Zentrum Paul Klee

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Die zentrale Aufgabe des Zentrum Paul Klee besteht darin, das künstlerische, pädagogische und theoretische Werk Paul Klees sowie dessen Bedeutung im kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhang seiner Zeit wissenschaftlich zu erschliessen und den Besucherinnen und Besuchern anschaulich zu vermitteln. Das Zentrum Paul Klee zeigt eine regelmässig wechselnde, thematische Auswahl aus der umfangreic

hen Paul Klee-Sammlung des Hauses. Ergänzend zur thematischen Präsentation zeigt das Zentrum Paul Klee Ausstellungen, die Klees Schaffen mit Leihgaben fremder Museen in einen grösseren Bezug zu seinen Vorläufern, Zeigenossen und Nachfolgern setzen. Begleitet werden die Ausstellungen von einem umfangreichen Literatur-, Theater- und Musikprogramm.

07/06/2026

«Oh Du, Geliebte meiner 27 Sinne, ich liebe Dir!»

Mit diesen Zeilen beginnt Kurt Schwitters’ legendäres Gedicht «An Anna Blume» – ein Text, der bis heute zu den bekanntesten Werken des Dadaismus zählt. Zwischen Sprachspiel, Lautpoesie und bewusstem Unsinn stellt Schwitters Erwartungen auf den Kopf: Grammatik gerät aus dem Takt, Sinn trifft auf Absurdes, Worte werden Material.
So wie Schwitters aus Fundstücken neue Bildwelten schuf, baute er auch Sprache neu zusammen – überraschend, spielerisch und radikal.

Nur noch wenige Tage: Erlebt in «Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde» die Vielfalt seines Schaffens – von ikonischen Merzbildern über den immersiven Merzbau bis hin zu Literatur, Typografie und Klang.

🕒 Öffnungszeiten: Di–So, 10:00–17:00

🎟 Sichere dir jetzt online dein Ticket und entdecke «Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde» nur noch bis zum 21.6.26 im Zentrum Paul Klee: zpk.org/schwitters

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03/06/2026

Die grosse Schwitters-Ausstellung. Nicht verpassen...

03/06/2026

📖 Über «Ich möchte zurückgehen in der Zeit»:
Judith Hermann folgt den Spuren ihres Grossvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Die Erinnerungen sind spärlich, zu seinen Lebzeiten war das Thema in der Familie tabu. Erst nach seinem Tod beginnt Judith Hermann mit ihren Recherchen dazu, welche Rolle er tatsächlich in der Nazizeit ausgeübt hat. Sie reist durch Polen, um Stationen dieser lange verleugneten Geschichte aufzusuchen. Welche Auswirkung hat das wenige Wissen und das Nicht-Darüber-Sprechen in der Familie, und wie kann darüber geschrieben werden? Kurz darauf reist Hermann zu ihrer Schwester, nach Neapel ins italienische Frühlingslicht. In vielen Gesprächen geht sie dem Erinnern und Vergessen der folgenden Generationen nach. Ebenso magisch wie magnetisch erzählt sie davon, wie fragil wir uns in unseren Leben einrichten und welche Brüche und Beschädigungen so ein Leben mit sich bringt. Und sie zeigt, welche Schönheit sich darin verbergen kann.

🗣 Judith Hermann liest aus «Ich möchte zurückgehen in der Zeit»
📅 Sonntag, 21.6.2026, 11:00
🤝 Moderation: Luzia Stettler, Literaturvermittlerin

🎟 Tickets: kulturticket.ch/967/zentrum-paul-klee/event/1856

👤 Judith Hermann (*1970) wurde für ihr Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der dänische Blixen-Preis für Kurzgeschichten, der Kleist-Preis, der Friedrich-Hölderlin-Preis, der Wilhelm Raabe-Literaturpreis und der Bremer Literaturpreis.

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📷 Judith Hermann © Andreas Reiberg

31/05/2026

Immerz yourself in Kurt Schwitters’ wohl radikalstes Werk: den Merzbau. Eine begehbare Installation, die über Jahre wuchs, sich veränderte und Kunst, Architektur und Leben miteinander verschmelzen liess.

