Literaturhaus Basel

Literaturhaus Basel Das Literaturhaus Basel ist ein Treffpunkt für alle Literaturinteressierten und bietet jeden Monat Basel hat eine lange Tradition als Stadt des Buches.

Hier ist der älteste Verlag der Welt, Schwabe Verlag und Druckerei, zu Hause sowie seit 1435 die Papiermühle. Wen wundert es da, dass gerade in der Stadt am Rhein, wo alles im Fluss ist, wie der Basler sagt, das erste Literaturhaus der Schweiz im Jahr 2000 eröffnet wurde. In den Räumen an der Barfüssergasse 3 können Sie an öffentlichen Lesungen teilnehmen und mit anderen Literaturinteressierten üb

er die letzten Neuerscheinungen reden. Sie können Diskussionsrunden verfolgen, die sich mit Themen aus Literatur, Medien oder Gesellschaft beschäftigen. Sie können lernen, Texte zu schreiben oder aber mit anderen über ihre Texte diskutieren. Das Literaturhaus-Café »Kafka am Strand« bildet eine schöne Verbindung zwischen Kulinarischem und Kultur. Nach den Veranstaltungen haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die literarischen Gäste bei einem guten Glas Wein und in lockerer Atmosphäre zu treffen.

📺 Ein Film- und ein Veranstaltungstipp anlässlich des 50. Todestags von Hannah Ahrendt:Heute Abend um 22:05 Uhr zeigt ar...
10/12/2025

📺 Ein Film- und ein Veranstaltungstipp anlässlich des 50. Todestags von Hannah Ahrendt:

Heute Abend um 22:05 Uhr zeigt arte den Film «Hannah Ahrendt. Eine Jüdin im Pariser Exil». Ihr könnt den Film bis am 24. Februar 2026 in der arte-Mediathek nachschauen.

Und am 7. Januar ist der Ahrendt-Experte Thomas Meyer, der auch im Film prominent vorkommt, bei uns im Literaturhaus zu Gast:

Mittwoch, 7. Januar 2026, 19 Uhr
Thomas Meyer: Hannah Ahrendt
Moderation: Hans-Joachim Hahn

Vor 50 Jahren ist Hannah Arendt gestorben, aber ihre Texte sind nach wie vor präsent. In Zeiten, in denen das Vertrauen in demokratische Prozesse sinkt und Autoritarismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auf dem Vormarsch sind, erweisen sich ihre messerscharfen Analysen als hochaktuell. Ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft bieten auch heute noch vielen Menschen Orientierung. Thomas Meyer, einer der besten Kenner von Arendts Werk, hat mit seiner Biografie «Hannah Arendt» ein Standardwerk geschaffen. Die Herausgabe von Arendts Texten «Über Palästina» (2024) war eine Sensation. Im Literaturhaus spricht er über die Relevanz von Arendts Denken für die heutige Zeit.

Julian Schütt: «Max Frisch – Biographie einer Instanz»⁠⁠⁠📅Mittwoch, 03. Dezember 2025, 19 Uhr⁠📍Literaturhaus Basel, Barf...
26/11/2025

Julian Schütt: «Max Frisch – Biographie einer Instanz»⁠


📅Mittwoch, 03. Dezember 2025, 19 Uhr⁠
📍Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel⁠

Für den ersten Band «Biographie eines Aufstieges» hat Julian Schütt viel Lob bekommen, nun legt er den zweiten Band seiner Max-Frisch-Biographie vor. Sie umfasst die glamourösen Jahre, in denen Max Frisch «Homo faber», «Andorra», «Mein Name sei Gantenbein» und «Montauk» schrieb und in der Öffentlichkeit zu einer kritischen Instanz wurde. Auch die aufsehenerregende Beziehung mit Ingeborg Bachmann fällt in diese Zeit. Auf Basis von bisher unveröffentlichten Briefen und Aufzeichnungen sowie zahlreichen Gesprächen mit Weggefährt:innen erzählt Schütt auch von unbekannten Seiten Frischs. «Man liest in dieser Biografie keinen schlecht geschriebenen Satz und keine langweilige Seite.» (Andreas Isenschmid, Die Zeit)⁠

