zeitraumexit

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zeitraumexit zeitraumexit: das Künstlerhaus ist Mannheims Ort für außergewöhnliche Kunst. - Impressum: http:/ Die Genres Performance, Live-Art und Tanz prägen das Profil.

KÜNSTLER*INNENHAUS UND SOZIOKULTURELLES ZENTRUM

zeitraumexit ist Mannheims Ort für erweiterte Kunst. Als Künstler*innenhaus fördern und produzieren wir internationale Kunst, die die Zwischenräume der Genres und sozialen Felder besetzt. Als soziokulturelles Zentrum greifen wir gesellschaftlich relevante Themen auf und wirken mit Kunstprojekten und Vermittlungsangeboten in die Nachbarschaft hinein. Wir stellen Räume und Strukturen bereit, um Begegnungen mit Kunst für Menschen aus der Stadt und dem Rest der Welt zu ermöglichen. Dafür laden wir Künstler*innen und Initiativen ein, Arbeiten vor Ort zu entwickeln und in den Dialog mit der Stadtbevölkerung zu treten. Unser Programm richtet sich an den Bedürfnissen und Interessen derjenigen aus, die zeitraumexit als Ressource nutzen: Künstler*innen wie Besucher*innen und Anwohner*innen. Dabei reagieren wir auf ästhetische Tendenzen ebenso wie auf politische und soziale Notwendigkeiten. INTER, TRANS, POST, MULTI

2001 von Gabriele Osswald, Wolfgang Sautermeister, Tilo Schwarz und Elke Schmid als Ort für Performance gegründet, gehört zeitraumexit zu den ersten Einrichtungen ihrer Art in Süddeutschland und zu den wichtigsten Produktionshäusern der sogenannten Freien Szene der Bundesrepublik. Doch genau wie sich künstlerische Formen weiterentwickeln und wandeln, wandelt sich auch unser Profil. Heute präsentiert zeitraumexit Aufführungen gleichberechtigt neben sozialen Aktionen, Ausstellungen und allen Formaten dazwischen, und stellt Räume für selbstorganisierte Initiativen und Projekte bereit. Zu den festen Größen des Programms gehören so unterschiedliche Reihen wie die Live-Art-Festivals „Wunder der Prärie“ und „frisch eingetroffen“, das Medienkunst-Festival „B-Seite“, die Konzertreihe „elektrosmog“, das „Sommerkino“ und die „Tischgespräche“. Prägend war und ist bei alledem die Versammlung und Begegnung von Menschen an einem Ort – die „Liveness“. Das 2019 zum elften Mal stattfindende Festival „Wunder der Prärie“ gehört zu den wichtigsten Showcases der Freien Szene in der Bundesrepublik. Das Festival steht unter der Schirmherrschaft des Mannheimer Oberbürgermeisters und gehört zur Gruppe der Top-Festivals der Metropolregion Rhein-Neckar. SOCIAL BODY BUILDING

Die drei Veranstaltungsräume von zeitraumexit liegen in einem alten Industriegebäude mitten im Mannheimer Szene- und Ausgehviertel Jungbusch. Als gemeinnützige Einrichtung und vom Land Baden-Württemberg anerkanntes soziokulturelles Zentrum nutzen wir künstlerische Methoden, um das Gemeinschaftliche im Gemeinwesen und das Gesellige der Gesellschaft, in der wir leben, zu stärken. We call it Social Body Building. Dabei bilden wir Allianzen mit sozialen, pädagogischen und politischen Initiativen der Stadt und beziehen die Erfahrung der sozialen Arbeit, die Erkenntnisse der Sozialwissenschaft und die aktuellen ästhetischen Strömungen mit ein. Es ist der Versuch, ausgehend von der künstlerischen Auseinandersetzung mit sozialer Verantwortung und politischer Zeitgenossenschaft, eine Arbeitsweise zwischen den Methoden der sozialen Arbeit und den Methoden der Kunst zu finden. Von 2018 bis 2022 nimmt zeitraumexit als eines von zwölf soziokulturellen Zentren in der Bundesrepublik Teil am Modellprogramm „UTOPOLIS – Soziokultur im Quartier“. GASTFREUNDSCHAFT

