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Kängurus auf Abwegen: Ein Beuteltier sorgt nahe Kaiserslautern weiter für AufsehenKaiserslautern/Otterbach-Otterberg - N...
19/02/2026

Kängurus auf Abwegen: Ein Beuteltier sorgt nahe Kaiserslautern weiter für Aufsehen

Kaiserslautern/Otterbach-Otterberg - Nach der Flucht mehrerer Kängurus von einer Farm in der Pfalz beschäftigt ein entlaufenes Beuteltier weiterhin die Behörden rund um Kaiserslautern. Während die meisten Tiere inzwischen wohlbehalten eingefangen werden konnten, ist ein Känguru noch immer unterwegs.

Wie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Otterbach-Otterberg, Harald Westrich (SPD), in einem exklusiven Gespräch erläuterte, war die Ursache für den ungewöhnlichen Ausflug höhere Gewalt. Infolge der schlechten Witterungsverhältnisse und starker Windböen in den vergangenen Tagen sei ein Baum entwurzelt worden und habe ein Loch in den Zaun des Geheges gerissen. Durch diese Lücke nutzten die Tiere die Gelegenheit zur Flucht.

Die Einsatzkräfte reagierten rasch: Nach und nach konnten die ausgebüxten Kängurus wieder eingefangen werden. Lediglich ein Tier entzieht sich bislang erfolgreich den Suchmaßnahmen. Der letzte bekannte Sichtungspunkt lag zwischen Kaiserslautern-Morlautern und Otterbach.

Die Behörden hatten das Tier bereits mit einem Betäubungspfeil getroffen. Allerdings zeigte die Narkose nicht die gewünschte Wirkung – das Känguru setzte seine Flucht fort. Für entsprechende Maßnahmen ist das Veterinäramt der Kreisverwaltung Kaiserslautern zuständig. Der Veterinär verfügt über die erforderliche Waffenerlaubnis sowie über das Narkosemittel.

Bürgermeister Westrich appellierte eindringlich an die Bevölkerung, bei einer Sichtung besonnen zu handeln. Privatpersonen sollten keinesfalls versuchen, das Tier eigenständig einzufangen. Stattdessen seien umgehend das zuständige Ordnungsamt oder die Verbandsgemeinde zu informieren. Sollten diese nicht erreichbar sein, könne auch die örtliche Polizei verständigt werden. Ein eigenständiger Fangversuch berge Risiken, da das Tier in einer Stresssituation möglicherweise aggressiv reagieren könne.

Grundsätzlich gelten Kängurus als Fluchttiere. Dennoch bleibt die Situation für Mensch und Tier gleichermaßen ungewöhnlich – ein Hauch von australischem Outback zwischen Pfälzer Feldern und Wäldern. Bis das letzte Beuteltier wohlbehalten zurückkehrt, dürfte es in der Region weiterhin aufmerksame Blicke in Wiesen und Waldränder geben.

Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt in Trier für Regierungswechsel in Rheinland-PfalzTrier - Mehr als 1000 Gäste sind zum...
18/02/2026

Bundeskanzler Friedrich Merz wirbt in Trier für Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz

Trier - Mehr als 1000 Gäste sind zum Politischen Aschermittwoch der Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) nach Trier gekommen. Die Europahalle war vollständig gefüllt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz, der gemeinsam mit dem rheinland-pfälzischen CDU-Landeschef und Spitzenkandidaten Gordon Schnieder den Wahlkampf für die Landtagswahl am 22. März vorantrieb.

Bereits zum dritten Mal trat Merz vor der Wahl in Rheinland-Pfalz auf. Auch beim Wahlkampfabschluss in vier Wochen soll er erneut teilnehmen. Mit seinem Auftritt in Trier setzte er ein deutliches Signal der Unterstützung für den angestrebten Regierungswechsel im Land.

Schnieder greift Wirtschaftspolitik der Landesregierung an

Gordon Schnieder stellte seine Rede unter das Leitmotiv eines politischen Neubeginns. Es gehe um nichts weniger als die Zukunft des Bundeslandes. „Ich will ein wirtschaftsstarkes und sicheres Rheinland-Pfalz. Ein Land mit den besten Bildungschancen für unsere Kinder. Ein Land, das funktioniert“, sagte er vor den Anhängern.

