27/10/2025
Blütengirlande aus Hortensien und Gräsern
Ein Stück Spätsommer zum Aufhängen oder auf den Tisch gelegt federleicht, farbverliebt und voller Erinnerung an warme Tage.
Wenn die Sonne tiefer steht und die Hortensien langsam in gedeckte Töne übergehen, beginnt die vielleicht schönste Zeit für natürliche Werkstücke. Jetzt, wo Wiesen und Gärten ihr letztes Farbenspiel zeigen, lassen sich aus den getrockneten Schätzen des Spätsommers zauberhafte Girlanden binden, duftend, leicht und doch voller Struktur.
Für diese Blütengirlande werden Hortensienblüten, verschiedene Gräser, zarte Blätter und kleine Fruchtstände locker miteinander kombiniert. Der Trick liegt im rhythmischen Arbeiten: kleine Sträußchen werden nach und nach mit feinem Wickeldraht an einen Grundstrang gesetzt – immer leicht überlappend, sodass eine weiche, gleichmäßige Linie entsteht. Die wechselnden Materialien sorgen dabei ganz von selbst für Bewegung und Natürlichkeit.
Ist die Girlande fertig, kann sie vielseitig eingesetzt werden: als Tischschmuck im Garten, locker auf einer Anrichte drapiert oder als Kranzform aufgerollt. In Kombination mit einer alten Holztischplatte, etwas Kuchen und einer Tasse Kaffee entsteht eine Atmosphäre, die den Sommer noch ein Stück festhält – bevor er ganz vergeht.
Tipp:
Hortensien trocknen am schönsten, wenn man sie spät im Jahr schneidet, ihre Farben sind dann gedämpft und behalten ihren samtigen Charakter. Wer mag, kann die fertige Girlande mit einem Hauch Haarspray fixieren – so bleibt sie lange haltbar.