zeitraumexit wird unterhalten und gestaltet von einem Team leidenschaftlicher Gastgeber*innen. Die meisten Mitarbeiter*innen waren zuerst Gäste, dann Fans und erst danach Angestellte, freie oder ehrenamtliche Mitarbeiter*innen. Wir pflegen die Ideale der Gastfreundschaft gegenüber unseren Besucher*innen und gegenüber den Menschen, die bei zeitraumexit arbeiten oder feiern. Gemeinsame Essen, begleitete Vorstellungsbesuche, Gespräche mit Künstler*innen und Mitarbeiter*innen, das Abhängen nach der Schule im Hof und unangemeldete Hausbesuche gehören zum Programm. In dem Residenzprogramm „Gastarbeiten“ laden wir Künstler*innen und andere Akteur*innen ein, ergebnisoffen bei uns zu arbeiten. Unsere Räume stellen wir nach Möglichkeiten jedem zur Verfügung, sowohl für kommerzielle Anmietungen wie für spontane Notsituationen. VERTRAUENSBILDENDE MASSNAHMEN

zeitraumexit ist eine private, gemeinnützige Kultureinrichtung. Unsere Arbeit wird fast ausschließlich aus den Kulturhaushalten der öffentlichen Hand finanziert. Die Stadt Mannheim unterstützt in institutioneller Förderung das Künstler*innenhaus mit etwa einem Drittel der Betriebskosten. Zwei Drittel der Betriebskosten sowie die Mittel für das gesamte Programm werden über Förderprogramme des Landes Baden-Württemberg, der Bundesregierung sowie privater und öffentlicher Stiftungen und Unternehmen im In- und Ausland eingeworben. Aus der öffentlichen Finanzierung unserer Arbeit bei gleichzeitiger privater Trägerschaft erwächst eine politische Verantwortung. Dieser Verantwortung versuchen wir einerseits durch die Politisierung der Institution und die Hinterfragung des Verhältnisses von akademischer Kunst und öffentlichem Interesse in eigenen Projekten gerecht zu werden. Dazu zählt auch, dass wir unsere Besucher*innen einladen, den Eintrittspreis bei jedem Besuch selbst zu bestimmen. Zum anderen unterstützen wir politische und soziale Anliegen durch Kooperationen und indem wir unsere Ressourcen zur Verfügung stellen. zeitraumexit gehört zur Initiativgruppe der Mannheimer Erklärung der Vielen.

english version
Since 2000 a stable team of artists have been working for zeitraumexit, creating a programme aiming to present both visual and performing arts such as: live art, performance art, screen, installation, drawing, photography, and dance – the spectrum is broadly interpreted. The Institution...
During the past ten years, zeitraumexit has been able to establish its reputation as a centre for exhibitions, productions and guest performances both nationally and internationally. Due to its open-mindedness for all forms of media and its particular interest in projects that go beyond convention, zeitraumexit has acquired a special position in the scope of institutions specialising on performance and contemporary art. zeitraumexit’s programme contains neither mainstream nor theatre projects that solely lead to productions based on the authors’ text: zeitraumexit strictly focuses on pure and unconventional art.
..in dialog
The programme frequently varies between different genres, thus defying the conventionalism of standard assignments. In the scope of film, screen, performance, installation and even hybrid forms of art, artists take the liberty of choosing the one medium most suitable for their aspiration. Within the interaction of curators and artists, situations may occur where zeitraumexit liberates plays from their original genre in order to implement a new and unorthodox approach. zeitraumexit’s comic exhibitions, for example, contained various works the artists had never associated with the standard genre.
..as an organism
In the sense of an event location, the team of zeitraumexit does not describe its form of work as a service but rather as a direct involvement with the term art: every annual schedule, festival and exhibition is based on an intense and diverse examination concerning the upcoming topics. In Mannheim zeitraumexit creates one of the few artistic places in Germany that promote the eagerness for experimentation, thereby merging the gap between visual and performing arts. Places like this are more often becoming the centre of development and perception for innovative forms of artistic expression – places that shape the future of performance art. zeitraumexit is a pioneer for arts that are not yet canonised and difficult to classify, partly due to a lack of suitable vocabulary. Administration
The Programme’s composition is also influenced by the experience of the artistic directors, whose personal artistic work ensures an intuitive approach towards different forms of art:

