DFG Montabaur

DFG Montabaur Deutsch-Französische Gesellschaft

07/08/2026
Sommerfest der DFG am 19.07.26 im Hofe der DLR MontabaurZum inzwischen schon traditionellen Sommerfest hatte die Deutsch...
24/07/2026

Sommerfest der DFG am 19.07.26 im Hofe der DLR Montabaur

Zum inzwischen schon traditionellen Sommerfest hatte die Deutsch-Französische Gesellschaft ihre Mitglieder mit deren Familien eingeladen - und viele kamen, um bei sehr angenehmen Außentemperaturen einen entspannten Nachmittag im Innenhof des DLR in Montabaur zu verbringen.
Für Grillwürstchen, Baguettes und Getränke hatte der Vorstand der DFG gesorgt; ein buntes Buffet aber entstand erst durch die Gäste, die eine Vielfalt von ganz leckeren, sehr abwechslungsreichen Speisen mitbrachten und für alle hinstellten, so dass jeder zugreifen und probieren konnte.
Die Zeit dieses harmonischen Beisammenseins verlief durch Erzählen, gemeinsames Essen und Trinken ganz schnell. Am Abend halfen viele beim Aufräumen, damit jeder, der wollte, beim Endspiel der Fußball-WM auch pünktlich mit antreten konnte.

Auf den Spuren Monets�Deutsch-französische Gesellschaft entführt in die Welt des ImpressionismusEin eindrucksvoller biog...
21/05/2026

Auf den Spuren Monets�
Deutsch-französische Gesellschaft entführt in die Welt des Impressionismus

Ein eindrucksvoller biografischer Vortrag von der mehr als 100-jährigen Zeitreise in Leben und Werk des berühmten Impressionisten, des französischen Malers Claude Monet , begeisterte am Sonntag, dem 17 Mai d.J das Publikum im DLR Montabaur.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur hatte zu dieser besonderen Veranstaltung eingeladen und über 70 Kunst- und Frankreichfreunde waren der Einladung gefolgt.
Zu Beginn begrüßte der Vorsitzende der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur, Bernhard Gressmann, die Gäste herzlich und freute sich über das große Interesse an der Veranstaltung. Anschließend wurde das üppige Kuchenbuffet eröffnet, das bei den Besuchern großen Anklang fand und für eine gemütliche Atmosphäre sorgte.

Nachdem sich alle Besucher mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatten, begann die dem Publikum bereits aus früheren Veranstaltungen bestens bekannte deutsch-französische Kulturjournalistin Suzanne Bohn.

Mit viel Engagement und lebendigen Schilderungen zeichnete sie das bewegte Leben Monets nach – von seinen frühen Jahren in der Normandie über seine künstlerischen Anfänge bis hin zu seinem weltweiten Ruhm als Mitbegründer des Impressionismus. Besonders eindrucksvoll war die Darstellung seiner unermüdlichen Suche nach Licht, Farbe und Atmosphäre, die seine Werke bis heute unverwechselbar machen.

Neben biografischen Stationen standen Monets berühmte Gemälde, aber auch seine Familie im Mittelpunkt des Vortrags. Die Gäste erhielten spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte seiner Seerosenbilder, der Kathedralen-Serie und der Gartenlandschaften von Giverny. Viele Besucher zeigten sich beeindruckt davon, wie sehr persönliche Erlebnisse, Reisen und die Natur Monets Kunst beeinflussten.

Aber auch sein jahrzehntelanger Kampf um Anerkennung, die Entbehrungen, die Armut, die für ihn und seine große Familie die ständige Flucht vor seinen Gläubigern bedeutete wurde beleuchtet, bis er dann endlich mit über 40 Jahren den verdienten Erfolg erntete.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation von mehr als 30 wunderschönen Bilder nach Motiven von Monet, die innerhalb kürzester Zeit entstanden waren. Die Werke stammten von der Künstlergruppe „Offenes Atelier“. Zahlreiche beteiligte Künstlerinnen und Künstler waren persönlich anwesend und wurden von Ingeborg Krekel vorgestellt.

In angenehmer Atmosphäre entwickelte sich im Anschluss ein reger Austausch unter den Gästen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, über Kunst, Frankreich und die Bedeutung des Impressionismus ins Gespräch zu kommen.

