01/04/2026
Dass ich mich der Aufgabe als Traulotsin zugewendet habe, habe ich einem Brautpaar zu verdanken, dessen Trauung, bzw. dessen Empfang nach der Trauung ich ausrichten sollte. Es war alles geklärt, die Kapelle sollte geschmückt werden, für draußen vor der Kapelle, also für den Empfang war alles klar, wie sollen die Gäste versorgt werden, Unterhaltung, Häppchen .. eben alles für ein Wohlgefühl.
Wir haben im Vorfeld intensive Gespräche geführt und waren uns sehr sympathisch, eine Wellenlänge eben. Bei einem der Gespräche fragte ich dann nach einem Trauredner/Zeremonienmeister, denn schließlich sollte das Eigentliche und Wichtigste des Tages auch entsprechend wirkungsvoll zelebriert werden. Bis dahin waren beide noch nicht auf der konkreten Suche gewesen und auch ich hatte keinen - mal so eben - an der Hand. Einen passenden freien Redner suchen? Ja, aber nach welchen Kriterien auswählen, wie lässt sich die Qualität denn feststellen? Was muss ein freier Trauredner denn mitbringen, damit die Brautleute diese wichtige Aufgabe getrost in seine Hände legen können?
Ich bot nun an, mich auf die Suche zu begeben und machte eine für mich bedeutende Bemerkung. So direkt aus dem Bauch heraus sagte ich: Wenn ihr keinen findet, mach ich das. Wer konnte schon ahnen, dass mein Angebot auf so fruchtbaren Boden fiel? Die neue Aufgabe kam zwar unvorbereitet aber aus ganzem Herzen habe ich ohne große Überlegung der Bitte herzlich gern nachgegeben. Seither durfte ich viele Brautpaare durch diesen wichtigen Teil des außerordentlichen Tages begleiten und freue mich über jede neue Herausforderung. DANKE! an alle "meine" Brautpaare.