- Gabriele Oßwald (performing arts, installation/drawing)
- Wolfgang Sautermeister (performing art, drawing/painting, Kunstvermittlung)
- Tilo Schwarz (drawing/installation, stage design)

The institution acquires its funding mostly from private sources. Even though zeitraumexit is receiving a fixed amount of funds from the budget of the city of Mannheim and its cultural office in 2010 and 2011, these funds only account for about 20 percent of the overall budget. The rest of the budget is asquired from sources such as private donations, sponsors, lettings, current receipts from events and financial contributions of the associations’ passive members.

Recap: Agentur für neue UtopienRicarda Walter / Performance + InstallationSeptember 2026Zeitraumexit, T6/18Utopien sind ...
31/10/2026

Recap:
Agentur für neue Utopien
Ricarda Walter /
Performance + Installation

September 2026
Zeitraumexit, T6/18

Utopien sind ein Geschenk, ein mutiges!
Im Nebel, in den Eingeweiden sachte tastend, zwischen all den staubig tanzenden Teilchen versuchen wir, die abgeschnittenen Verbindungen alteingesessener Strukturen freizulegen und auf ihre utopische Brauchbarkeit zu befragen.
Agentur für neue Utopien

Wie manifestieren sich Utopien? Können sie sich in Architekturen verwurzeln und wachsen? Und was passiert, wenn eine gebaute Realutopie, aus Krisenzeiten geboren, nicht mehr genutzt wird? War die Idee dann schlecht? Was lohnt sich, auf dem Weg zur Erschaffung neuer Utopien zu bergen, zu bewahren und weiterzuentwickeln?
Mit der Arbeit „Agentur für neue Utopien“ lädt die Künstlerin Ricarda Walter mit ihrem Team zu einer ortsspezifischen Performance und Installation ein. Als utopisches Anschauungsbeispiel dient dabei das Mannheimer Collini-Center, das 1972 als Bauprojekt der Bundesgartenschau entstand. Mit seiner brutalistischen Architektur und seinem öffentlichen Verfall spaltet das Hochhaus die Mannheimer Stadtgesellschaft bis heute. 
Die entstandene Performance und Installation versammelt Gedanken und Ergebnisse, die im Rahmen einer Residenz während des Theaterfestivals Schwindelfrei 2024 in Zusammenarbeit mit Friedrich Byusa Blam und Sophie Lichtenberg entstanden. 
Die Performance findet im Freien statt und beginnt im zeitraumexit. Sie ist nicht barrierefrei. 


Künstlerische Leitung + Text: Ricarda Walter. Künstlerische Forschung: Friedrich Byusa Blam, Sophie Lichtenberg, Ricarda Walter. Szenografie: Julla Kroner. Musik: Friedrich Byusa Blam. Licht: Leo Marz. Co-Regie + Text: Lea Langenfelder. Assistenz: Noah Appelhans. Performance: Julla Kroner, Fatih Peker, Tina Stottko, Ricarda Walter. 

