12/03/2026
CEC | Gedenkveranstaltung in Berlin
Gedenken an die Opfer terroristischer Gewalt: Zentrale Gedenkveranstaltung in Berlin mit Bundesjustizministerin Hubig und dem Bundesopferbeauftragten
Am 11. März 2026 beging die Bundesregierung mit einer Veranstaltung in Berlin den Nationalen Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt. Die Einführung des Gedenktages und dessen jährliche Begehung am 11. März erfolgte durch Beschluss der Bundesregierung im Februar 2022. Der Gedenktag knüpft dabei auf nationaler Ebene an den Europäischen Gedenktag für die Opfer des Terrorismus an, der nach den Bombenanschlägen in Madrid vom 11. März 2004 ins Leben gerufen wurde. Die Europäische Union gedenkt seit 2005 jährlich an diesem Tag der Betroffenen terroristischer Gräueltaten weltweit. Gäste waren neben offiziellen Vertretern – u. a. des Bundes, der Länder und des Diplomatischen Korps – vor allem Betroffene verschiedener terroristischer und extremistischer Anschläge aus jüngerer und länger zurückliegender Zeit.
Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz Dr. Stefanie Hubig erklärt anlässlich des Gedenktages:
„Terror richtet sich gegen uns alle. Zugleich treffen terroristische Anschläge einzelne Menschen ganz konkret: Terroristische Gewalt tötet, verletzt, traumatisiert, raubt Mütter und Väter, Kinder, Geschwister, Großeltern, Freunde. Mit dem Nationalen Gedenktag gedenken wir der Menschen, die durch Terror schlimmstes Leid erfahren haben oder sogar getötet wurden. Der Gedenktag ist auch ein Auftrag für uns alle. Er fordert uns auf, zuzuhören, da zu sein und zu unterstützen. In der dunkelsten Stunde macht es einen Unterschied, wenn jemand eine helfende Hand ausstreckt. Mit diesem Gedenktag senden wir ein unmissverständliches Signal: Wir stehen als Staat dauerhaft an der Seite der Betroffenen.“
Der Bundesopferbeauftragte Roland Weber erklärt:
„Der 11. März als Nationaler Gedenktag für die Opfer terroristischer Gewalt ist ein Tag des Erinnerns und der Solidarität, aber auch ein Tag des Hinsehens und des Hinhörens. Wir denken an diesem Tag an all jene, denen der Terror ihr Leben oder ihre Lieben genommen hat, die verletzt oder traumatisiert wurden. Und wir hören denen zu, die uns erzählen möchten, was ihnen widerfahren ist, welches Leid sie ertragen mussten und müssen – und wo sie Menschlichkeit und Hilfe erfahren haben. Denn der Gedenktag soll eines klar machen: Terror will Angst säen und spalten. Er will Menschen das Gefühl geben, dass sie allein sind. Doch genau das Gegenteil ist wahr: Wir stehen zusammen. Wir tragen gemeinsam Verantwortung – als Gesellschaft, als Staat, als Mitmenschen.“
Vielen Dank an NC3 als unser Auftraggeber, dass wir die Veranstaltung technisch umsetzen und betreuen durften.
Euer CEC-Team