25/08/2025
Ich bin „nur“ Floristin.
Und genau deshalb wollte ich zeigen, was trotzdem – oder gerade deshalb – möglich ist.
Wenn du mich fragen würdest, warum ich Floristin geworden bin,
würde ich vermutlich sagen:
Weil es ein schöner, kreativer Beruf ist.
Ich arbeite mit der Natur, mit Farben und Düften –
und erschaffe jeden Tag etwas mit meinen Händen, das man sieht.
Aber wenn du mich tiefergehender fragen würdest,
würde ich sagen:
Weil ich das Potenzial gesehen habe,
auch als „nur“ gelernte Floristin Karriere zu machen.
Etwas Eigenes aufzubauen. Etwas Neues.
Das größte Problem in unserer Branche?
Dass man vieles seit 30, 40 Jahren so macht,
einfach weil man es „schon immer so gemacht hat“.
Keine Veränderung.
Keine Anpassung an neue Zeiten.
Ich habe gemerkt, wie sehr ein neues Vorbild fehlt.
Für mich und für andere.
Um zu zeigen, was als Floristin möglich ist,
wenn man aufhört, sich klein zu machen –
und wenn man beginnt, mutig neue Wege zu gehen.
Am Ende ist es jedem selbst überlassen,
was er oder sie aus diesem Beruf macht.
Aber du musst dich nicht zufriedengeben.
Du musst die Grenzen vorheriger Generationen
nicht auf deinen Weg übertragen.
Es lohnt sich. 🌸
Bist du dabei?
Fotografin📸: .and.eve