In seiner rund 30-minütigen Ansprache übte Schnieder deutliche Kritik an der Wirtschaftspolitik der SPD-geführten Landesregierung unter Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Warme Worte aus der Staatskanzlei reichten nicht aus. „Wir müssen hart für die Unternehmen arbeiten, die jeden Tag in unserem Land Verantwortung tragen. Wenn es aber ernst wird, dann entscheidet sich Alexander Schweitzer nicht für Standortpolitik, sondern für grüne Symbolpolitik“, warf Schnieder dem Amtsinhaber vor.

Er forderte günstigere Energiepreise und schnellere Genehmigungsverfahren. Ideologisch geprägte Sonderwege wie das Klimaschutzgesetz lehne er ab. „Wer SPD wählt, bekommt am Ende eine linke Wirtschaftspolitik“, sagte Schnieder und verwies auf eine mögliche rot-rot-grüne Koalitionsoption, zu der sich der Ministerpräsident bislang nicht geäußert habe.

Besonders großen Applaus erhielt Schnieder für seine Ausführungen zur Bildungspolitik. Er kritisierte unter anderem die Entscheidung von Bildungsminister Sven Teuber (SPD), die Hausaufgaben-Überprüfung abzuschaffen. Diese wolle er wieder einführen. Neben Bildung stellte er auch die Bereiche Gesundheit, Wirtschaft und Sicherheit in den Mittelpunkt der Wahlkampagne. „Am Wahltag ist nicht alles vorbei, dann fängt unsere Arbeit erst an“, sagte er.

Merz wirbt für CDU-geführte Landesregierung

Friedrich Merz sagte in Trier, er habe für diesen Termin seinen traditionellen Auftritt in Thüringen abgesagt. Er wolle, dass Rheinland-Pfalz künftig von einer CDU-geführten Landesregierung regiert werde, die „mit einer klaren Meinung unsere Arbeit im Bund unterstützt“. Deshalb sei es wichtig, „dass wir einen Regierungswechsel in Rheinland-Pfalz haben und mit Gordon Schnieder den nächsten Ministerpräsidenten in Rheinland-Pfalz stellen“.

Merz erinnerte an den Machtverlust der CDU im Jahr 1988. Damals habe ein innerparteilicher Konflikt dazu geführt, dass Bernhard Vogel als Ministerpräsident zurücktrat; sein Nachfolger verlor 1991 die Landtagswahl. Heute sei die Situation jedoch eine andere. Er sehe gute Chancen für die CDU, die Wahl zu gewinnen.

Schlagabtausch auch bei SPD, Grünen, AfD und FDP

Während die CDU in Trier mit Unterstützung des Bundeskanzlers auftrat, versammelte sich die SPD in Mainz. Neben Ministerpräsident Alexander Schweitzer nahmen die SPD-Landesvorsitzende Sabine Bätzing-Lichtenthäler und Innenminister Michael Ebling teil.

Schweitzer setzte in seiner Rede einen Schwerpunkt auf das Thema Sicherheit. An Fastnacht habe man sicher feiern können, sagte er, und man wolle auch künftig feiern, wenn das Land in guten Händen bleibe. In den ersten 15 Minuten seiner Rede erwähnte er den CDU-Spitzenkandidaten nicht namentlich. Stattdessen rief er zum Zusammenhalt auf und betonte, es dürfe kein Unterschied in der Lebensqualität zwischen Stadt und Land herbeigeredet werden. „Wir lassen nicht zu, dass diese Spaltung in die Menschen hineinargumentiert wird“, sagte er.

Die Grünen traten ebenfalls in Mainz auf. Spitzenkandidatin Katrin Eder knüpfte ein mögliches künftiges Bündnis ihrer Partei an die Unterstützung eines AfD-Verbots. Man wolle nur mit Parteien koalieren, die sich für ein Verbot der Alternative für Deutschland (AfD) einsetzten. Auch die frühere Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth sprach sich dafür aus und sagte, die Welt sei im Wanken, nicht wegen des Alkohols, sondern wegen autoritärer Politik.

