Gabi Kremeskötter

Gabi Kremeskötter Liebe, die durch Worte strahlt
Freie Rede - Schreibworkshops - Lektorat

In meiner Arbeit als Lektorin und Korrektorin fallen mir immer wieder Formulierungen auf, in denen Protagonistinnen oder...
14/05/2026

In meiner Arbeit als Lektorin und Korrektorin fallen mir immer wieder Formulierungen auf, in denen Protagonistinnen oder andere Figuren „etwas versuchen“.

Das Verb versuchen ist dabei oft fehl am Platz.

Denn hinter jedem Versuch steckt bereits eine Handlung: ein Tun, ein Machen.

Genau diese beiden Ebenen auseinanderzuhalten, gehört zu einem wichtigen Teil meiner Arbeit.

Denn wenn aus einem Versuch eine konkrete Handlung wird, entsteht Tiefe.
Figuren handeln sichtbar. Szenen gewinnen an Spannung.

Was ich damit meine, zeige ich dir anhand einiger Beispiele.
Du findest sie in meinem neuen Blogartikel:

https://www.gabi-kremeskoetter.de/lektorat_versuchen_vermeiden/

Mit KREativen Grüßen
Gabi

Ja, bin in Woche sieben meiner Krankschreibung. Wirklich viel ist daher heute bei mir nicht passiert. Aber getreu dem Mo...
12/05/2026

Ja, bin in Woche sieben meiner Krankschreibung.

Wirklich viel ist daher heute bei mir nicht passiert. Aber getreu dem Motto "Auch Alltag zeigt Geschichten" habe ich den einen und anderen Moment wie stets am 12. eines Monats fotografisch festgehalten.

Alles in allem ein guter Tag! Wenn auch mein gebrochener Fuß nach wie vor meinen Radius deutlich einschränkt und sehr viel Müßiggang einfordert (was so gar nicht meinem Naturell entspricht).

Ich wünsche viel Spaß beim Durchscrollen meiner Fotos, wie immer initiiert von Caroline Lorenz-Meyer auf ihrem Blog "Draussen nur Kännchen".

Und wie war dein Tag?

https://www.gabi-kremeskoetter.de/12von12-mai-2026/

In der 68. Blognacht von Anna Koschinski lautet das Impulswort „Verplappert“. Oha, was mache ich damit nur? Ich bin Doze...
08/05/2026

In der 68. Blognacht von Anna Koschinski lautet das Impulswort „Verplappert“.

Oha, was mache ich damit nur?

Ich bin Dozentin für KREatives Schreiben und ich glaube, im Moment fühle ich mich genauso wie viele meiner Schreibkurs-Teilnehmer:innen: überrumpelt, leicht überfordert und gleichzeitig sehr gespannt, was mir zu diesem Begriff einfällt.

Also stelle ich mir meinen Wecker auf 3 Minuten und schreibe erst einmal ungefiltert, unzensiert und spontan drauflos. Ohne große Überlegungen. Ohne den Anspruch, dass daraus etwas „Perfektes“ entstehen muss.

Wobei … ganz ohne Punkt und Komma dann vielleicht doch nicht. Das fällt mir vermutlich zu leicht, grammatikalisch korrekt zu schreiben. Kein Wunder eigentlich, ich arbeite nebenberuflich schließlich auch als Korrektorin und Lektorin. Aber zurück zum Verplappern ...

https://www.gabi-kremeskoetter.de/verplappern-spontantext/

Schon wieder ein Monat rum, Zeit, dir heute meine 7 Gedanken für Mai zu präsentieren. Initiiert hat diese innere Reise L...
07/05/2026

Schon wieder ein Monat rum, Zeit, dir heute meine 7 Gedanken für Mai zu präsentieren.

Initiiert hat diese innere Reise Linda Kunze.

Die Idee dahinter?
Sieben vielleicht kleine, aber wichtige Gedanken pro Monat festhalten.
Mal als Gedicht, mal als einfacher Fließtext.
Gedanken teilen, in Resonanz gehen und sie wirken lassen:
Das ist für mich der Urtrieb jeden Schreibens.

Ich bin gespannt auf den Austausch.Klick dich rein:

https://www.gabi-kremeskoetter.de/7-gedanken-mai-2026/

Wie schnell sagen wir: „Das ist doch banal.“ Ein Tag wie jeder andere, mir ist nichts Besonderes passiert. Definitiv kei...
05/05/2026

Wie schnell sagen wir: „Das ist doch banal.“
Ein Tag wie jeder andere, mir ist nichts Besonderes passiert. Definitiv kein Stoff für Geschichten.

Aber das stimmt nicht! Denn das, was wir so achtlos zur Seite schieben, ist oft genau das, was uns ausmacht: die leisen Momente, die kleinen Begegnungen, das, was zwischen zwei Terminen passiert und keinen großen Namen trägt.

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass nicht unser Alltag banal ist, sondern unser Blick, der ihn zu klein macht?

Und genau dahin zielt meine Einladung, die mein folgender Blogartikel thematisiert: Schau genauer hin, finde Worte für das, was sonst untergeht.

Alltag ist nicht banal – und warum auch Privates in die Öffentlichkeit darf.

https://www.gabi-kremeskoetter.de/alltag-banal-privat-schreiben/

Wie siehst du das?
Erzähl mal ... :-)

Save the date und komme nach Koblenz🫶📖 📝🖋️😉
02/05/2026

Save the date und komme nach Koblenz🫶📖 📝🖋️😉

Sehen wir uns am 29.05.26 zum Schreiben im Sprizz?Sonja Maibach von der KOBLENZER SCHREIBWERKSTATT und ich stehen für fr...
01/05/2026

Sehen wir uns am 29.05.26 zum Schreiben im Sprizz?

