Frauensolidarität

Frauensolidarität feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

Die Frauensolidarität leistet Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie zu globalen Machtverhältnissen aus feministischer Sicht. Sie trägt mit ihrer Arbeit zur Durchsetzung von Frauenrechten bei und engagiert sich für eine Welt frei von Sexismus, Rassismus und Homophobie. Als entwicklungspolitische Organisation steht sie im Dialog mit Frauenbewegungen aus dem Süden und stärkt durch Vernetzung das solidarische Handeln.

Handschlagdeals mit Islamisten? Frauenrechtsaktivist_innen warnen seit langem davor, die Taliban-Herrschaft durch diplom...
30/08/2026

Handschlagdeals mit Islamisten? Frauenrechtsaktivist_innen warnen seit langem davor, die Taliban-Herrschaft durch diplomatische Beziehungen zu legitimieren. Dennoch lud das österreichische Innenministerium die Taliban nach Wien ein - um Abschiebungen nach Afghanistan möglich zu machen. Ein Kommentar von frauen*soli-Autorin Kübra Atasoy.

Den ganzen Text kannst du in der aktuellen Ausgabe der frauen*solidarität lesen: https://www.zeitschrift.frauensolidaritaet.org/

23/08/2026

Julia macht Öffentlichkeitsarbeit für .0. On her mind ist gerade, wie nicht-kommerzielle Community-Medien wie .0 trotz der aktuellen Sparmaßnahmen bestehen können. Aber auch die große Unterstützung, die das größte Community-Radio im deutschsprachigen Raum erfahren hat, seit die Kürzungen bekannt sind.

Save the date! Am 4.9. feiert Radio Orange Geburtstags Soli-Straßenfest, mit Live-Acts, Flohmarkt, Kuchenbuffet und vielen mehr.

💭In "What's on your mind?" fragen wir Frauen und Qu**rs aus Medien und Kultur, Politik und Aktivismus, was sie derzeit beschäftigt.

✍️ Schreib uns in die Kommentare: what's on your mind?

✨ Kleiner Disclaimer: was Julia im Interview erzählt hat, wurde im Schnitt inhaltlich nicht verändert, allerdings wurde die Aufnahme gekürzt, um das Zusehen auf dieser schnellen Plattform so angenehm wie möglich zu gestalten ✨

frauen*soli-Tipp! Ausschreibung GOLDENE MEDUSA 2026Queertactics-Kurzfilmwettbewerb für queer_feministische ArbeitenSchwe...
20/08/2026

frauen*soli-Tipp! Ausschreibung GOLDENE MEDUSA 2026
Queertactics-Kurzfilmwettbewerb für queer_feministische Arbeiten
Schwerpunkt 2026 in Kooperation mit Wienwoche: Aktivismus Revisited

Eine Jury bestehend aus zwei externen Expert*innen sowie Tonica Hunter (WIENWOCHE), Dagmar Fink und Katja Wiederspahn (QUEERTACTICS) vergibt – u.a. mit Unterstützung der Akademie der bildenden Künste Wien – drei mit je EUR 1000 dotierte Preise.

Der Schwerpunkt „Aktivismus Revisited“ wurde in Kooperation mit WIENWOCHE entwickelt und steht im Dialog mit deren Open Call 2026-27 „Age of Dissent“. Ausgehend von Fragen des Dissens, des Widerstands und gesellschaftlicher Veränderung laden wir queer_feministische Filmemacher*innen ein, vergangene, gegenwärtige und zukünftige Formen von Aktivismus filmisch zu reflektieren.

In allen drei Kategorien soll der Schwerpunkt „Aktivismus Revisited“ im Mittelpunkt stehen. Aus diesem Anlass erweitern wir für 2026 den möglichen Entstehungszeitraum der eingereichten Arbeiten bis ins Jahr 2012, dem Jahr der ersten WIENWOCHE.