Die AfD traf sich in Dierdorf im Westerwald. Rund 120 Teilnehmende waren angemeldet. Landesvorsitzender und Spitzenkandidat Jan Bollinger sprach vom „politischen Dauerwahnsinn in Rheinland-Pfalz“ und bezeichnete Schweitzer als „Experte im Versagen“. Die AfD wolle eine „patriotische Wende“ vorantreiben.

Bei der FDP in Mainz war Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt die prominenteste Rednerin. Sie kritisierte den Stil der politischen Diskussion, in der es um Dienstwagen oder Karaoke gehe statt um Inhalte. Die Gesellschaft brauche die liberale Kraft in Rheinland-Pfalz und wolle sich nicht „in einen Bus zwingen lassen“, sagte sie.

Merz kündigt China-Reise an und spricht über zweite Amtszeit

Über den Landtagswahlkampf hinaus nutzte Merz seinen Auftritt in Trier, um außenpolitische Themen anzusprechen. In der kommenden Woche werde er mit einer Wirtschaftsdelegation nach China reisen. Hintergrund sei die weltweite Suche nach neuen Partnern, da sich Außen-, Wirtschafts-, Innen- und Verteidigungspolitik nicht mehr voneinander trennen ließen. In Peking wolle er über die künftige Zusammenarbeit Europas und Deutschlands mit China sprechen. Deutschland habe ein strategisches Interesse daran, Partner zu finden, „die so denken wie wir, die so handeln wie wir und die vor allem bereit sind, gemeinsam die Zukunft so zu gestalten, dass wir ein Land in Wohlstand und mit einem hohen Maß an sozialer Sicherheit bleiben“.

Zugleich übte der Kanzler Kritik an der chinesischen Außenpolitik. Er verwies darauf, dass China im Südchinesischen Meer Stützpunkte ausbaue, Taiwan einkreise und offen erkläre, notfalls militärische Gewalt zur sogenannten Wiedervereinigung einzusetzen.

Vor seiner Reise hatten bereits der britische Premierminister Keir Starmer und Kanadas Regierungschef Mark Carney China besucht.

Auch zu seiner eigenen politischen Zukunft äußerte sich Merz. Mit Blick auf die Bundestagswahl 2029 sagte der 70-Jährige, er habe vor, „das eine längere Zeit zu machen“. Er verwies darauf, dass sein Vater 102 Jahre alt geworden sei. An Gordon Schnieder gerichtet sagte er, er wünsche sich, in fünf Jahren gemeinsam zurückzublicken – Schnieder als Ministerpräsident, er selbst als Bundeskanzler – und festzustellen, dass in schwierigen Zeiten die richtigen Entscheidungen getroffen worden seien.

Merz ist der älteste Bundeskanzler seit Konrad Adenauer, der 1963 im Alter von 87 Jahren aus dem Amt schied. Am Freitag will sich Merz auf einem CDU-Parteitag erneut zum Parteivorsitzenden wählen lassen. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hatte ihm kürzlich gute Voraussetzungen für eine lange politische Karriere bescheinigt und auf die Langlebigkeit seiner Eltern verwiesen. Eine Debatte über eine erneute Kanzlerkandidatur bezeichnete Linnemann jedoch als verfrüht.

Mit dem Auftritt in Trier hat Friedrich Merz den Landtagswahlkampf in Rheinland-Pfalz deutlich national aufgeladen. Die CDU setzt auf Geschlossenheit und Unterstützung aus dem Bund, um nach Jahrzehnten wieder die Staatskanzlei in Mainz zu übernehmen.

Das sind die schönsten Bilder von der Afterzuchparty in Trier
16/02/2026

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Rosenmontags Umzug in Trier das sind die schönsten Bilder
16/02/2026

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Hunderte Clowns versammeln sich in Trier für einen WeltrekordversuchTrier - Noch bevor sich der Rosenmontagszug traditio...
16/02/2026

Hunderte Clowns versammeln sich in Trier für einen Weltrekordversuch

Trier - Noch bevor sich der Rosenmontagszug traditionell um 11.11 Uhr in Bewegung setzt, hat sich in Trier-Süd ein außergewöhnliches Bild geboten: Hunderte als Clowns verkleidete Menschen versammelten sich an der Benediktinerabtei St. Matthias, um gemeinsam für ein Gruppenfoto zusammenzukommen. Mit bunten Kostümen, Perücken, Hüten und Luftballons setzten sie ein farbenfrohes Zeichen – und nahmen anschließend auch am Rosenmontagsumzug teil.

