10/06/2020
MIR REICHT ES LANGSAM! 🤬🤯🤔.
Seit mittlerweile über 3 Monaten habe ich € 0,00 Einkommen. Ich trage also geschäftlich und auch privat dazu bei, dass sich das Virus nicht weiter verbreitet. Und das mache ich auch aus Überzeugung.
Aber seit 14 Tagen gibt es jeden Tag eine Meldung, die mich wirklich wütend macht, weil die Kultur- und Veranstaltungsbranche offensichtlich benachteiligt wird. Beispiele gefällig?
1. Demonstrationen gegen die Schutzmaßnahmen von irgendwelchen Aluhutträdern ohne jeden Abstand.
2. Demonstrationen gegen Rassismus. Sehr begrüßenswert, aber völlig aus dem Ruder gelaufen, was Abstand und Anzahl der Teilnehmer anbelangt.
3. Schlauchbootparties in Berlin direkt am Krankenhaus, wo sich gleichzeitig das Personal den A***h abarbeitet , um Leben zu retten.
4. und jetzt noch wachsweiche Regeln für Bahn- und Flugreisen.
Ich verstehe die wirtschaftliche Not der Unternehmen.
Ich verstehe die Wichtigkeit der Demonstrationsfreiheit.
Was ich aber nicht verstehe, ist die Ungleichbehandlung der Veranstaltungsbranche.
Wir haben die Wichtigkeit der Maßnahmen alle verstanden und diese mitgetragen, auch wenn wir an die wirtschaftlichen und persönlichen Grenzen gegangen sind und sie teilweise auch überschritten haben. Aber so geht es nicht!
Entweder haben sich alle Beteiligten an die gleichen Maßstäbe zu halten oder es gibt Ausnahmen für einzelne Bereiche, die dann aber dazu führen müssen, dass die, für die es keine Ausnahmen gibt, entschädigt werden.
Wir sollten alle lauter werden und auch Klagen in Erwägung ziehen gegen diese Ungleichbehandlung.
In Zügen und Flugzeugen gilt das Abstandsgebot nicht. Der Grund ist klar: Sonst wären die Anbieter bald bankrott. Sie beteuern zwar, die Infektionsgefahr sei dennoch gering. Doch Experten bezweifeln das.