Fotos: Lys Y. Seng

The artists are presentProfi-Treffen Performance KunstMontag 16. November 2026
17:00 Uhrzeitraumexit @ T6/18 Teilnahme n...
30/10/2026

The artists are present
Profi-Treffen Performance Kunst

Montag 16. November 2026
17:00 Uhr
zeitraumexit @ T6/18
Teilnahme nach Rücksprache frei

An diesen Terminen sind alle Künstler*innen aus der Region eingeladen, die sich professionell in der Freien Performancekunst und an deren Schnittstellen verorten. Wer arbeitet und lebt (immer mal wieder) hier? Die Treffen sind da, um jenseits von Produktionsdruck gemeinsam Material zu erkunden, Arbeitsstände zu zeigen, Methoden auszuprobieren oder Inhalte zu diskutieren und zu besprechen. Kurz gesagt: Input, Austausch, Output, Try Outs etc. Wir treffen uns alle zwei Monate, nach dem inhaltlichen Teil können wir die Session bei einem Getränk ausklingen lassen.

Ricarda übernimmt den organisatorischen Rahmen. Teilnahme nach Anmeldung + Rücksprache frei: ricarda.walter(at)zeitraumexit.de

Recap:Alles wirdEnsemble Divers / PerformanceOktober 2026, zeitraumexit T6/18

Von + mit: Noah Appelhans, Oliver Augst, ...
28/10/2026

Recap:

Alles wird
Ensemble Divers / Performance

Oktober 2026, zeitraumexit T6/18

Von + mit: Noah Appelhans, Oliver Augst, Michael Black, Johannes Instinsky, Julietate, Claudia Pflaum-Richter, Michael Runkel, Wolfgang Sautermeister, Laura Vicente-Autunes. Konzept und Idee: Oliver Augst, Wolfgang Sautermeister. Schlagzeug: Erwin Ditzner. Outside-Eye: Gabriele Oßwald. Produktionsleitung: Noah Appelhans. Assistenz: Malte Borgfeldt, Anja Grunert. 

Eine Produktion des Ensemble Divers in Kooperation mit Lebenshilfe Bad Dürkheim und zeitraumexit Mannheim.

Fotos: Lys Y. Seng

Gang der SchlaflosenMareike Buchmann / GemeinschaftSamstag 31.Oktober 2026 22:00 UhrEintritt freiKollektives Nachtwander...
24/10/2026

Gang der Schlaflosen
Mareike Buchmann / Gemeinschaft
Samstag 31.Oktober 2026 22:00 Uhr

Eintritt frei
Kollektives Nachtwandern / zeitraumexit @ T6/18

Der Gang der Schlaflosen lädt dich zu einem kollektiven Nachtwandern durch Mannheim ein. Wir kommen am 31. Oktober um 22 Uhr im zeitraumexit zusammen und stimmen uns auf unseren gemeinsamen Gang durch die Nacht ein. 
Von etwa 22:30 bis 00:30 Uhr gehen wir gemeinsam durch die Dunkelheit. Es ist Halloween. Die Stadt wird an diesem Abend besonders in Bewegung sein, mittendrin wir: die Schlaflosen. Wir suchen atmosphärische Orte auf, folgen dem Wasser und lassen uns von Geräuschen und nächtlichen Bewegungen begleiten. Auf dem Weg teilt die Künstlerin Mareike Buchmann Geschichten von anderen schlaflosen und nachtwachenden Frauen und Künstler*innen. 
Zum Abschluss kehren wir zu zeitraumexit zurück. Wer möchte, kann bis 2 Uhr verweilen und sich austauschen.

Künstlerische Leitung, Idee: Mareike Buchmann. Künstlerische Assistenz: haru apa nyx.

An zwei Abenden lädt die Künstlerin und Bewegungsforscherin Mareike Buchmann Menschen mit Schlafstörungen aller Art zu Austausch, Begegnung und künstlerischer Erkundung zwischen Wachen und Schlafen ein. Schlaflose Nächte kennt sie selbst nur zu gut. Sie wälzt sich im Bett, steht auf, läuft umher, isst Äpfel, wird zur Fledermaus. Als Betroffene forscht sie zum Restless-Legs-Syndrom und zeigt die Recherche-Ergebnisse in einem Showing am 7. Nov.
Am 27. Okt findet die “Versammlung der Schlaflosen” ein Abend für Begegnung und Austausch statt. 