Initiiert wurde die Aktion vom Verein Nestwärme gemeinsam mit dem Hüpfburgenverleih „Clownburg“. Ziel war es, die größte „Clown-Versammlung Deutschlands“ nach Trier zu holen. Der Rekordversuch ist beim Rekord-Institut für Deutschland (RID) angemeldet. Der bisherige Spitzenwert liegt bei 707 verkleideten Clowns, aufgestellt vom Clowns-Club „Rüd-à-Tüt“ im hessischen Neuberg. Mindestens 708 Teilnehmende mussten daher zeitgleich für ein Foto zusammenstehen, damit der Rekord nach Trier gehen kann.

Los ging es am Morgen um 10 Uhr. Ab 10.30 Uhr wurden die Clowns offiziell gezählt und fotografiert. Wie Petra Moske, geschäftsführende Vorständin und Mitgründerin von Nestwärme, im Vorfeld erklärte, war die Teilnahme unkompliziert organisiert: „Sie müssen lediglich am Anfang für etwa fünf Minuten zusammenstehen, damit der Rekord gewertet wird.“ Niemand sei verpflichtet gewesen, im Anschluss auch beim Umzug mitzugehen.

Warum die Aktion bewusst an Karneval stattfand, begründete Moske mit den verbindenden Kräften der fünften Jahreszeit. „Karneval verbindet. Jedes Jahr finden sich so viele Menschen auf der Straße zusammen“, sagte sie. Gleichzeitig solle die Aktion deutlich machen, wofür Nestwärme mit seinen Familien stehe: „Nämlich für Gemeinschaft, Solidarität und ein Miteinander, das trägt. Besonders dann, wenn das Leben herausfordernd ist.“ Der Clown sei dabei bewusst als Symbol gewählt worden. Er stehe für Wärme, Nähe und Zuversicht. „Er begegnet Menschen mit einem Lächeln – auch dort, wo Worte fehlen.“ Gemeinsam mit Uli Krugmann vom Clownburg-Verleih sei schnell klar gewesen, dass der Clown das passende Zeichen sei: „Ein einzelner Clown zaubert ein Lächeln – aber viele Clowns zusammen senden ein starkes Signal.“

Inklusion steht im Mittelpunkt der Aktion

Uli Krugmann, Schirmherr des Rosenmontagsumzuges und langjähriger Trierer Karnevalist, betonte ebenfalls den inklusiven Gedanken hinter der Initiative. Ihm sei schon früher aufgefallen, dass etwa Kinder im Rollstuhl am Rand des Umzuges säßen, während andere Kinder Süßigkeiten aufsammelten. Daraus sei die Idee entstanden, sie im Rahmen einer inklusiven Gruppe selbst aktiv am Umzug teilnehmen zu lassen. Seine Verbindung zu Nestwärme sei eng; seit er die Gründerinnen kenne, sei der Verein seine „Prio eins“. Trotz der Bedeutung des Rekordversuchs stellte er klar: „Die Inklusion, Gemeinschaft und der Zusammenhalt stehen bei unserer Aktion an erster Stelle – dafür machen wir es.“

Damit die Teilnahme offiziell gewertet werden konnte, galten klare Vorgaben des RID für die Kostümierung. Auf dem Kopf waren etwa Hüte, Perücken, bunte Haare, Zöpfe oder auch eine künstliche Glatze erlaubt. Pflicht waren eine Clownsnase oder entsprechende Schminke im Gesicht. Das Outfit konnte klassisch aus buntem Oberteil sowie auffälliger Hose oder Rock bestehen. Möglich war auch ein sogenannter Themen-Clown, sofern mindestens ein deutlich erkennbares Clown-Accessoire getragen wurde.

Ob der Weltrekord tatsächlich geknackt wurde, ist bislang noch nicht offiziell bekannt gegeben worden. Das abschließende Ergebnis des Rekord-Instituts für Deutschland steht noch aus. Unabhängig davon hat die Aktion bereits am Morgen des Rosenmontags ein sichtbares Zeichen für Zusammenhalt, Vielfalt und gelebte Inklusion in Trier gesetzt.