Unter dem Motto «Merz will nicht bauen, Merz will umbauen» verwandelte Schwitters Fundstücke, Alltagsmaterialien und persönliche Objekte in ein vielschichtiges Raumkunstwerk – ein Labyrinth aus Ideen, Erinnerungen und überraschenden Verbindungen. Der ursprüngliche Merzbau wurde 1943 zerstört – in der Ausstellung kannst du seine eindrückliche Rekonstruktion erleben.

Nur noch wenige Tage: Verpasse nicht die erste umfassende Schwitters-Ausstellung in der Schweiz seit über 20 Jahren.

🕒 Öffnungszeiten
Di–So: 10:00–17:00

🎟 Sichere dir jetzt online dein Ticket und entdecke «Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde» nur noch bis zum 21.6.26 im Zentrum Paul Klee: zpk.org/schwitters

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27/05/2026

📖 Über «Liefern»:
Egal ob in Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, überall schwirren sie durch die Städte: Essenslieferanten. Tomer Gardi verbindet ihre Geschichten zu einem weltumspannenden Gegenwarts-Epos: Da ist Filmon, der aus Eritrea nach Tel Aviv geflüchtet ist und genug Geld verdienen will, um seiner Frau und Tochter nach Berlin zu folgen. Daniat und Israel lernen Deutsch bei Nina, die für ein Austauschsemester nach Delhi reist, wo sie sich in den Argentinier Ramón verliebt. In Buenos Aires muss Ramóns Mutter mit der Abwesenheit ihres Sohnes fertigwerden. Und der Erzähler? Fährt nach Istanbul, um nach einer Gaunerei bei einem Literaturpreis das Preisgeld zu verprassen.

🗣 Tomer Gardi liest aus «Liefern»
📅 Sonntag, 14.6.2026, 11:00
🤝 Moderation: Tabea Steiner, Autorin und Literaturveranstalterin

🎟 Tickets: kulturticket.ch/967/zentrum-paul-klee/event/1855

👤 Mit politischer Sensibilität und literarischer Verve erzählt Tomer Gardi (*1974) von Rassismus und Ausbeutung, von Liebe, Familie und der grossen Sehnsucht nach Verbundenheit. Für seine Essays, Romane und Hörspiele wurde er mit dem Deutschen Hörspielpreis der ARD und dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. Er erhielt unter anderem das Alfred-Döblin-Stipendium und das Arbeitsstipendium des Berliner Senats für Literatur in nichtdeutscher Sprache. Für Liefern hat Tomer Gardi über drei Jahre in sechs Städten recherchiert.

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📷 Tomer Gardi © Maximilian Goedecke

✂️📎 Merz yourself!Bei der DIY-Station in unserer «Schwitters»-Ausstellung wird aus Zufall Gestaltung, aus Fragmenten Kun...
22/05/2026

✂️📎 Merz yourself!
Bei der DIY-Station in unserer «Schwitters»-Ausstellung wird aus Zufall Gestaltung, aus Fragmenten Kunst: Hier kannst du schneiden, kleben, kombinieren – und deine eigene Welt neu zusammensetzen.
Ganz im Sinne von Kurt Schwitters, kannst du aus Kaputtem Neues schaffen:
Zeitungen, Magazine, alte Bilder, Tickets, Verpackungen – nichts ist zu banal für deine eigene Merz-Collage. Kunst entsteht dort, wo du anfängst, den Müll ernst zu nehmen.

Reih dich ein mit deiner Collage. Und wenn du zu Hause weitermachst:
👉 Alte Magazine reichen. Der Rest ist Merz 😉
📲 Teil deine Collage mit uns:

📍 Jetzt in der Ausstellung im Zentrum Paul Klee erleben
🎟️ Tickets sichern: zpk.org/schwitters

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20/05/2026

High-End Kammermusik
Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen sind schon lange gern gesehene Gäste bei den Meisterkonzerten – und beehren uns nun im Trio mit Antje Weithaas, die als ehemalige künstlerische Leiterin der Camerata Bern hier ebenfalls keine Unbekannte ist und 2025 mit dem Opus Klassik als Künstlerin des Jahres ausgezeichnet wurde.