Foto: Mareike Buchmann

Versammlung der SchlaflosenMareike Buchmann / GemeinschaftDienstag 27.Oktober 2026 18:00 UhrEintritt freiBegegnung + Aus...
23/10/2026

Versammlung der Schlaflosen
Mareike Buchmann / Gemeinschaft
Dienstag 27.Oktober 2026 18:00 Uhr

Eintritt frei
Begegnung + Austausch / zeitraumexit @ T6/18

Die Versammlung der Schlaflosen lädt dich ein, deine Geschichte in einem geschützten Raum zu teilen und mit anderen Betroffenen in Austausch zu treten. Gemeinsam geben wir unseren nächtlichen Erfahrungen eine Stimme.  

Gerahmt wird das Zusammenkommen von einem gemeinsamen Ritual: Inspiriert von Anna Cereta (1469–1499), die ihre Schlaflosigkeit nutzte, um nachts zu lesen, zu schreiben und zu sticken, werden wir gemeinsam ein Nachttuch besticken. Die Stickmotive gehen aus den nächtlichen Recherchen der Künstlerin hervor: Gemeinsam greifen wir diese Spuren auf, verändern und erweitern sie. Auf diese Weise verweben wir unsere Erfahrungen in das Tuch und lassen sie, Stich für Stich, miteinander in Beziehung treten. Bring gerne einen Gegenstand mit, der deine Schlaflosigkeit symbolisiert oder mit einem nächtlichen Ritual in Verbindung steht.

Künstlerische Leitung, Idee: Mareike Buchmann. Künstlerische Assistenz: haru apa nyx.

An zwei Abenden lädt die Künstlerin und Bewegungsforscherin Mareike Buchmann Menschen mit Schlafstörungen aller Art zu Austausch, Begegnung und künstlerischer Erkundung zwischen Wachen und Schlafen ein. Schlaflose Nächte kennt sie selbst nur zu gut. Sie wälzt sich im Bett, steht auf, läuft umher, isst Äpfel, wird zur Fledermaus. Als Betroffene forscht sie zum Restless-Legs-Syndrom und zeigt die Recherche-Ergebnisse in einem Showing am 7. Nov.
Neben der “Versammlung der Schlaflosen” findet am 31. Okt ab 22 Uhr der “Gang der Schlaflosen”, ein kollektives Nachtwandern statt.

NeurodivenKaroline Vogt + Katharina Rausch / Chor für Menschen ab 16 mit ADHSDienstag 3. November 2026 20:00 Uhr und wei...
22/10/2026

Neurodiven

Karoline Vogt + Katharina Rausch
/ Chor für Menschen ab 16 mit ADHS

Dienstag 3. November 2026 20:00 Uhr und weitere Termine

Alle Gedanken gleichzeitig? Hyperfokus? Ohrwurm seit drei Tagen? Perfekt. Neurodiven ist ein neuer Chor für Menschen mit ADHS. Hier geht es nicht um Perfektion, Notenlesen oder »sich zusammenreißen«, sondern um Stimmen, Klänge, Improvisation und gemeinsames Ausprobieren. Wir singen, summen, experimentieren, erfinden Musik und machen hörbar, wie unterschiedlich Gehirne klingen können. Gemeinsam schaffen wir einen Raum für deine Stimme. Wie klingt ein Gedankensprung? Wie summt ein Hyperfokus? Und kann man Brainfog eigentlich singen? Gemeinsam finden wir es heraus. Aus individuellen Stimmen, spontanen Ideen und neurodivergenten Perspektiven entwickeln wir gemeinsam eine einzigartige Klangsprache zwischen Komposition und Improvisation. 

Keine Chorerfahrung nötig. Nur Neugier. Einstieg auch im laufenden Projekt möglich.