Nestwärme

Tausende feiern beim großen Karnevalsumzug in WittlichWittlich - Punkt 14:11 Uhr war es so weit: Unter dem Jubel tausend...
15/02/2026

Tausende feiern beim großen Karnevalsumzug in Wittlich

Wittlich - Punkt 14:11 Uhr war es so weit: Unter dem Jubel tausender Besucher setzte sich am Sonntagmittag der große Karnevalsumzug in Wittlich in Bewegung. Straßen und Plätze entlang der rund 2,5 Kilometer langen Zugstrecke waren dicht gesäumt, als sich die farbenfrohe Parade ihren Weg durch die Stadt bahnte.

Organisiert wurde der Umzug vom Karnevalsverein Rot-Weiss Wittlich, der seit Monaten an den Vorbereitungen gearbeitet hatte. Ein Ereignis dieser Größenordnung erfordert umfangreiche Planung – von der Koordination der teilnehmenden Gruppen über Sicherheitskonzepte bis hin zur Streckenorganisation. Zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer waren im Vorfeld und am Veranstaltungstag selbst im Einsatz.

23 Gruppen und 745 Aktive

Insgesamt beteiligten sich 23 Gruppen am diesjährigen Zug. Darunter waren 16 Fußgruppen sowie sieben aufwendig gestaltete Motivwagen. Zusammen brachten es die teilnehmenden Formationen auf 745 aktive Karnevalisten. Mit fantasievollen Kostümen, kreativen Mottos und detailreich dekorierten Wagen sorgten sie für ein abwechslungsreiches Bild und viel Applaus am Straßenrand.

Bonbons und kleine Präsente flogen in die Menge, Musik erklang aus Lautsprechern, und immer wieder brandete Jubel auf, wenn besonders kunstvoll gestaltete Beiträge vorbeizogen. Für viele Besucherinnen und Besucher ist der Umzug ein fester Termin im Jahreskalender – entsprechend groß war der Andrang.

Sicherheitskräfte sorgen für reibungslosen Ablauf

Damit die Veranstaltung sicher und geordnet verlaufen konnte, arbeiteten mehrere Institutionen eng zusammen. Unterstützung erhielt der Karnevalsverein von der Freiwilligen Feuerwehr Wittlich, der Polizei, dem Ordnungsamt sowie dem Deutschen Roten Kreuz (DRK). Sie begleiteten den Zug, sicherten die Strecke ab und standen für mögliche Notfälle bereit.

Durch diese koordinierte Zusammenarbeit konnte der Umzug planmäßig stattfinden. Der Start um 14:11 Uhr – eine im rheinischen Karneval symbolträchtige Uhrzeit – wurde exakt eingehalten.

Gemeinschaftserlebnis für die ganze Stadt

Der große Karnevalsumzug zeigte einmal mehr, welche Bedeutung das närrische Brauchtum in Wittlich hat. Tausende Menschen säumten die Straßen, Familien mit Kindern standen neben langjährigen Karnevalsfans, Vereine und Freundeskreise feierten gemeinsam.

Nachtumzug begeistert tausende Besucher in Bernkastel-KuesBernkastel-Kues - Am Samstagabend hat um 18:11 Uhr der traditi...
15/02/2026

Nachtumzug begeistert tausende Besucher in Bernkastel-Kues

Bernkastel-Kues - Am Samstagabend hat um 18:11 Uhr der traditionelle Nachtumzug begonnen. Nach Angaben eines Sprechers des Ordnungsamtes nahmen insgesamt 40 Gruppen an dem Karnevalszug teil.

Am Burgberg Tunnelberg aufwärts stellten sich die Gruppen auf, bevor sich der närrische Lindwurm in Bewegung setzte und durch die Altstadt von Bernkastel-Kues zog. Entlang der Strecke säumten zahlreiche Zuschauerinnen und Zuschauer die Straßen und verfolgten das Geschehen in den engen, stimmungsvoll beleuchteten Gassen.