Im Gepäck hat das Trio zwei reichhaltige Kompositionen, die man sich wieder und wieder anhören möchte. Sowohl als auch galten als geniale Melodiker – die sich gleichzeitig nicht zu schade waren, auf Volksmusik zurückzugreifen und beispielsweise ein schwedisches Lied (Schubert) oder die ukrainische Balladenform «dumka» (Dvořák) in ihre Kompositionen zu integrieren. Freuen Sie sich deshalb auf wunderbare gesangliche Linien, gespielt von einem meisterhaften Ensemble.

🎶 Nach dem Konzert: Signierstunde & After-Concert-Drink mit den Musikern.

📅 Sonntag, 7.6.2026, 17:00
📍 Zentrum Paul Klee, Bern
🎟 Tickets & Programm: kulturticket.ch/967/zentrum-paul-klee/event/1673

Sichert euch jetzt eure Plätze und erlebt dieses Dream-Trio der Kammermusik live in Bern!

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🎶 Mendelssohn Bartholdy: Klaviertrio c-Moll op. 66 [Auszug aus einem Konzert vom 24.6.2021 bei Spannungen (c) Kunstförderverein Kreis Düren e. V. 2021].

18/05/2026

📖 Über «Toxibaby»:
Der schlimmste Liebesroman, den man sich vorstellen kann: Herzchen liebt Toxibaby und Toxibaby liebt Herzchen, die zwei ziehen sofort zusammen und adoptieren einen Hund – und trotzdem funktioniert überhaupt nichts. Herzchen ist die gefeierte Millennial-Schriftstellerin, die alles hat, noch mehr will, und doch unglücklich ist, Toxibaby ist Anfang vierzig und meint, die Last der gesamten Welt auf seinen Schultern zu tragen. Doch für Herzchen ist er der Mann, der ihr alles bedeutet und der ihr alles nimmt. Er ist schön, brillant, wütend auf die Welt – und auf sie.
Mit scharfem Witz erzählt Dana von Suffrin von der Suche nach einer Liebe, die heilt, und einer Beziehung, die alles will. Dabei seziert sie schonungslos die Beziehungsunfähigkeit einer ganzen Generation.

🗣 Dana von Suffrin liest aus «Toxibaby»
📅 Sonntag, 24.5.2026, 11:00
🤝 Moderation: Tabea Steiner (), Autorin und Literaturveranstalterin

🎟 Tickets: kulturticket.ch/967/zentrum-paul-klee/event/1853

👤 Dana von Suffrin (*1985) studierte in München, Neapel und Jerusalem und promovierte mit einer Arbeit zur Rolle von Wissenschaft und Ideologie im frühen Zionismus. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Klaus-Michael Kühne-Preis, der Ernst-Hoferichter-Preis, der Förderpreis des Friedrich-Hölderlin-Preises, der Tukan-Preis und der Chamisso-Preis.

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📷 Dana von Suffrin © Gunter Glücklich

Suffrin

15/05/2026

Die grösste Retrospektive zu in der Schweiz – nur noch bis zum 21. Juni 2026 im Zentrum Paul Klee!

Tauche ein in «Schwitters. Grenzgänger der Avantgarde» und lerne den -Künstler kennen:
Tickets: zpk.org/schwitters

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📹 Prospektivfilm / Zentrum Paul Klee

Wir wünschen allen einen guten Muttertag! ❤️___🖼️ Paul Klee, Mutter und Kind, 1938, Aquarell auf Grundierung auf Jute au...
10/05/2026

Wir wünschen allen einen guten Muttertag! ❤️

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🖼️ Paul Klee, Mutter und Kind, 1938, Aquarell auf Grundierung auf Jute auf Keilrahmen, 56 x 52 cm, Zentrum Paul Klee, Depositum aus Privatbesitz, Schweiz. (Das Werk ist aktuell nicht ausgestellt.)

Adresse

Monument Im Fruchtland 3
Bern
3006

Öffnungszeiten

Dienstag 10:00 - 17:00
Mittwoch 10:00 - 17:00
Donnerstag 10:00 - 17:00
Freitag 10:00 - 17:00
Samstag 10:00 - 17:00
Sonntag 10:00 - 17:00

Telefon

+41313590101

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