Rückfragen und Anmeldung: katharina.rausch(at)zeitraumexit.de 

Weitere Termine:

10.11.
17.11.
8.12.
15.12.

AUSSTELLUNGWiederaufnahme aus „Holding Each Other: Community Care in Times of Crisis“, Q***r Festival Heidelberg 2026 im...
20/10/2026

AUSSTELLUNG
Wiederaufnahme aus „Holding Each Other: Community Care in Times of Crisis“, Q***r Festival Heidelberg 2026 im Rahmen der Performance „Cult Baby: against SUFFOCATION“ von böse blumen 23. und 24.10.26 
 
HANA IBRAHIM
BETTY’S (2019), SULAYMANIYAH, KURDISTAN / IRAK
Die Fotoserie folgt Betty in einem Prozess zwischen Verhüllen und Sichtbarwerden, zwischen dem Wunsch nach Selbstbestimmung und den Bedingungen einer Realität, in der Sichtbarkeit auch ein Risiko bedeutet. Transition erscheint als ein fragmentierter, psychisch wie affektiv durchlaufener Prozess der Selbstanerkennung, der sich häufig im Verborgenen vollzieht. Zwischen Schutz und Exponiertheit, Rückzug und performativer Selbstgestaltung entstehen fragile Räume, in denen ein eigenes Werden möglich wird.
 
Mehr unter: https://queer-festival.de/hana-ibrahim/ 
 
Foto: Hana Ibrahim / Hana Ibrahim

Das stille Brüllen der BeineMareike Buchmann / Residenz-ShowingSamstag 7.November 2026 19:30 UhrSolidarisches Preissyste...
17/10/2026

Das stille Brüllen der Beine
Mareike Buchmann / Residenz-Showing

Samstag 7.November 2026 19:30 Uhr
Solidarisches Preissystem 5 / 10 / 15 / 25 €
Sprache: deutsch
zeitraumexit @ T6/18

„Wir vibrieren, wir beben, wir zetern! Beweg uns! Beweg uns!“ Brüllen meine Beine. Ich liege da und lausche. Das Geschrei unter der Haut geht weiter. Ich stehe auf, gehe in die Küche, schneide einen Apfel klein und kaue. Innen wird es ruhiger.

Als Bewegungsforscherin und Performancekünstlerin entwickelt Mareike Buchmann in ihrer Residenz ein experimentelles Labor zwischen Somatik, Fiktion und Medizin. Ausgangspunkt ist ihre chronische Erkrankung, das Restless-Leg-Syndrom (RLS), das sich durch nächtlichen Bewegungsdrang, Kribbeln, Ziehen oder Vibrieren in den Beinen äußert und den Schlaf fragmentiert. Ausgehend vom eigenen Körper und in geteilter Recherche untersucht sie das RLS als eigensinnige Sprache des Körpers und sucht nach einer Somalinguistik: eine spekulative Wissenschaft, die körperliche Empfindungen als artikulierbares Material begreift.

Was, wenn die Nerven hochsensible Resonanzorgane sind? Wenn die unruhigen Beine nach anderen Formen von Zeit, Miteinander und Handlungen brüllen? Das Residenzshowing gibt Einblick in die künstlerische Recherche zwischen Körper, Krankheit und Imagination. Die Somalinguistik wird dabei zur potentiellen Praxis, um Erfahrungen von Unruhe und Erschöpfung, das Wissen und den Eigensinn des Körpers performativ zum Ausdruck zu bringen.

Konzept, Idee: Mareike Buchmann. Sound: Danbi Jeung.