40 Gruppen ziehen durch die Altstadt

Die teilnehmenden Gruppen präsentierten sich mit aufwendig gestalteten Kostümen, beleuchteten Elementen und musikalischer Begleitung. Gerade in der Dunkelheit entfaltete der Zug eine besondere Wirkung. Immer wieder brandete Applaus auf, als die Formationen an den dicht gedrängten Reihen vorbeizogen.

Neben humorvollen und traditionellen Motiven griffen einige Gruppen auch aktuelle politische Themen auf. Insbesondere die Klinikschließungen an der Mosel sorgten für Gesprächsstoff. Eine Karnevalsgruppe widmete sich diesem Thema mit einem aufwendig gestalteten Motivwagen, der als Rettungshubschrauber nachgebildet war. Das Besondere: Die Konstruktion konnte sichtbar „abheben“, während sich die Propeller drehten. Mit diesem eindrucksvollen Wagen wollten die Beteiligten auf die zunehmenden Klinikschließungen aufmerksam machen und zugleich einen stillen Protest zum Ausdruck bringen.

Thomas Weber (52) aus Bernkastel-Kues verfolgt den Nachtumzug seit vielen Jahren. „Man merkt einfach, wie viel Mühe sich die Gruppen geben. Gerade solche Wagen mit einer klaren Botschaft bleiben im Gedächtnis. Der Hubschrauber war technisch richtig stark gemacht – und das Thema bewegt hier viele Menschen“, sagte er.

Zuschauer loben Atmosphäre und klare Botschaften

Auch Sandra Klein (38) aus Zeltingen-Rachtig zeigte sich beeindruckt: „Die Strecke durch die Altstadt macht den Umzug hier besonders. Und wenn dann aktuelle Themen wie die Situation der Kliniken aufgegriffen werden, merkt man, dass Karneval nicht nur bunt und laut ist, sondern auch zum Nachdenken anregen kann.“

Für Markus Hoffmann (45) aus Wittlich gehört der Nachtumzug inzwischen fest zum Terminplan. „Es ist schön zu sehen, wie vielfältig die 40 Gruppen sind. Von klassischen Karnevalskostümen bis hin zu aufwendig gestalteten Wagen ist alles dabei. Der Starwars Wagen, aus Enkirch, war für mich persönlich mein Highlight“, erklärte er.

Lea Schmitz (27) aus Traben-Trarbach betonte vor allem das Gemeinschaftsgefühl: „Man steht hier zusammen, kommt ins Gespräch und erlebt gemeinsam den Zug, es ist einfach wunderschön.“

Der Zug bewegte sich vom Burgberg aus durch die Altstadt und wurde von den Besucherinnen und Besuchern mit Applaus begleitet. Abschließend fand dann die After-Zuch Party statt.

Karnevalsumzug startet in Zeltingen-RachtigZeltingen-Rachtig. Pünktlich um 15:11 Uhr begann dort der Karnevalsumzug. Zah...
14/02/2026

Karnevalsumzug startet in Zeltingen-Rachtig

Zeltingen-Rachtig. Pünktlich um 15:11 Uhr begann dort der Karnevalsumzug. Zahlreiche Menschen waren erschienen, um sich das bunte Spektakel anzuschauen und gemeinsam zu feiern.

Entlang der Straßen verfolgten die Besucherinnen und Besucher den Umzug und sorgten für eine ausgelassene Stimmung im Ort.

Karnevalsumzug startet pünktlich in ReilReil. Pünktlich um 14:11 Uhr begann der Karnevalsumzug in Reil. Zahlreiche Mensc...
14/02/2026

Karnevalsumzug startet pünktlich in Reil

Reil. Pünktlich um 14:11 Uhr begann der Karnevalsumzug in Reil. Zahlreiche Menschen waren erschienen, um sich das bunte Spektakel anzuschauen und gemeinsam zu feiern.

Entlang der Straßen verfolgten die Besucherinnen und Besucher den Umzug und sorgten für eine ausgelassene Stimmung im Ort.