Die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur freute sich über die große Resonanz und einen gelungenen Nachmittag, der Kunst, Geschichte und deutsch-französische Kultur auf besondere Weise miteinander verband.

„Jeder diskutiert meine Kunst und gibt vor, sie zu verstehen, als ob es notwendig wäre, sie zu verstehen. Es ist nötig, ...
09/04/2026

„Jeder diskutiert meine Kunst
und gibt vor, sie zu verstehen,
als ob es notwendig wäre, sie zu verstehen.
Es ist nötig, sie zu lieben!“�– Claude Monet (*14.11.1840 – 05.12.1926)

Einladung zu einer besonderen Zeitreise

„Ein Leben wie ein flüchtiger Moment“
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Montabaur lädt herzlich ein zu einer mehr als 100-jährigen Zeitreise in die Welt von Claude Monet.
��
Veranstaltungsort: DLR, Bahnhofstraße, Montabaur�
Datum: 17. Mai 2026�
Uhrzeit: 15:00 Uhr��

Bei Kaffee, Tee und Kuchen erwartet die Gäste ein inspirierender Nachmittag:�In einem lebendigen Vortrag gibt Suzanne Bohn spannende Einblicke in das Leben und Werk des berühmten Impressionisten Claude Monet.

Monet gilt als einer der Begründer des Impressionismus, einer Kunstrichtung, die mit traditionellen Sehgewohnheiten brach und stattdessen den flüchtigen Eindruck eines Moments festhielt. Sein berühmtes Gemälde „Impression, soleil levant“ gab dieser Bewegung sogar ihren Namen. Statt klarer Konturen setzte Monet auf Licht, Farbe und Atmosphäre, die er in immer neuen Variationen einfing
Angeregt durch die anhaltende Bedeutung dieses großen Künstlers und den 100. Jahrestag seines Todes hat sich die Künstlergruppe „Offenes Atelier“ intensiv mit seinem Schaffen beschäftigt. Dabei sind eigene Werke im Stil Monets entstanden, die an diesem Nachmittag ebenfalls im DLR ausgestellt werden.
Freuen Sie sich auf eine interessante, kreative und genussvolle Veranstaltung, die Kunst und Begegnung auf besondere Weise verbindet.
Um besser planen zu können, wird um Anmeldung
bis zum 10. 05. 2026
bei Carole Tursini-Selbach [email protected]
oder [email protected]
oder 02602 – 671 909
�Unkostenbeitrag: 15€ für Mitglieder / 20€ für Nichtmitglieder

Wir freuen uns sehr auf diesen Nachmittag mit Ihnen/Euch!

Ein strahlender Frühjahrstag in LüttichFahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur nach Belgien am 15. März 2...
21/03/2026

Ein strahlender Frühjahrstag in Lüttich

Fahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur nach Belgien am 15. März 2026

