15/09/2026
Dieser eine Blick – Sekunden bevor ihr „Ja“ sagt, wenn plötzlich alles um euch herum verschwindet und nur noch ihr beide da seid – gehört zu den Momenten, die Paare mir am häufigsten als „das, was ich unbedingt festgehalten haben möchte“ beschreiben.
Und gleichzeitig gehört er zu den Momenten, die am leichtesten verloren gehen.
Warum das passiert, ist fast immer derselbe Grund: Die meisten Fotografen positionieren sich für die Trauung an EINEM festen Punkt – meist seitlich oder von hinten, um den Ablauf nicht zu stören. Von dort sieht man die Braut oder den Bräutigam, aber selten beide Gesichter gleichzeitig, genau in dem Moment, wo es zählt.
Ein paar Dinge, auf die ihr bei eurer eigenen Fotografen-Wahl achten könnt, damit euch genau das nicht passiert:
📸 Fragt konkret nach der Positionierung während der Zeremonie – gute Fotografen wechseln während der Trauung bewusst die Position (z. B. von der Seite in einen leicht erhöhten Winkel vor dem Paar), um genau diese Blickwechsel einzufangen, ohne zu stören
📸 Sprecht offen an, welche Momente euch am wichtigsten sind – ein guter Fotograf plant seine Position danach, nicht nach Bequemlichkeit
Bei mir ist die Positionierung während der Trauung deshalb nie starr. Ich beobachte den Ablauf vorher genau – wo steht der Traderedner, wie ist das Licht, wo wird der Moment des Ja-Worts wahrscheinlich am intensivsten – und bewege mich bewusst so, dass ich euch beide gleichzeitig sehen kann, wenn’s darauf ankommt.
Denn ein Foto von eurem Gesicht allein zeigt, wie ihr ausgesehen habt. Ein Foto von eurem Blick zueinander zeigt, wie es sich angefühlt hat.
Wenn euch genau solche Momente wichtig sind – nicht nur, dass die Trauung „dokumentiert“ wird, sondern dass man sie später noch spürt – dann lasst uns genau darüber sprechen, wie euer Ablauf aussieht und wo die Momente entstehen könnten, die euch am meisten bedeuten. Ich freu mich, euch kennenzulernen. 🤍