Franziska Kestel Fotografie

Ob Hochzeitsreportagen und Neugeborenenfotografie oder Businessportrait und Bewerbungsfoto, genauso wie die schönsten Familienmomente - mit meiner dokumentarischen Fotografie perfekt eingefangen.

Ein Haus in der Streuobstwiese - Architektur zwischen Tradition und WeiteIm Spätherbst letzten Jahres durfte ich dieses ...
08/04/2025

Ein Haus in der Streuobstwiese - Architektur zwischen Tradition und Weite

Im Spätherbst letzten Jahres durfte ich dieses Projekt für fotografieren. Das Haus schließt eine Lücke zwischen zwei giebelständigen Gebäuden und setzt zugleich ein klares architektonisches Statement: harmonisch eingebettet in die ländliche Umgebung, mit gezielten Ein- und Ausblicken zur Streuobstwiese. Präzise gesetzte Formen verbinden sich mit der Landschaft, während die Fotografie die besondere Atmosphäre dieses Ortes einfängt.

Die herbstliche Wiese zeigt sich in warmen, gedämpften Farben, das weiche Licht taucht die Architektur in eine ruhige, fast meditative Stimmung. Die typische Giebelform wird nicht nur außen sichtbar, sondern auch im Inneren spürbar. Räume folgen der Dachgeometrie, wodurch ein Wechselspiel aus Enge und Weite entsteht - Rückzugsorte mit Geborgenheit ebenso wie offene Blickachsen in die Natur.

Holz und natürliche Oberflächen schaffen eine warme Atmosphäre, während die klare Formsprache für Ruhe sorgt. Das Haus versteht sich nicht als Fremdkörper, sondern als behutsame Weiterführung der bestehenden Strukturen eine Verbindung aus Tradition und Moderne.

Hier, wo das Rauschen der Blätter die Stille begleitet und die Streuobstwiese täglich ihr Gesicht wandelt, trifft zeitgenössische Architektur auf den Rhythmus der Natur.

Was für eine schöne Aufgabe, diesen Ort fotografisch
festzuhalten!

Hier war es ungewollt still, die letzten zwei Wochen. Urlaub, der ausfiel wegen eines ungeplanten stationären Aufenthalt...
04/03/2025

Hier war es ungewollt still, die letzten zwei Wochen. Urlaub, der ausfiel wegen eines ungeplanten stationären Aufenthaltes im Krankenhaus eines Lieblingsmenschens. Wahlen – die so wehtun, dass der innere moralische Kompass anfängt zu vibrieren. Und jetzt, wie weiter? Back in the Game. Die Frühlingssonne streichelt die Seele und ich bin dankbar um jeden Strahl, der sich durch das Dunkel seinen Weg sucht. Während ich an die Wahlergebnisse denke und durch meinen Stadtteil spaziere, Ergebnis AfD 28,6 %, das heißt, von zehn Personen hat ca. jeder Dritte die AfD gewählt. Ich zähle also bei jeder Person: 1, 2, AUA!. Was macht mir Hoffnung? Es sind die Personen 1, 2, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10.

1 Kommt gerade mit 3 und Gespräch über...

2 Hat dem Grundschüler, welcher keine Lust auf Schule hat, eine witzige Grimasse gezogen für den Schulweg.

4 Hat vorhin am Kassenband der älteren Dame geholfen, die Einkäufe einzupacken.

5 Hat beim Vorbeigehen in der Fußgängerzone kurz den Blick eines obdachlosen Mannes getroffen und dabei einfach lächelnd genickt, als wäre er ein Teil der Stadt.

6 Hat jemanden den Platz im Bus angeboten, obwohl er selbst einen langen Weg vor sich hatte.

7 Spendet gerade für ein lokales Tierschutzprojekt

8 Übernimmt ein Ehrenamt

9 Hat in seiner Muttersprache die Bestellung entgegen genommen und es entstand ein entspanntes Gespräch.

10 Hat, während ich dieses Foto schieße, einfach die Ruhe des Moments genossen

Vielleicht ist es nicht der eine große Moment, sondern all die kleinen, menschlichen Gesten, die in diesen schwierigen Zeiten Hoffnung bringen. Was macht dir gerade Hoffung?