Die Nachfrage war groß – die Warteliste lang. Umso glücklicher konnten sich jene schätzen, die sich rechtzeitig einen Platz für die Fahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur nach Lüttich gesichert hatten.
Bereits im Morgengrauen versammelten sich die Teilnehmenden kurz nach 7 Uhr an der Kalbswiese in Montabaur zur Abfahrt. Das Wetter zeigte sich zunächst noch von seiner trüben Seite – neblig und bedeckt ging es nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Bernhard Gressmann Richtung Belgien.
Gegen 10 Uhr erreichte die Gruppe ihr erstes Ziel: den bekannten Sonntagsmarkt La Batte, der sich entlang der Maas erstreckt.
Dort erwartete die Besucher ein vielfältiges Angebot. Neben reichlich Bekleidung fanden sich vor allem frisches Obst und Gemüse zu erstaunlich günstigen Preisen. Imbissstände luden zum Probieren ein, während Trödel eher eine untergeordnete Rolle spielte. Viele nutzten die Gelegenheit zum Einkauf – so mancher kehrte mit Taschen voller Artischocken, Bohnen, Gurken oder auch Socken zum Bus zurück.
Ein Teil der Gruppe zog es derweil in die Innenstadt von Lüttich. Dort wurden unter anderem die imposante Kathedrale St. Paul sowie weitere Sehenswürdigkeiten erkundet.
Am frühen Nachmittag stand ein kultureller Höhepunkt auf dem Programm: der Besuch des Museums La Boverie mit einer umfangreichen Fotoausstellung des berühmten Fotografen Robert Doisneau. Die Ausstellung begeisterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch ihre Vielfalt und Ausdruckskraft. Besonders beeindruckend war Doisneaus Fähigkeit, flüchtige Augenblicke einzufangen sowie menschliche Gemütsregungen und Charaktere eindrucksvoll darzustellen.
Inzwischen hatte sich auch das Wetter gewandelt: Strahlender Sonnenschein und ein azurblauer Himmel begleiteten den weiteren Aufenthalt.
Nach der Ausstellung machten sich jedoch bei vielen die ersten Ermüdungserscheinungen bemerkbar – eine kurze Rast im Museumscafé war daher mehr als willkommen.
Anschließend lud ein Spaziergang durch den herrlichen Park rund um das Museum zum Verweilen ein. Die Natur präsentierte sich in voller Frühlingspracht: Bunte Tulpen, leuchtende Osterglocken und erste Blüten an den Bäumen sorgten für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre.
Schließlich ging es zurück zum Bus. Müde, aber rundum begeistert von den vielfältigen Eindrücken, trat die Gruppe die Heimreise nach Montabaur an – diesmal ohne Zwischenstopp.
Ein gelungener Ausflug, der sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Fahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft nach LüttichKultur und Lebensart in der WallonieDie Deutsch-Französische Ge...
12/02/2026

Fahrt der Deutsch-Französischen Gesellschaft nach Lüttich
Kultur und Lebensart in der Wallonie

Die Deutsch-Französische Gesellschaft lädt ihre Mitglieder und Freunde herzlich zu einer besonderen Tagesfahrt nach Lüttich ein. Am 15. März 2026 erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm zwischen lebendiger Markttradition und französischer Fotokunst. Abfahrt ist um 7.00 Uhr von der Montabaurer Kalbswiese.

Vormittag: Besuch des traditionsreichen Flohmarkts „La Batte“

Am Vormittag steht der Besuch von „La Batte“, dem ältesten und größten Sonntagsmarkt Belgiens, auf dem Programm. Entlang der Maas erstreckt sich dieser traditionsreiche Markt über mehrere Kilometer und bietet eine beeindruckende Vielfalt: Antiquitäten, Bücher, Kleidung, regionale Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten aus Belgien und Frankreich.
Die besondere Atmosphäre, das bunte Treiben und der Charme der Altstadt von Lüttich machen den Marktbesuch zu einem Erlebnis für alle Sinne. Hier bleibt ausreichend Zeit zum Bummeln, Entdecken und Genießen.

Da der Bus bereits um 13:15 Uhr vom Marktgelände in Richtung Museum abfährt, um den gebuchten Zeitslot in „La Boverie“ einzuhalten, empfiehlt es sich, den mittäglichen Hunger direkt auf dem Flohmarkt zu stillen. Das vielfältige gastronomische Angebot vor Ort bietet hierfür zahlreiche Möglichkeiten.
Wer stattdessen ein Restaurant in der Nähe besuchen möchte, erhält entsprechende Empfehlungen während der Hinfahrt. In diesem Fall ist es jedoch wichtig, die Mittagspause eigenständig und rechtzeitig zu planen, damit die pünktliche Abfahrt um 13:15 Uhr gewährleistet ist.

Nachmittag: Ausstellung Robert Doisneau im Museum „La Boverie“
Am Nachmittag besuchen wir das renommierte Museum „La Boverie“, das idyllisch im Parc de la Boverie liegt. Dort erwartet uns eine Ausstellung mit Werken des berühmten französischen Fotografen Robert Doisneau.
Doisneau zählt zu den bedeutendsten Vertretern der humanistischen Fotografie des 20. Jahrhunderts. Mit seinen einfühlsamen Schwarz-Weiß-Aufnahmen fing er das Alltagsleben, humorvolle Szenen und poetische Momente in Paris ein. Seine Werke vermitteln Lebensfreude, Menschlichkeit und einen unverwechselbaren Blick auf die französische Gesellschaft.
Die Ausstellung bietet einen eindrucksvollen Einblick in das Werk dieses Ausnahmekünstlers und lädt dazu ein, Frankreich aus einer ganz besonderen Perspektive zu entdecken.

