FORUM Bomlitz e.V.

FORUM Bomlitz e.V. FORUM Bomlitz e.V. Der Kulturverein in der Region Bomlitz Mehr über Veranstaltungen und Aktivitäten finden Sie auf der Website www.forum-bomlitz.de.

Das FORUM ist Veranstalter von Vorträgen, Konzerten, Ausstellungen, Führungen, Wanderungen und kleinen Volksfesten rund um Bomlitz in der Stadt Walsrode und kümmert sich außerdem um die öffentlichen Bücherschränke in Benefeld und Bomlitz. Zu seinen Aufgaben zählt der Verein auch, die EIBIA, die Cordinger Mühle und die Benefelder Zeit von Arno Schmidt als kulturelle Besonderheiten der Region für di

e Öffentlichkeit aufzubereiten und ihr vorzustellen. Die verschiedenen Gruppen im FORUM erarbeiten vier Veranstaltungsprogramme im Jahr mit insgesamt rund siebzig Angeboten. Wir freuen uns immer über Mitstreiterinnen und Mitstreiter, Ideengeber und Interessierte! Als Mitglied kann man die FORUM-Arbeit zusätzlich mit einem Familienjahresbeitrag von 12 EUR unterstützen.

"HÄTTE - WÄRE - WENN" GEWINNT DEN KRIMIWETTBEWERBKarin Kracke hat den Krimiwettbewerb 2025 gewonnen. Zum Thema "Unheimli...
19/12/2025

"HÄTTE - WÄRE - WENN" GEWINNT DEN KRIMIWETTBEWERB

Karin Kracke hat den Krimiwettbewerb 2025 gewonnen. Zum Thema "Unheimliche Hügelgräber" hat ihr Beitrag "Hätte - wäre - wenn" mit 74 Stimmen die größte Zustimmung der Gäste erhalten. Auf Platz 2 kam mit 65 Stimmen Edeltraud Strache mit "Der sechste Finger". Platz 3 belegte Laura Fahrenburg mit "Kopfgeflüster".

Nach Kirchenkrimis, Gartenkrimis, Klosterkrimis, Moorkrimis, Krimis zur Cordinger Mühle und zur Firma Wolff waren die "geheimnisvollen Hügelgräber" das neue Thema beim Krimiwettbewerb von Paulus-Kirchengemeinde und FORUM. Mehrere hundert Hügelgräber gibt es im Heidekreis, sie sind Spuren der frühen Besiedlung der Region in der Bronzezeit. Heute sind sie Kulturgüter in der Landschaft, bleiben aber Bestattungsorte und immer umrankt von Legenden und auch neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Vergangenheit.

Eine Jury nahm aus den Einsendungen eine Vorauswahl von sechs Krimigeschichten vor, die den Gästen nacheinander vorgetragen wurden. Zwischen den Beiträgen spielte Pianistin Jana Kleiber Krimimusik auf der Orgel, so dass die Gäste Zeit hatten, ihre Bewertung zu notieren. Den Gewinnerbeitrag "Hätte - wäre - wenn" von Karin Kracke finden Sie auf www.forum-bomlitz.de unter "Infothek > Krimiwettbewerb".

SCHÖNER JAHRESAUSKLANG AN DER PAULUSKIRCHEZusammen mit der Pauluskirche aus Bomlitz, der Heilig-Geist-Kirche aus Benefel...
16/12/2025

SCHÖNER JAHRESAUSKLANG AN DER PAULUSKIRCHE

Zusammen mit der Pauluskirche aus Bomlitz, der Heilig-Geist-Kirche aus Benefeld, den Taekwondoabteilung der SG Bomlitz und der SG Benefeld und Andreas Glück aus Uetzingen hat das FORUM zum Jahresabschluss die Leute aus der Region zum Jahresausklang wenige Tage vor Weihnachten eingeladen.

Bei Glühwein und Punsch, Bratwurst, Champignons und Kaffee und Kuchen kamen noch einmal die Gäste zusammen und verbrachten einen adventlichen Nachmittag auf dem Kirchhof. Der Nikolaus hatte etwas für die Kinder dabei, der Posaunenchor und Pianistin Jana Kleiber spielten Weihnachtslieder, und auch das gemeinsam gesungene "Stille Nacht" funktionierte. Ab 18.00 Uhr schloss sich direkt an den Adventstag dann ein vorweihnachtlicher Gottesdienst an.

Für das FORUM war es ein gelungener und stimmungsvoller Jahresabschluss nach insgesamt 84 Veranstaltungen mit mehr als 6.400 Gästen.
Ihnen und Ihren Familien wünschen wir ein schönes Weihnachtsfest. Wir freuen uns auf Sie im nächsten Jahr!