Wenn die Nacht zur Bühne wird: Stimmungsvolle Karnevalspremiere in Osann-MonzelOsann-Monzel - Als sich am gestrigen Frei...
14/02/2026

Wenn die Nacht zur Bühne wird: Stimmungsvolle Karnevalspremiere in Osann-Monzel

Osann-Monzel - Als sich am gestrigen Freitagabend um 18.33 Uhr die ersten Wagen in Osann-Monzel in Bewegung setzten, war sofort klar: Dieser Umzug würde kein gewöhnlicher sein. Nicht bei Tageslicht, sondern im Schutz der Dunkelheit zog der närrische Lindwurm durch die Straßen – begleitet von Musik, leuchtenden Farben und tausenden strahlenden Gesichtern.

Insgesamt 33 Gruppen beteiligten sich am Umzug, darunter sieben Fußgruppen und 26 aufwendig gestaltete Motivwagen. Gerade im Dunkeln entfalteten die Wagen mit ihren LED-Installationen, beleuchteten Schriftzügen und farbenfrohen Scheinwerfern eine besondere Wirkung. Immer wieder brandete Applaus auf, wenn ein besonders detailreich gestaltetes Motiv um die Ecke bog.

Am Straßenrand stand auch Marie Hoffmann (20) mit einer Gruppe von Freunden. „Man freut sich das ganze Jahr darauf“, erzählte sie und blickte auf die vorbeiziehenden Wagen. „Im Dunkeln wirkt alles viel intensiver – die Lichter, die Musik, die Stimmung. Das hat fast schon Festival-Charakter.“ Für sie sei der Nachtumzug etwas Besonderes, „weil das ganze Dorf zusammenkommt und man so viele bekannte Gesichter trifft“.

Ein paar Meter weiter jubelte Lukas Schneider (24) den Aktiven auf einem der Motivwagen zu. „Man merkt einfach, wie viel Arbeit und Herzblut hier drinsteckt“, sagte er. Besonders beeindruckt zeigte er sich von den Lichteffekten: „Tagsüber sieht man die Details – aber nachts entsteht diese ganz eigene Atmosphäre. Das ist schon etwas anderes.“

Zwischen Konfetti, Helau-Rufen und wummernden Bässen zog der Umzug langsam durch den Ort. Viele Besucher hatten sich selbst mit leuchtenden Accessoires ausgestattet, sodass sich entlang der Strecke ein regelrechtes Lichterband bildete. Die Mischung aus Tradition und moderner Inszenierung kam vor allem bei den jüngeren Gästen gut an.

Mit 33 Gruppen und einer beeindruckenden Kulisse im Dunkeln bewies Osann-Monzel einmal mehr, wie lebendig das Brauchtum in der Region ist. Als der letzte Wagen schließlich vorbeigezogen war, blieb vor allem eines: das Gefühl eines gemeinschaftlichen Abends, an dem die Nacht selbst Teil der Inszenierung wurde.

Lichtermeer und Lebensfreude: Nachtumzug in Hoxel begeistert TausendeHoxel - Punkt 19.11 Uhr setzte sich am gestrigen Do...
13/02/2026

Lichtermeer und Lebensfreude: Nachtumzug in Hoxel begeistert Tausende

Hoxel - Punkt 19.11 Uhr setzte sich am gestrigen Donnerstagabend in Hoxel nahe Morbach der große Karnevalsnachtumzug in Bewegung – und verwandelte die Straßen des Ortes in ein funkelndes Lichtermeer. Bereits zum 22. Mal zog der närrische Lindwurm durch den Hunsrückort und durfte damit eine ganz besondere Schnapszahl feiern.

Was folgte, war ein Spektakel aus Musik, Lichteffekten und ausgelassener Stimmung, das rund 5000 Zuschauerinnen und Zuschauer anlockte.

33 Gruppen, 850 Aktive – und ein Dorf im Ausnahmezustand

Insgesamt 33 Zugnummern nahmen am Umzug teil – darunter 29 aufwendig gestaltete Wagen und vier Fußgruppen. 850 Aktive sorgten auf und neben den Wagen für Stimmung, warfen Süßigkeiten in die Menge und heizten mit Musik und kreativen Kostümen die Atmosphäre an.

Die Wagen präsentierten sich im Dunkeln besonders eindrucksvoll: LED-Installationen, leuchtende Schriftzüge und farbenfrohe Scheinwerfer tauchten die Dorfstraßen in ein wechselndes Farbenspiel. Immer wieder brandete Applaus auf, wenn besonders fantasievoll gestaltete Motivwagen an den Zuschauern vorbeizogen.