Diese Busfahrt verbindet kulturelle Highlights mit geselligem Austausch und trägt damit ganz im Sinne der Deutsch-Französischen Gesellschaft zur Vertiefung der kulturellen Beziehungen bei.
Eingeladen sind Mitglieder sowie interessierte Gäste.

Teilnehmergebühr:
45 € für Mitglieder / 55 € für Nichtmitglieder
Anmeldeschluss: 07. März 2026

Abfahrt (15.03.26): 07:00 h am Parkplatz Kalbswiese in Montabaur
Ankunft Lüttich: gegen 10:30 h
Rückfahrt: 17:00 h
Ankunft Montabaur:gegen 20:30 h

Für die Audioführung durch die Ausstellung sollten Handy und Kopfhörer nicht vergessen werden. Die Führung kann im Museum mittels eines QR Codes heruntergeladen werden.

Da für den Bus erhebliche Kosten anfallen, bitten wir um verbindliche Anmeldung bei
Carole Tursini-Selbach unter [email protected] bzw. 02602 - 671 909 oder unter [email protected]
und Überweisung der Teilnehmergebühr:
Bankverbindung: DE06 5735 1030 0000 5026 25

Alle Infos auch auf der Webseite der DFG Montabaur www-montabaur.de und auf Facebook.

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag in Lüttich!

Foto: La Boverie, Lüttich

FOLGT IMMER MEHR CHAOS BEI UNSEREN NACHBARN AUF UNTERBLIEBENE  REFORMEN ?Infoabend von DFG Montabaur und Equipe EuroDek ...
03/02/2026

FOLGT IMMER MEHR CHAOS BEI UNSEREN NACHBARN AUF UNTERBLIEBENE REFORMEN ?
Infoabend von DFG Montabaur und Equipe EuroDek zur politischen Krise in Frankreich

In Frankreich herrscht politisches Chaos. Unser Nachbarland steckt Anfang 2026 in einer tiefen politischen Krise, geprägt von einem blockierten und zersplitterten Parlament nach den Wahlen 2024 sowie einer instabilen Minderheitsregierung unter schnell wechselnden Premierministern. Hohe Staatsdefizite und der Sparzwang verschärfen die die Lage. Die Deutsch-Französische Gesellschaft zu Montabaur (DFG) und das heimische Radsportteam Equipe EuroDeK, das über Jahrzehnte enge Beziehung zu französischen Radsportfreunden pflegt, sind dem auf den Grund gegangen, sie wollten bei einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mehr dazu erfahren.

Der Einladung dazu waren viele Frankreichinteressierte in das Beratungs-Center der Sparkasse Westerwald-Sieg in Montabaur gefolgt. Referent und Gesprächspartner war Frankreichexperte Simon Braun von der Uni Bonn, der derzeit zur französischen Politik promoviert. Als Gastgeber begrüßte Thomas Diel die fast 60 Gäste und wies daraufhin, dass das moderne Beratungscenter gerne für so attraktive und aktuelle Veranstaltungen zur Verfügung gestellt werde. Für die Veranstalter drückte Uli Schmidt als Koordinator der Equipe EuroDeK die Hoffnung aus, dass die notwendigen Veränderungsschritte zu einer neuen und etwas funktionaleren Form der französischen Demokratie führen sollten.

„Präsident Macron wollte sich mit der vorgezogenen Wahl seiner Mehrheit versichern, jetzt hat niemand eine Mehrheit und drei gleichgroße Blöcke neutralisieren sich“, stellte Frankreichkenner Simon Braun zum Beginn seines Vortrages fest. Zwar habe die gelungene Olympiade in Paris die Stimmung kurzzeitig verbessert, doch schnell seien die bekannten Krisensymptome wieder vorherrschend geworden: dies seinen häufige Regierungswechsel, politischer Stillstand mit einer komplexen Parteienlandschaft, große Haushalts- und Wirtschaftsprobleme sowie ständige Proteste und soziale Unruhen.