FORUM BEKOMMT WEIHNACHTSSPENDE DER BÜRGERLISTEJährlich unterstützt die Bürgerliste Walsrode ehrenamtliche Organisation i...
05/12/2025

FORUM BEKOMMT WEIHNACHTSSPENDE DER BÜRGERLISTE

Jährlich unterstützt die Bürgerliste Walsrode ehrenamtliche Organisation in der Region Walsrode mit einer Weihnachtsspende. In diesem Jahr entschieden sich die Verantwortlichen für das FORUM und übergaben bei einem gemeinsamen Gespräch einen symbolischen Scheck über 300 EUR. Der Verein plant, die Mittel für Projekte im Bereich der Forschung zur Geschichte der ehemaligen Pulverfabrik EIBIA einzusetzen.

"Uns ist kommunalpolitisch das weitere Zusammenwachsen der Ortsteile der Stadt Walsrode wichtig", begründete Martin Plesse als Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste das diesjährige Spendenziel. Kulturarbeit mit Konzerten, Ausstellungen, kleinen Festen oder Vorträgen würde dabei über Ortsgrenzen hinweg verbinden, ohne dass die lokalen Besonderheiten verloren gehen würden. Das FORUM würde mit seinen mehr als achtzig Veranstaltungen im Jahr dazu einen großen Beitrag leisten.

Insbesondere die Erinnerungsarbeit zur Ortshistorie und zur Geschichte der EIBIA seien wichtige Bestandteile des FORUM-Angebots. So würden regelmäßig Biographjen von damaligen Zwangsarbeitenden aufgearbeitet und vorgestellt. Dazu gehören auch Ukrainerinnen und Ukrainer, die seinerzeit aus ihrem Heimatland verschleppt wurden, und sechshundert jüdische Frauen aus dem Vernichtungslager Auschwitz, die in Benefeld im KZ-Außenlager Sandberg untergebracht waren.

Zu einer jungen Frau gibt es die Tür einer Arrestzelle, auf der sie ihre Leidensgeschichte aufschrieb. Die Spende der Bürgerliste soll eingesetzt werden, um dieses besondere Dokument weiter aufzuarbeiten und das Thema filmisch oder als Schulprojekt umzusetzen.

Am Ersten Advent haben unsere Gäste mit einem Countdown die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Cordinger Mühlenhof eingeschal...
03/12/2025

Am Ersten Advent haben unsere Gäste mit einem Countdown die Weihnachtsbeleuchtung auf dem Cordinger Mühlenhof eingeschaltet. Bis in den Januar hinein wird sie täglich von 16.30 bis 20.30 Uhr leuchten. Die Fotos geben den Eindruck leider nicht wieder, schauen Sie es sich selbst an!

Besuchen Sie auch die Heilige Familie mit dem Jesuskind in der Mühle und die Mühlenexperten Max und Moritz. Für Paare oder Leute, die es werden wollen, hängt über der Haupttür der Mühle ein Mistelzweig. Wer sich darunter küsst, sichert sich das Glück für 2026. 🙂

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit.
Glück zu!

JANUSEVICIUS ERÖFFNET DIE NEUE "BEFLÜGELT!"-SAISONDer litauische Pianist Gintaras Janusevicius war bereits vor rund zehn...
28/11/2025

JANUSEVICIUS ERÖFFNET DIE NEUE "BEFLÜGELT!"-SAISON

Der litauische Pianist Gintaras Janusevicius war bereits vor rund zehn Jahren zu Gast in der "Beflügelt!"-Konzertreihe. Als Rachmaninow-Spezialist war er seinerzeit vom 120 Jahre alten Steinway-Flügel im Festsaal der Waldorfschule begeistert, hatte doch Rachmaninow das gleiche Instrument mit nur wenigen Seriennummern später. So konnte Janusevicius den Klang der Werke ähnlich hören wie der damalige Komponist. In diesem Jahr freute sich der Litauer auf sein erneutes Gastspiel in Benefeld.

Walsroder Zeitung vom 25.11.2025: Nicht nur Hören, sondern auch Fühlen der Musik.
Technisch brillant, ausdrucksstark, voller Dynamik: Pianist Gintaras Januševičius beeindruckt Besucher des „Beflügelt!"-Konzertes.

Die Klavierkonzertreihe Beflügelt!" des Kulturvereins Forum Bomlitz startete in die Saison mit dem Pianisten Gintaras Januševicius, der Stücke des litauischen Malers und Komponisten Mikalojus Konstantinas Čiurlionis zusammen mit anderer Musik aus der Zeit um 1900 spielte.

Ciurlionis (1875 bis 1911) hat in Litauen vermutlich den gleichen Status wie in deutschen Gefilden Bach oder Beethoven. Der allen Litauern wohlbekannte Künstler hat mit seinen Werken maßgeblich zur Bildung der litauischen Identität beigetragen und ist Namensgeber für den Flughafen der Hauptstadt Vilnius.

Gintaras Januševicius wurde vor 40 Jahren in Moskau geboren, hat die litauische Staatsbürgerschaft und kam 2004 nach Deutschland, um Musik zu studieren. Heute lebt er in Hannover, ist mit einer Zahnärztin verheiratet und Vater von zwei Kindern. Januševicius ist Pianist und wie er betont auch ein ausgebildeter Erzähler, Komponist und Arrangeur mit einer eigenen Radiosendung über in Vergessenheit geratene klassische Musik.