Ich durfte die Schmuckkünstlerin Leni in ihrem Atelier in der Dresdner Neustadt besuchen – ein kreativer Rückzugsort. In...
15/02/2025

Ich durfte die Schmuckkünstlerin Leni in ihrem Atelier in der Dresdner Neustadt besuchen – ein kreativer Rückzugsort. In der Rähnitzgasse teilt sie sich mit anderen Kreativen einen kleinen eigenen Kosmos. Hier, zwischen schimmernden Harzen, goldenen Akzenten und leuchtenden Ideen, erschafft sie mit flourishme Schmuckstücke, die nicht nur schmücken, sondern berühren.

Mit ihren Händen formt Leni ihre Unikate aus Epoxidharz, Messing und Polymer Clay – kleine Kunstwerke, die den Alltag verzaubern und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ihr Label steht für Slow Production und bewusstes Design – ein Gegenpol zur schnelllebigen Massenproduktion. Mein Ziel war es, diese Magie einzufangen. Der kreative Prozess des Fotografierens wird für mich dann besonders, wenn ich Menschen wie Leni begleiten darf: Menschen, die mit Herzblut erschaffen, die träumen, gestalten und mit ihrer Vision inspirieren.

Fotografie ist dann mehr als Technik – sie ist ein modernes Storytelling-Tool. Gerade für kleine Unternehmen sind authentische Bilder unverzichtbar: Sie erzählen von Visionen, Leidenschaft und dem einzigartigen Charakter, der hinter jedem Projekt steht. In einer digitalen Welt sind es die richtigen Bilder, die eine Marke nahbar machen und Menschen erreichen. Die entstandenen Aufnahmen zeigen nicht nur Schmuck, sondern .shop selbst – und die Freude, die Leni in jede ihrer Kreationen legt.

Neugierig geworden? Schau bei .shop vorbei und entdecke Schmuck, der nicht nur glänzt, sondern auch berührt.

Die letzten zwei Wochen hatte Influenza A unser gesamtes Familienleben ausgeknipst und nicht nur das 🫣. Einmal alle kran...
03/02/2025

Die letzten zwei Wochen hatte Influenza A unser gesamtes Familienleben ausgeknipst und nicht nur das 🫣. Einmal alle krank, ich hab mich lange nicht mehr so elend gefühlt. Jetzt, wo alle wieder halbwegs auf dem Damm sind, will jede Zelle meines Körpers einfach nur Licht. Nach einer Woche Fiebertraum die ersten Schritte draußen eine Wohltat!

HELLO 2025!Ich bin noch nicht ganz bereit für das neue Jahr! Die letzten zwei Wochen habe ich bewusst etwas langsamer ge...
05/01/2025

HELLO 2025!

Ich bin noch nicht ganz bereit für das neue Jahr! Die letzten zwei Wochen habe ich bewusst etwas langsamer gemacht. In den vergangenen drei Jahren gab es keinen Moment, in dem ich wirklich abschalten konnte – als Selbstständige gehörten Mails, Telefonate und auch spontane Aufträge immer zum Alltag, selbst im Urlaub. Doch dieses Jahr war es anders. Ich hatte endlich eine echte Pause.

Ich habe noch keine Bucketlist für 2025, kein Vision-Board und auch kein „Höher, schneller, weiter“ im Kopf. Im Moment lasse ich mich von den Eindrücken des letzten Jahres tragen – all die intensiven, schnellen, schönen Momente, die Menschen, mit denen ich zusammenarbeiten durfte, und die Aufträge, die ich fotografieren konnte.

Das Wesentliche in meinem Beruf ist der Augenblick, das Jetzt. In dieser Zeit um den Jahreswechsel wurde mir bewusst: Während ich privat oft dazu neige, zu grübeln, zu planen und alles bis ins Detail durch zudenken, finde ich beim Fotografieren meinen Frieden im Moment. Es gibt kein „Vorher“ und kein „Nachher“. Ich darf nicht darüber nachdenken, ob ich an der richtigen Stelle stehe oder ob nach der Aufnahme noch etwas Spannendes passiert – der perfekte Moment entsteht immer dann, wenn ich ganz in der Gegenwart
isoliert bin. In einem wohltuenden Vakuum - dem Jetzt!

Sowohl beruflich als auch privat sehne ich mich danach, weniger im Übermorgen zu leben, sondern mehr in dem, was gerade ist. Denn das, was zählt, ist genau hier.

Ich schicke euch Grüße aus meinem „Jetzt“ und freue mich auf das, was 2025 für mich bereit hält!