Der Experte von der Uni Bonn nannte die Unzufriedenheit mit dem System, sinkende Wahlbeteiligungen (besonders bei Jüngeren), zu viele Stimmen für systemkritische Kandidaten/innen und daraus entstehende ständige Reformdebatten als vorrangige Probleme des politischen Systems im Land. Zunehmend kritisiert würden die zu große Macht des Präsidenten und die gleichzeitig zu schwache Stellung des Parlamentes. „Reformversuche von Macron sind ebenso gescheitert wie die von Links, auch gibt es keine Mehrheit dafür in den Kammern“, so Braun.

Wie aber kann es bei den Nachbarn weitergehen? Nach Umfragen, so der Referent, zeichne sich eine deutliche Mehrheit für die Rechtspopulisten vom Rassemblement National (RN) um Marine Le Pen ab: „Im 2. Wahlgang kann eine RN-Kandidatin bzw. Kandidat mit bis zu 2/3 der Stimmen rechnen“.

Wie wichtig die politische Zukunft in Frankreich den vielen anwesenden Gästen ist, zeigte eine vom DFG-Vorsitzenden Bernhard Gressmann moderierte umfangreiche Fragerunde. Die Frage danach, wie die Linken und Rechten im Nachbarland auf Deutschland blicken, war eindeutig: beide sind Anti-Europäer und wollen keine gute Partnerschaft mit Deutschland. Unsicherheit bestand darin, ob sich der RN nach einem Wahlsieg eher wie Meloni in Italien verhalte oder stramm nach rechts marschiere.

Breiten Raum nahmen Wortbeiträge dazu ein, warum im Nachbarland alle Reformen und Einsparversuche immer scheitern. Dazu sagte Simon Braun: „Der Sozialstaat hat in Frankreich eine historisch gewachsene wichtige Fürsorgerolle, hinter der die Realitäten verschwinden“. Angestrebte notwendige politische Kompromisse würden immer von einer meist großen Mehrheit als kompromittierend empfunden, weshalb es noch eine deutliche Zustimmung zu eigentlich nicht mehr zeitgemäßen Maximalforderungen gebe. „Keiner will die Tatsache hören, dass im Demografischen Wandel alle länger arbeiten müssen und weniger Geld zur Verfügung haben“, stellte der Referent dazu fest.

Ein weiterer Schwerpunkt waren die Perspektiven für die von vielen Menschen, wie beispielsweise in der DFG Montabaur oder der Equipe EuroDeK, gelebten deutsch-französische Freundschaft. „Die vielen Städtepartnerschaften werden meist noch von den Älteren am Leben gehalten, es müssen verstärkt andere Formen für Jugendliche gefunden werden“, meinte der Frankreichexperte. Im Schlusswort drückte Bernhard Gressmann sicher die Hoffnung aller Anwesenden aus: „Wir hoffen nach der Wahl auf eine gemäßigte Regierung mit echten Demokraten, mit denen die deutsch-französiche Achse eine Zukunft hat“. Bei einem kleinen Imbiss und französischem Rotwein wurde noch an einigen Tischen weiter diskutiert.

Gelungener Auftakt ins Neue JahrNeujahrsempfang der DFG MontabaurRund 80 Gäste folgten der Einladung der Deutsch-Französ...
22/01/2026

