21/05/2026
Gestern kam ich von der IMEX zurück. Zwei Tage, etliche Begegnungen. Und zwei Menschen, die mir nicht mehr aus dem Kopf gehen – nicht wegen dem, was sie gesagt haben, sondern wegen dem, wie ich mich danach gefühlt habe.
Pigalle Tavakkoli im Podcast-Gespräch. Stefan Weil bei einem Treffen im Atelier Markgraph. Beide verbindet etwas, das man nicht trainieren kann: eine Zugewandtheit, die echt ist. Smart, verbindend, wohlwollend – und dabei so natürlich, dass man erst hinterher merkt, was gerade passiert ist.
MAKE PEOPLE FEEL. Das war der Satz, der bei der London Experience Week über allem stand. Uns drei verbindet, Teil der WXO - World Experience Organization zu sein – ein großartiges Netzwerk rund um Experiences. Und diese Begegnungen waren wieder Mal der lebende Beweis.
Diese Erlebnisse lassen mich reflektieren. Nicht über Events – sondern über das, was von ihnen bleibt. Frauke von Polier hat in meinem letzten Podcast etwas pointiert: "Wenn kein Mensch dein Produkt kaufen will, änderst du das Produkt. Warum tun Unternehmen das bei ihren wichtigsten Live-Momenten nicht öfter?"
Und dann ihre Antwort auf die Frage, woran man erkennt, ob ein Event wirklich gewirkt hat: "An der Sprache danach. Wenn Wochen später auf den Fluren immer noch darauf referenziert wird – dann hat es gewirkt." Nicht die Bewertungsbögen. Nicht die Likes auf dem Intranet-Post. Die Sprache.
Das ist der Unterschied zwischen einem Event, das gefallen hat, und einem, das etwas verändert hat. Natürlich beginnt es nie bei der Technik, dem Catering oder beim Programm – sondern bei der Frage, wie sich Menschen danach FÜHLEN. Wie sie über das Erlebte SPRECHEN. Ob sie überhaupt darüber sprechen und ein Gefühl abgespeichert haben.
Wir merken uns nicht die Agenda. Wir merken uns, wie wir uns gefühlt haben. Make people feel!