„Es ist einfach ein ganz anderes Gefühl als bei einem Umzug am Tag“, sagte Leonie Becker (21) aus Morbach. „Die Lichter machen alles magischer, fast wie auf einem Festival.“

Auch Tim Schmitt (19) aus dem benachbarten Ort zeigte sich beeindruckt: „Man merkt, wie viel Arbeit in den Wagen steckt. Gerade im Dunkeln kommen die Details richtig zur Geltung.“

Sicherheit im Fokus: 50 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Damit der Umzug reibungslos verlaufen konnte, waren rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Sie sperrten Straßen, sicherten Kreuzungen und sorgten gemeinsam mit Kräften des Ordnungsamtes und der Polizei für einen Sicheren Ablauf.

Der organisatorische Aufwand war auch in diesem Jahr beträchtlich. Neben der Streckensicherung galt es, die Besucherströme zu lenken und die Sicherheit der zahlreichen Teilnehmer zu gewährleisten. Angesichts der hohen Besucherzahl blieb die Stimmung dennoch entspannt.Q

Junge Stimmen, große Begeisterung

Gerade bei den jüngeren Gästen war die Begeisterung spürbar. Gruppen von Freundinnen und Freunden säumten die Straßen, viele bunt kostümiert, manche mit leuchtenden Accessoires ausgestattet.

„Wir kommen jedes Jahr her“, erzählte Svenja Müller (23). „Es ist ein fester Termin im Kalender. Man trifft hier so viele Leute, die man sonst selten sieht.“

Auch Jonas Weber (25) war mit einer größeren Clique angereist: „Die Stimmung ist locker, familiär und trotzdem richtig groß. Für so einen kleinen Ort ist das echt beeindruckend.“

Diese Mischung aus Dorfgemeinschaft und Eventcharakter scheint das Erfolgsrezept des Hoxeler Nachtumzugs zu sein. Während ältere Besucher die Tradition schätzen, genießen viele Jüngere vor allem das gemeinschaftliche Erlebnis.

22 Jahre Nachtumzug – eine Erfolgsgeschichte

Dass der Umzug nun bereits zum 22. Mal stattfand, unterstreicht seine Bedeutung für die Region. Was einst als besondere Idee begann, hat sich längst zu einem festen Bestandteil der Karnevalssaison im Hunsrück entwickelt.

Die Schnapszahl wurde von vielen mit einem Augenzwinkern aufgenommen – passend zur närrischen Zeit. Und auch wenn der letzte Wagen schließlich die Strecke passierte und sich das Lichtermeer langsam auflöste, blieb das Gefühl eines gelungenen Abends.

Mit 850 aktiven Teilnehmern, 33 Gruppen und Tausenden begeisterten Zuschauern hat der Hoxeler Nachtumzug einmal mehr bewiesen, dass auch kleinere Orte Großes auf die Beine stellen können – vor allem dann, wenn Gemeinschaft, Engagement und närrische Leidenschaft zusammentreffen.

Karnevalsumzug zieht durch WehlenWehlen - Am Weiber Donnerstag begann um 17:11 Uhr auch in Wehlen der alljährliche Karne...
12/02/2026

Karnevalsumzug zieht durch Wehlen

Wehlen - Am Weiber Donnerstag begann um 17:11 Uhr auch in Wehlen der alljährliche Karnevalsumzug. Der Zug setzte sich am späten Nachmittag in Bewegung und zog quer durch den gesamten Ort. Zahlreiche Gruppen beteiligten sich an dem närrischen Treiben und sorgten entlang der Strecke für ausgelassene Stimmung.

Wie in den Nachbargemeinden säumten viele Besucherinnen und Besucher die Straßen, um den Umzug zu verfolgen. Musik, bunte Kostüme und geschmückte Wagen prägten das Bild im Ortskern und in den angrenzenden Straßen.

Trotz wechselhafter Witterung ließen sich die Narren die Feierlaune nicht nehmen und begleiteten den Zug gut gelaunt durch Wehlen.

Adresse

Otterbach
67731

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