In ihrer Arbeit interessiert sich Mareike Buchmann für das poetische Potential des Körpers: seine empfindsamen, imaginativen und eigensinnigen Ausdrucksweisen. Um die Vielfalt verkörperter Erfahrungen in Material zu überführen, arbeitet sie mit Performance, Tanz, Text, Zeichnung, Sound und Objekten: jedes Medium unterhält eine eigene Beziehung zum Körper und bringt ihn auf unterschiedliche Weise zur Erscheinung.
Ausgehend vom eigenen Körpererleben entwickeln sie ihre Arbeiten aus spezifischen Recherchen, Versuchsanordnungen und Improvisationen. Besonders interessieren sie jene Erfahrungen, in denen Körper fragil, widerständig und mehrdeutig erscheint. Wie in

25 JahreProgramm November - Dezember 2026Performance / Kunst / Diskurs zeitraumexit T6/18, 68161 Mannheim Alle Infos und...
16/10/2026

25 Jahre
Programm November - Dezember 2026
Performance / Kunst / Diskurs
zeitraumexit T6/18, 68161 Mannheim

Alle Infos und Tickets unter www.zeitraumexit.de

Foto: Lys Y. Seng aus der Performance „Sekret“ / September 2026

Lys Y. Seng

PaskudnikTubi Malcharzik + Team / PerformanceFreitag 16.Oktober 2026 19:30 UhrSolidarisches Preissystem 5 / 10 / 15 / 25...
15/10/2026

Paskudnik
Tubi Malcharzik + Team / Performance

Freitag 16.Oktober 2026 19:30 Uhr
Solidarisches Preissystem 5 / 10 / 15 / 25 €
ab 16 / deutsch + polnische Untertitel

“Paskudnik” ist eine postmigrantische Drag-Persona, die beim Crossing – beim Grenzübertritt zwischen Deutschland und Polen, zwischen Vergangenheit und Zukunft – verloren gegangen ist. “Paskudnik” ist ein Wort, das häufig die Lippen des Großvaters verließ, um das Enkelkind zu rufen. In der Erinnerung bewegt es sich zwischen Esstisch, Fußballmatch, Parasit und Ekel. Eine eindeutige Übersetzung gibt es nicht. Was der Begriff genau bedeutet, bleibt unklar. Mit der Performance “Paskudnik” wirft Tubi Malcharzik einen queeren Blick auf die eigene, deutsch-polnische Familiengeschichte und begibt sich auf die Suche nach diesem vertrauten, aber unentschlüsselten Loch im kollektiven Familiengedächtnis. Einhundert Jahre nach der Volksabstimmung in der Grenzregion Oberschlesien, fünfzig Jahre nach dem Kniefall W***y Brandts und nachdem die Familie im Grenzdurchgangslager Friedland in der Bundesrepublik Deutschland ankam, nimmt Tubi Malcharzik das Wort “Paskudnik” zum Ausgangspunkt, um gemeinsam mit einem interdisziplinären Team deutsch-polnische Migrationsgeschichte rückwärts aufzurollen. Durch immersive Soundflächen, Erzählteppiche und Imagination öffnen sie einen queeren und postmigrantischen Erinnerungsraum. Sie laden das Publikum an den Esstisch einer oberschlesischen Familienfeier und auf die Oberfläche einer Dating-App ein, bis diese Orte sich für die Dauer eines Songs verbinden. Anhand von einem roten Samtkleid, Mythen zu hohen Wangenknochen, sowie Songs von t.A.T.u. und Peter Alexander berührt die Performance Fragen zu Geschlechterrollen und Sexualität, Q***rness und Antislawismus, sowie polnisch-deutscher Erinnerungskultur.

Konzept + Performance: Tubi Malcharzik. Dramaturgie: Isabelle Edi. Künstlerische Mitarbeit & Produktionsleitung: Marten Flegel aka Marty Damour. Musik & Sound: Luyu Zou, (mohammad) adika rahman. Kostüm: Anna Schall. Künstlerische Mitarbeit + Übertitel: Julia Kostka, Natalie Pielok (Grupa Mauczka). Licht: Josephine Mielke. Polnische Übersetzung: Agnieszka Kozłowska. Englische Übers

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Mannheim
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