LichtelnLeise drehen die Schatten der Pyramidenflügel ihre Kreise an der Decke. Mit jeder Umdrehung senkt sich die Ruhe ...
17/12/2024

Lichteln
Leise drehen die Schatten der Pyramidenflügel ihre Kreise an der Decke. Mit jeder Umdrehung senkt sich die Ruhe in mein Innerstes ein. Die Lichter brennen und ich starre in das Halbdunkel zwischen Kerze und Zimmer. Dort wo die Ränder des Zimmers abtauchen im Dunkeln voll gefüllt mit Gemütlichkeit, da wohnt der Advent.

Der Zauber von WinterhochzeitenAm ersten Adventswochenende durfte ich meine letzte Hochzeit des Jahres begleiten – eine ...
07/12/2024

Der Zauber von Winterhochzeiten

Am ersten Adventswochenende durfte ich meine letzte Hochzeit des Jahres begleiten – eine Winterhochzeit, die noch lange nachklingen wird. Es war ein Tag voller leiser Magie: die klare Kälte, die das Paar wie in einen funkelnden Rahmen setzte, und das sanfte, winterliche Licht, das jedes Detail besonders wirken ließ.

L&K gaben sich in einer wunderschönen kirchlichen Trauung das Ja-Wort. Die Braut trug Wollhandschuhe mit Schneesternen – ein kleines, aber so stimmiges Detail, das den Zauber des Tages perfekt einfing.

Rückblickend war es meine 29. Hochzeit in diesem Jahr. Das ist unwirklich!!!! Eine Zahl, die mich staunen lässt, doch es ist die Vielfalt der Momente, die mich wirklich berührt: Jede Hochzeit hatte ihren eigenen Rhythmus, ihren eigenen Zauber, die ganze eigene Geschichte eines Paares, die erzählt werden will! Doch Winterhochzeiten, das weiß ich jetzt, erzählen ihre Geschichten auf eine ganz besondere, stille Weise.

Schon ist sie da, die dunkle Jahreszeit - Hat dem Herbst das Licht ausgeknipst. Überall ruft es Rückzug und Einkehr. Das...
24/11/2024

Schon ist sie da, die dunkle Jahreszeit - Hat dem Herbst das Licht ausgeknipst. Überall ruft es Rückzug und Einkehr. Das Jahr ist müde. Das Leben findet jetzt mehr drinnen als draußen statt. Und wie als wöllten wir uns gegenseitig aus der Ferne erzählen: ich bin noch da! Stellen wir Kerzen in die Fenster, hängen Fixsterne an die Giebel unserer Häuser als Navigationshilfe im Alltag. Und senden uns gegenseitig etwas Wärme. 🕯️⭐✨

Was ich an meiner Arbeit als Fotografin besonders liebe, ist nicht, was ich fotografiere, sondern wen. Ihr fragt euch je...
22/11/2024

Was ich an meiner Arbeit als Fotografin besonders liebe, ist nicht, was ich fotografiere, sondern wen. Ihr fragt euch jetzt sicher, wo da der Unterschied ist? Es geht nicht um die Szene oder das Motiv allein, sondern um die Menschen dahinter – ihre Geschichten, ihre Emotionen und die besonderen Momente, die sie mitbringen.

Eine dieser besonderen Begegnungen hatte ich an einem Bilderbuch-Herbsttag dieses Jahres, als ich ein ganz besonderes Team fotografieren durfte: zwei Freundinnen zusammen mit ihren besten Freundinnen – ihren Hunden. Das Besondere daran war, dass Teresa und Skylar nicht nur privat, sondern auch beruflich ein eingespieltes Team sind. Skylar ist ein ausgebildeter Therapiehund, der in einem Pflegeheim für Demenzkranke arbeitet und dort unglaublich wertvolle Arbeit leistet.

Der Spaziergang und das Gespräch mit den beiden war so bereichernd – es hat mich tief beeindruckt, wie viel Liebe, Geduld und Hingabe in dieser besonderen Partnerschaft steckt. Gleichzeitig wurde mir bewusst, dass solche Arbeit in unserer Gesellschaft oft weder die Aufmerksamkeit noch die Wertschätzung erhält, die sie verdient. Menschen wie Teresa und Tiere wie Skylar leisten so viel für das Wohl anderer, und doch wird ihr Einsatz häufig als selbstverständlich angesehen oder gar übersehen.