Moderation: Martina Läubli⁠



Fotos: Max Frisch©Andrej Reiser, Julian Schütt©Lucia Hunziker

Carolin Amlinger & Oliver Nachtwey: «Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus»⁠⁠⁠📅Donnerstag, 27. Novembe...
20/11/2025

Carolin Amlinger & Oliver Nachtwey: «Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus»⁠


📅Donnerstag, 27. November 2025, 19 Uhr⁠
📍Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel⁠

Wie ist es möglich, dass immer mehr Menschen Politiker:innen wählen, die die liberale Demokratie abschaffen wollen? Donald Trump wurde nicht trotz, sondern wegen dieses Versprechens gewählt, sagen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey. Woher diese Lust an der Zerstörung? Auf der Grundlage umfangreicher empirischer Forschungen, darunter einer Vielzahl ausführlicher Interviews, u.a. mit AfD-Anhänger:innen und Mitgliedern libertärer Vereinigungen, entwickeln Amlinger und Nachtwey eine Erklärung: Im Kern richtet sich diese Revolte gegen liberale Gesellschaften, die ihre Versprechen auf Aufstieg und Emanzipation nicht mehr einlösen. «Nachtwey und Amlinger sind alles andere als Dogmatiker, eher aufrichtige Grübler, die ernsthaft verstehen wollen, was gerade eigentlich los ist». (Süddeutsche Zeitung zu «Gekränkte Freiheit»)⁠

Moderation: Sacha Batthyany⁠



Foto: Jürgen Bauer/Suhrkamp Verlag

200 Jahre Braille mit Yvonn Scherrer & Michael Fehr⁠⁠📅Dienstag, 25. November 2025, 19 Uhr⁠📍Literaturhaus Basel, Barfüsse...
19/11/2025

200 Jahre Braille mit Yvonn Scherrer & Michael Fehr⁠

📅Dienstag, 25. November 2025, 19 Uhr⁠
📍Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3, 4051 Basel⁠

1825 entwickelte der erblindete Louis Braille mit gerade einmal 16 Jahren ein Schriftsystem, das auf sechs Punkten basiert. Damit ermöglichte er Menschen mit Sehbehinderung Teilhabe an praktisch allen Lebensbereichen. Die Brailleschrift bleibt für viele Betroffene weiterhin unverzichtbar im Alltag, auch wenn heute Computer und Smartphones mithilfe von Zoomfunktionen oder Screenreadern neue Möglichkeiten bieten. Die Autor:innen Yvonn Scherrer und Michael Fehr leben beide mit einer Sehbehinderung. Während Yvonn Scherrer sowohl für ihre literarischen Werke als auch bei ihrer Arbeit als Journalistin die Brailleschrift nutzt, erstellt Michael Fehr seine Texte als digitalisierte Sprachaufzeichnung. Sie berichten von ihrer Arbeit und lesen aus ihren Werken.⁠

In Kooperation mit SIBU – Schweizerische Fachstelle für Sehbehinderte im Beruflichen Umfeld⁠

Moderation: Maria Marggraf⁠
Grusswort: Petra Aldridge⁠



Fotos: Michael Fehr©Victor Hege, Yvonn Scherrer©Bettina Steiner

Über 125 Schweizer Schriftsteller:innen haben einen offenen Brief unterschrieben gegen das Liebäugeln der Schweizer Wirt...
20/11/2024

Über 125 Schweizer Schriftsteller:innen haben einen offenen Brief unterschrieben gegen das Liebäugeln der Schweizer Wirtschaft mit der AfD.