Sonja Maibach von der KOBLENZER SCHREIBWERKSTATT und ich stehen für freie Literaturarbeit,

insbesondere das KREative Schreiben hat es uns angetan.

 

Umso mehr freuen wir uns, dass wir im Rahmen der Aktion Koblenz liest ein Buch mit einem Nachmittags-Schreibworkshop mit dabei sind:

 

Am 29.05.26 von 15:30 bis 17:00 Uhr schreiben wir mit euch

im SprizzAtelier, Jesuitengasse 7 in 56068 Koblenz.

 

Die Anmeldung findet ihr unter https://www.maibach-coaching.com/aktuelle-angebote-kurse/

Mein Monatsrückblick April ist online :-)Wenn dich interessiert, was meine zurückliegenden 30 Tage in sich hatten,klick ...
01/05/2026

Mein Monatsrückblick April ist online :-)
Wenn dich interessiert, was meine zurückliegenden 30 Tage in sich hatten,
klick dich gerne rein!

Als Einleitung sei dir so viel bereits verraten:

Der April ist mein Geburtsmonat, zum sechzigsten Mal. Mitte des Monats feierte ich mein Jubiläum, zusammen mit meiner Familie und Freunden. Durch ein "Dumm gelaufen" Ende März habe ich im April sehr viele Gänge runterschalten müssen. Der Bruch meines linken Mittelfußknochens hat mich aus meinem normalen Alltag hinauskatapultiert: Angewiesen auf zwei Krücken ist mein bevorzugter Aufenthaltsort seitdem die Couch. Fuß hoch lagern, damit er schneller heilt, doch auf mindestens 8 Wochen muss ich mich einstellen.

Mein Monatsrückblick April zeigt daher wenig Bewegendes, zumindest rein körperlich. Emotional war er das glatte Gegenteil. Ich hadere mit meiner "Stilllegung", doch musste ich akzeptieren, dass mein Leben sich leider wieder einmal unplanmäßig verhält. Ich bemühe mich sehr, das Beste draus zu machen.
Mein Monatsrückblick wird das reflektieren:

https://www.gabi-kremeskoetter.de/monatsrueckblick-april-2026/

5) Wenn du schreibst, triffst du Entscheidungen.Wann Allegorie, wann Alliteration?Wenn du schreibst, triffst du Entschei...
28/04/2026

5) Wenn du schreibst, triffst du Entscheidungen.

Wann Allegorie, wann Alliteration?

Wenn du schreibst, triffst du Entscheidungen.
Jede Zeile ist ein Werkzeug, das du bewusst einsetzen kannst.
• Die Allegorie gibt deinem Text Tiefe. Sie lässt Leser:innen zwischen den Zeilen lesen.
• Die Alliteration gibt deinem Text Klang. Sie macht ihn greifbar, merkbar, lebendig.

Beides hat seinen Platz.
Aber nur, wenn du den Unterschied kennst, kannst du ihn auch nutzen.
Und genau da beginnt gutes Schreiben: nicht im Gefühl, sondern im klaren und absichtlichen Einsatz.

Probiere das einmal aus!

Den kompletten Blogartikel findest du unter https://www.gabi-kremeskoetter.de/unterschied_allegorie_alliteration/

4) Nur weil etwas kunstvoll klingt, ist es noch lange kein bedeutungstragendes Bild.Allegorie oder Alliteration?Nur weil...
27/04/2026

4) Nur weil etwas kunstvoll klingt, ist es noch lange kein bedeutungstragendes Bild.
Allegorie oder Alliteration?

Nur weil etwas kunstvoll klingt, ist es noch lange kein bedeutungstragendes Bild.

Um diesen Unterschied noch einmal direkt gegenüberzustellen, hier zunächst eine Alliteration:
"Wilde Wasser wirbeln."

-> Rhythmus entsteht, der einen Klangteppich bereitet. Die Alliteration wirkt, jedoch ohne zweite Bedeutungsebene.

So wird aus der Alliteration eine Allegorie:
"Wilde Wasser wirbeln. Du trittst näher ans Ufer und siehst keine klare Oberfläche mehr. Stattdessen bricht sich alles im Strudel: Bilder, Erinnerungen, Zweifel. Das Wasser spiegelt nicht den Himmel, sondern das, was in dir tobt. Jeder Wirbel zieht Gedanken mit sich, jeder Sog zerrt an deinem Gleichgewicht. Der Fluss wird zum Spiegel deines inneren Sturms – unruhig, unberechenbar, und doch ganz nah bei dir."

Erkennst du den Unterschied?

Den kompletten Blogartikel findest du unter https://www.gabi-kremeskoetter.de/unterschied_allegorie_alliteration/

3) Die Alliteration arbeitet mit Klang.Eine Alliteration ist ein Stilmittel auf der Klangebene. Mehrere aufeinanderfolge...
26/04/2026

3) Die Alliteration arbeitet mit Klang.

Eine Alliteration ist ein Stilmittel auf der Klangebene.
Mehrere aufeinanderfolgende Wörter beginnen mit demselben Anfangslaut.
Dadurch entsteht ein rhythmischer, oft einprägsamer Effekt.

Oder anders ausgedrückt:

Die Alliteration arbeitet mit Klang.
Sie verändert nicht die Bedeutung der Wörter, sondern ihre Wirkung im Ohr.
Sie strukturiert, betont und macht Sprache einprägsamer.

Mehr zum Thema unter https://www.gabi-kremeskoetter.de/unterschied_allegorie_alliteration/

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