Gelungener Auftakt ins Neue Jahr
Neujahrsempfang der DFG Montabaur

Rund 80 Gäste folgten der Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Montabaur zum traditionellen Neujahrsempfang. Der mit gelben Rosen und Konfetti festlich dekorierte Veranstaltungsraum sorgte gleich zu Beginn für eine heitere Atmosphäre. Zur Begrüßung wurde ein Kir Royal oder Crémant pur gereicht.
�Der Vorsitzende der DFG Montabaur, Bernhard Gressmann, hieß die Gäste herzlich willkommen. Besonders begrüßte er den Beigeordneten Harald Hansen, die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik Claudia Bastian-Tertsch, Caroline Albert-Woll, VHS-Montabaur, sowie Uli Schmidt, den Vorsitzenden der Équipe EuroDek. In seiner Ansprache ließ er das vergangene Veranstaltungsjahr kurz R***e passieren und gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten im neuen Jahr.
�Für den musikalischen Rahmen sorgte den ganzen Abend über Manfred Pohlmann, der mit französischen Chansons und Gitarrenbegleitung begeisterte. Seine musikalischen Darbietungen verband er mit unterhaltsamen und launigen Erzählungen, die immer wieder für Schmunzeln und Applaus sorgten.
�Im weiteren Verlauf stellte Bernhard Gressmann die Programmplanung für 2026 vor:�
26.01. Vortrag von Simon Braun (Uni Bonn) zur politischen Situation in Frankreich�
20.02. Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes�
15.03. Fahrt nach Lüttich�
17.05. Biografischer Vortrag „Claude Monet“ von Suzanne Bohn�
18.07. Sommerfest�
06.09. Teilnahme am Familientag am Quendelberg�
September Konzertabend mit Schröder�
21.11. Traditioneller Beaujolais-Nouveau-Abend�
Detaillierte Informationen werden demnächst unter Aktuelles > Termine auf der Webseite www.dfg-montabaur.deveröffentlicht.
�Nach weiteren Chansoneinlagen wurden köstliche Amuse-Gueules serviert, begleitet von einem regionalen Riesling sowie einem Merlot-Cabernet aus dem Pays d’Oc.
�Höhepunkt des Abends war die traditionelle Galette des Rois: Zehn Galettes, gebacken vom Vorstand der DFG, wurden verteilt.
Bernhard Gressmann mahnte augenzwinkernd zur Vorsicht beim Hineinbeißen – schließlich könne sich eine „fève“, eine kleine Porzellanfigur, im Kuchen verstecken. Wer sie finde, werde für einen Abend gekrönt.
Unter allgemeinem Jubel konnten schließlich drei Königinnen und zwei Könige gekürt werden.
Der Abend klang bei angeregten Gesprächen, Musik und französischem Flair aus. Die Resonanz der Gäste war durchweg positiv: ein kurzweiliger, stimmungsvoller und rundum gelungener Neujahrsempfang, der große Zufriedenheit hinterließ.

Politische Situationen in FrankreichDFG Montabaur und Equipe EuroDek laden ein  Die politischen Situationen in Frankreic...
19/01/2026

Politische Situationen in Frankreich
DFG Montabaur und Equipe EuroDek laden ein

Die politischen Situationen in Frankreich werden am Montag, dem 26.Januar auf Einladung der DFG Montabaur und der Equipe EuroDek ab 18 Uhr im Beratungs-Center der Sparkasse Westerwald-Sieg am Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur von dem Frankreichexperten Simon Braun von der Uni Bonn beleuchtet.

Mehrheiten, gescheiterte Regierungen, Erfolge rechtsextremer Parteien, Blockaden: Die französische Politik ist seit Jahren im Krisenmodus. Welchen Anteil daran haben Akteure wie Präsident Macron und was liegt am politischen System? Und was braucht es für eine Überwindung der Krise?
In einer gemeinsamen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am Montag, 26.1.2026 wollen die Deutsch Französische Gesellschaft (DFG) zu Montabaur und die Radsportgruppe Equipe EuroDeK (die lange als Equipe France die deutsch-französiche Freundschaft im Rennradsattel pflegte), mehr dazu erfahren. Und das mit möglichst vielen Gästen.
Diese werden um 18.00 Uhr im Beratungs-Center der Sparkasse Westerwald-Sieg am Konrad-Adenauer-Platz in Montabaur erwartet. Referent und Gesprächspartner ist Frankreichexperte Simon Braun von der Uni Bonn. Er wird in seinem Vortrag die Ursachen für die gegenwärtige politische Instabilität im Nachbarland beleuchten und mögliche Auswege skizzieren. Darüber hinaus sollen die aktuellen Entwicklungen in der französische Parteienlandschaft dargestellt und mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen 2027 analysiert werden. Dazu zu sind alle Interessierten herzlich ohne Anmeldung willkommen.

Der Eintritt ist frei, für passende Getränke ist gesorgt. DFG Montabaur und Equipe EuroDeK freuen sich mit der Sparkasse Westerwald-Sieg auf viele besetze Stühle.

Mehr Infos bei Bedarf gerne unter [email protected] (DFG) oder [email protected] (Equipe).

Foto freigegeben von pixabay

Adresse

Veranstaltungsort: DLR Montabaur, BahnhofStr. 32
Montabaur
56410

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von DFG Montabaur erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an DFG Montabaur senden:

Verknüpfungen

Teilen