Am Mittwoch 13. November läuft auf .tv «‹Der Zauberberg›, Thomas Manns Jahrhundertroman». ⁠Bis zum 11. Januar 2025 ist d...
11/11/2024

Am Mittwoch 13. November läuft auf .tv «‹Der Zauberberg›, Thomas Manns Jahrhundertroman». ⁠Bis zum 11. Januar 2025 ist der Film in der ARTE-Mediathek verfügbar.

🎞️ «Der Zauberberg», Thomas Manns Jahrhundertroman
Regie: André Schäfer & Tabea Sperl
Schweiz, 2024⁠

📆 Mittwoch, 13. November, 21:50 Uhr⁠
📍 ARTE

«Der Zauberberg», der große Roman von Thomas Mann, wird 100 Jahre alt. Wenn ein bedeutender Schriftsteller einen solchen Geburtstag hat, wird er gefeiert. Den Geburtstag eines einzelnen Romans begeht man seltener. 1924 veröffentlichte Thomas Mann dieses monumentale Werk, und es war eine schwere Geburt. Mehrere Jahre lang hat er an diesem Werk gearbeitet. Im Lauf dieser Zeit verändert sich die Welt – und der Autor auch: Aus dem Kaiserreich wurde die Weimarer Republik, aus dem geplanten Gegenwarts- ein historischer Roman über eine untergegangene Epoche; aus dem überzeugten Konservativen Thomas Mann ein noch überzeugterer Republikaner. „Der Zauberberg“ konzentriert das alte, kranke, hinfällige Europa im geschlossenen Raum eines Davoser Lungensanatoriums. Der Tod ist nah, die Sitten sind locker. Manns Roman ist ein grell ausgeleuchtetes, satirisch sezierendes Zeitporträt, eine Röntgenaufnahme dieser spätbürgerlichen Epoche. Die Dokumentation taucht mit Archivbildern und spektakulärem, neu gedrehtem Material in die Zauberberg-Welt ein, die Thomas Mann auf dem Fundament eines eigenen Erlebnisses errichtet hat: Seine Frau Katia war wegen eines unklaren Lungenleidens in eine Davoser Heilanstalt eingewiesen worden. Mann besuchte sie dort und erkannte, welch unerschöpfliche Fundgrube an Charakteren und Konflikten sich ihm hier auftat. Literatur- und Medizinhistorikerinnen, Historiker und die Übersetzerin des Romans beleuchten den düster-bunten Kosmos des Zauberbergs – und zeigen, wie uneinholbar modern und aktuell der Roman geblieben ist.

ARTE ist offizieller Kulturpartner des Netzwerks der Literaturhäuser.⁠

📷 © Florianfilm/Filmgerberei

Franziska Schutzbach: «Revolution der Verbundenheit»⁠⁠📆 Donnerstag, 31. Oktober 2024, 19.00 Uhr⁠📍 kHaus, Kasernenhof 8, ...
11/10/2024

Franziska Schutzbach: «Revolution der Verbundenheit»⁠


📆 Donnerstag, 31. Oktober 2024, 19.00 Uhr⁠
📍 kHaus, Kasernenhof 8, 4058 Basel

In ihrem neuen Buch macht sich Franziska Schutzbach auf die Suche nach starken und nährenden Frauenbeziehungen, nach Liebe und Freundschaft unter Frauen, nach politischer Schwesternschaft und Solidarität, nach emanzipatorischen Mutter-Tochter-Beziehungen und weiblichen Familiengenealogien. Sie zeigt aber auch, wie schwer das ist. Denn die Spaltung der Frauen ist eine der Grundlagen patriarchaler Macht. An zahlreichen Beispielen aus Geschichte und Gegenwart zeigt Schutzbach, dass es auch anders gehen kann. Ein starkes Plädoyer gegen die Spaltung.

Moderation: Geneva Moser

📷 Ane Morgenstern

Adresse

Barfüssergasse 3
Basel
4051

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