Solche Begegnungen sind für mich deshalb nicht nur inspirierend, sondern auch eine Herzensangelegenheit: Sie erinnern mich daran, wie wichtig es ist, diese besonderen Verbindungen festzuhalten und ihnen durch meine Fotografie einen sichtbaren Raum zu geben. Danke für den wunderschönen Auftrag!

Sonntagabend - noch ein Film?Manche Dinge passieren nur im Film – dachte ich zumindest. Doch manchmal schreibt das Leben...
17/11/2024

Sonntagabend - noch ein Film?
Manche Dinge passieren nur im Film – dachte ich zumindest. Doch manchmal schreibt das Leben seine eigenen, filmreifen Geschichten. Letzte Woche landete eine E-Mail in meinem Postfach, die ich für Spam hielt: Ein Hotel suchte eine Fotografin für einen Amerikaner, der seiner Freundin einen Antrag machen wollte. Nach einem kurzen Check stellte sich heraus – die Story war echt. Ein Anruf im Hotel bestätigte alles.

Ich kontaktierte J und er erzählte mir von seiner zweijährigen Fernbeziehung. Eigentlich hätten sie sich erst an Weihnachten wiedergesehen. Seine Partnerin ahnte nicht, dass er bereits in Deutschland war. Sie dachte, sie hätte einen geschäftlichen Termin in der Frauenkirche – dort wollte er ihr die Frage aller Fragen stellen.

Und genau so lief es ab – filmreif, aber real. Einen Tag später saßen wir in der Hotellobby, eine Stunde später standen wir in der Frauenkirche. Und sie? Sie hat Ja gesagt. Filmreif!

Während meiner Besuche bei Familien im Wochenbett, wenn ich ihre ersten kostbaren Momente während einer Reportage festha...
10/11/2024

Während meiner Besuche bei Familien im Wochenbett, wenn ich ihre ersten kostbaren Momente während einer Reportage festhalte, zieht es mich immer wieder zum Nabel des Neugeborenen. Manchmal baumelt noch ein zarter Rest der Nabelschnur, manchmal ist er bereits abgefallen. Dieses winzige Zentrum eines neuen Lebens ist weit mehr als ein physischer Anblick – es ist ein Sinnbild für die erste Trennung, den Beginn der Reise in die Welt. Der erste von vielen tausend Abschieden, die das Leben bereithält – ein leiser, sanfter Anfang, doch von tiefer Bedeutung.

Im Leben der Eltern dreht sich zu dieser Zeit alles um das Baby. Es ist buchstäblich der Nabel ihrer Welt, der Mittelpunkt ihrer Gedanken, Berührungen und Atemzüge. Wenn wir alle diese Hingabe und Fürsorge auch auf die Menschen um uns herum lenken könnten – auf Nachbarn, Freunde, den Fremden im Bus oder die Frau, der gerade alles vom Kassenband fällt – wäre die Welt zweifellos ein besserer Ort.

So ein kleiner Fleck – und doch so große Bedeutung. Grund genug, ein Foto zu machen, um diesen Augenblick festzuhalten und ihm den Platz zu geben, den er verdient.

„Jeder sollte sich die Zeit nehmen, sich hinzusetzen und zu beobachten, wie sich die Blätter verändern.“Elizabeth Lawren...
03/11/2024

„Jeder sollte sich die Zeit nehmen, sich hinzusetzen und zu beobachten, wie sich die Blätter verändern.“

Elizabeth Lawrence

Manchmal frage ich mich, ob ich mir wirklich je genug Zeit genommen habe, die Blätter zu beobachten – ihre Farben zu sehen, ihr Fallen wahrzunehmen. Wahrscheinlich nicht. Rennen und stolpern wir nicht alle ein wenig durch unser Leben? Und dann wundern wir uns irgendwann: Wann sind eigentlich die Blätter von den Bäumen gefallen?

In dem Moment, als dieses Foto entstand, war ich mit zwei Frauen zusammen, die mir sehr vertraut sind. Wir sprachen miteinander, umgeben von den herbstlichen Farben und dem leichten Rascheln der Blätter. Für einen kurzen Moment hielt ich inne und nahm die Szene ganz bewusst wahr – die Farben des Herbstes, die Stimmen meiner Begleiterinnen, die Ruhe des Moments.




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