Mit der Waldorfschule in Benefeld verbindet er aufgrund früherer Auftritte viele positive Gefühle. „Ich bin begeistert, wieder hier zu sein.“ Er freue sich, an dem 120 Jahren alten, aber hervorragend restaurierten Flügel spielen zu können.

Nach den früheren Auftritten habe er sich das gleiche Modell gekauft. Ebenso positiv in Erinnerung habe er das fachkundige Publikum, sagt Januševicius. Und so kamen die Zuhörerinnen und Zuhörer am Sonntagnachmittag in den Genuss eines ganz besonderen Programms: Abwechselnd zu den eher schweren Kompositionen von Ciurlionis spielte Januševicius Stücke anderer Komponisten aus der gleichen Zeitperiode 1895 bis 1901. In der ersten Hälfte waren die Stücke eher romantischer Natur. Nach der Pause dann mehr expressionistisch. Die Stimmung der Musik war sehr vielseitig: Mal schwer und raumergreifend. Dann wie-der leicht und schwebend oder verträumt. Um den musikalischen Fluss nicht zu stören und dem Publikum das Zuhören oder vielmehr Fühlen der Musik besser zu ermöglichen, bat der Künstler, erst zur Pause beziehungsweise Ende zu klatschen. Am

Gintaras Januševicius ist ein Berufsmusiker. Sein Spiel ist technisch brillant, ausdrucksstark, voller Dynamik und setzt Akzente. Mal knurrten die Töne wie ein Bär wie im Stück „Der Bärenknurren-Walzer". Mal schwebten sie leicht wie Seifenblasen durch den Saal. Und das alles präsentiert mit einer selbstverständlichen Leichtigkeit, die selbst die schwierigsten Passagen der Musik kinderleicht erscheinen ließ.

Das Publikum erlebte im Festsaal der Waldorfschule in Benefeld ein ungewöhnliches Konzert, das eine ausgezeichnete Werbung für das Land Litauen und seine Kultur war. Eigentlich waren die ganze Zeit zwei Künstler auf der Bühne: Der Pianist Gintaras Januševicius und unsichtbar der Künstler Mikalojus Konstantinas Čiurlionis.

Das Forum Bomlitz lädt ein zum nächsten Konzert der Beflügelt-Reihe am Sonntag, 22. Februar 2026.



Text und Foto: Lutz Riechardt

BEKLEMMENDE ERINNERUNG AN KINDERSCHICKSALECa. 6.500 Menschen arbeiteten zu Spitzenzeiten in der EIBIA. Hinzu kamen währe...
22/11/2025

BEKLEMMENDE ERINNERUNG AN KINDERSCHICKSALE

Ca. 6.500 Menschen arbeiteten zu Spitzenzeiten in der EIBIA. Hinzu kamen während des Zweiten Weltkriegs noch ca. 3.500 Arbeitskräfte bei der Firma Wolff. Schätzungsweise 30 bis 40 % davon waren Frauen. Bei so vielen Menschen und vor allem Zwangsarbeiterinnen kam es nachweisbar zu gewollten, ungewollten und erzwungenen Schwangerschaften. Es finden sich in den Ortsplänen und Archivdokumenten aber keine Einrichtungen für Kinder. Der Heimatverein Dorfmark ging bereits vor einigen Jahren diesen Hinweisen nach und wies eine beklemmende Wahrheit nach.

Kam es bei ukrainischen Frauen zu Geburten, wurden die Babys den Müttern weggenommen und unter anderem in ein Kinderheim in Dorfmark gebracht. Allein in diesem Heim waren im Juli 1944 nach zehn Monaten 14 Kinder. Das überschritt offensichtlich eine Obergrenze: Im Folgemonat starben davon 8 Babys. Als es im Dezember wieder 13 Kinder waren, starben im Folgemonat wieder 7 von ihnen.

Die Dorfmarker Lokalhistoriker befragten Zeitzeugen, recherchierten in Archiven und fanden die beklemmende Wahrheit heraus: Man ernährte die Babys nicht mehr und ließ sie sterben. Den Müttern wurde gesagt, ihre Kinder seien an Krankheiten gestorben. 33 Todesfälle konnte man seinerzeit nachweisen, die Mütter von vielen davon mussten in der Landwirtschaft arbeiten, andere kamen aus der EIBIA. Stadtarchivar Thorsten Neubert-Preine konnte für das FORUM in zusätzlichen Archiven weitere Babys und deren Todesfälle nachweisen, deren Mütter in der EIBIA arbeiten mussten.

Zum Volkstrauertag erinnerten Neubert-Preine und Torsten Kleiber in einem Vortragsabend an die Kinder aus dem Heim Dorfmark und an weitere Biographien von überwiegend Zwangsarbeitenden aus der EIBIA-Zeit.

Adresse

Fichtenring 25
Walsrode
29699

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