26/02/2026
Große Hallen. Große Historie. Große Gefühle.
Vier Tage Blackpool. Vier Tage Ausnahmezustand für alle, die Zauberkunst nicht nur betreiben, sondern atmen.
Fast 4.000 Magierinnen und Magier aus aller Welt. Warteschlangen vor dem Registration Hub, volle Säle im Grand Theatre, Lichtorgien bei den Abendshows, Workshops mit Notizbuch-Nerds in der ersten Reihe und Diskussionen, die irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn pendeln.
Die Blackpool Magic Conference ist kein Kongress.
Sie ist ein Klassentreffen der Kreativen. Ein Ideen-Infarkt. Ein Inspirations-Inferno.
Wir saßen im riesigen Theatersaal mit diesen endlosen roten Reihen, blickten auf Bühnen, auf denen Legenden stehen – und plötzlich war er wieder da, dieser Gedanke:
Vor genau zehn Jahren standen wir selbst dort.
Abendgala. Wettbewerbs-Act. Volles Haus. Puls bei 180.
Damals zwei Typen mit einem Traum und einem verdammt gut geprobten Act.
Heute zwei Typen mit grauen Haaren (zumindest einer von uns), mehr Erfahrung – und immer noch diesem Feuer.
Was Blackpool so besonders macht, ist nicht nur das bombastische Licht oder die perfekt inszenierten Shows.
Es ist der Austausch an der Hotelbar.
Das spontane „Zeig mal!“ mit einem Kartenspiel zwischen Bierglas und Bierdeckel.
Das Wiedersehen mit alten Weggefährten.
Das Kennenlernen neuer Verrückter, die genauso besessen sind wie wir.
Dort geht es nicht um Tricks.
Es geht um Haltung.
Um Handwerk.
Um Herzblut.
Und ja – zwischen Fachmesse, Vorträgen und Gala bleibt auch Zeit für ein Bier mit Blick auf die Karten auf dem Tisch und dieses leise Gefühl:
Wir dürfen das hier wirklich beruflich machen.
Blackpool erinnert uns jedes Mal daran, warum wir angefangen haben.
Und warum wir noch lange nicht aufhören.
Zauberkunst ist kein Hobby.
Sie ist Heimat.
Danke an alle, die diese vier Tage wieder zu etwas Besonderem gemacht haben.
Und wer weiß … vielleicht stehen wir irgendwann noch einmal dort oben.
Die Bühne kennen wir ja schon.