1/ die GOLDENE MEDUSA für die herausfordernste/n Geschlechterdarstellung/en
2/ die GOLDENE MEDUSA für die queerste ästhetische Umsetzung
3/ die GOLDENE MEDUSA für das beste LGBTIQ+-Dokument

Preisgeld: je EUR 1000
Filmlänge: bis 30 Minuten
Einreichschluss: 30. September 2026
Preisverleihung. 15. November 2026
Produktionsländer: entweder in Österreich oder von in Österreich ansässigen Regisseur*innen hergestellt
Produktionszeitraum: irgendwann zwischen 2012 und 2026

Es gibt keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Filmgenres, ebenso wenig wie zum Entstehungskontext der Filme. Filmemacher_innen aus verschiedensten Communities sind dazu einladen, ihre Arbeiten einzureichen. Explizit aktivistische sind ebenso willkommen wie experimentelle Arbeiten, die zunächst für den Ausstellungskontext entstanden sind – ebenso wie z.B. Industriefilme, P0rnos oder Western.

Die Preisverleihung findet am 15. November 2026 im Rahmen der Abschlussgala von QUEERTACTICS #7 statt, wir zeigen die Gewinner_innen-Filme sowie eine Auswahl der nominierten Arbeiten.

Alle Infos gibts hier: https://queertactics.at/goldene-medusa-2026/

16/08/2026

Elli ist Projektreferentin bei .oesterreich. On her mind sind gerade die schrumpfenden Räume der politischen Teilhabe für die Zivilgesellschaft, aber auch, wie es durch den Druck zu neuen Zusammenschlüssen kommt.

In Europa etwa durch die Europäische Bürger_inneninitiative .eu. Mit einer Unterschrift kannst du dich für das Recht auf Nahrung und gutes Essen für alle in Europa einsetzen.

In "What's on your mind?" fragen wir Frauen und Qu**rs aus Politik und Aktivismus, Kunst und Kultur, was sie derzeit beschäftigt.

Was denkst du: kann die Zivilgesellschaft etwas gegen die schrumpfenden Räume der politischen Partizipation tun? Und: what's in your mind?

Gemeinsam Wien neu sehen und entdecken 🤓Die Frauen*soli lädt ein, zum: "Stadtspaziergang: Wien aus dekolonialer Perspekt...
12/08/2026

Gemeinsam Wien neu sehen und entdecken 🤓Die Frauen*soli lädt ein, zum: "Stadtspaziergang: Wien aus dekolonialer Perspektive"
Wann? 17. September 2026, 16 Uhr
Wo? Treffpunkt: Marcus-Omofuma-Stein, Platz der Menschenrechte, 1060 Wien

Wir laden dazu ein, bei einem Stadtspaziergang Wien aus einer dekolonialen Perspektive neu zu betrachten. Gemeinsam erkunden wir Spuren kolonialer Verflechtungen, verdrängte Geschichte(n) und gegenwärtige Machtverhältnisse im urbanen Raum.

Der Spaziergang versteht sich als kollektiver Reflexionsraum, in dem unterschiedliche Wissensformen, Erinnerungen und Perspektiven zusammenkommen. Dabei fragen wir: Welche Geschichten werden sichtbar gemacht, welche bleiben unsichtbar? Und wie können wir den Stadtraum anders lesen und gemeinsam neu denken?

Die Teilnahme ist gratis. Falls du dabei sein möchtest, dann schreib uns gerne eine Email an office[ät]frauensolidaritaet.org

Eine Kollaboration von Frauen*solidarität und Frauenhetz, feministische Bildung, Kultur und Politik

09/08/2026

Evdokiia Romanova (auch Dunia genannt) hat in Russland und in den USA Soziologie mit dem Schwerpunkt Sozialarbeit studiert. Ihr Fokus liegt auf globaler sozialer Gerechtigkeit und Menschenrechten, insbesondere sexuelle und reproduktive Rechte sowie feministische Diaspora-Communities. Seit Februar 2026 ist sie (Ko-)Koordinatorin bei

On her mind ist gerade feministische Bewegungen zusammen zu bringen, um gemeinsam feministische Utopien zu entwickeln und darüber nachzudenken, was nach Patri4rchat und Kapitalismus kommt.

In "What's on your mind?" fragen wir Frauen und Qu**rs aus Politik und Aktivismus, Kunst und Kultur, was sie derzeit beschäftigt.

Was ist deine feministische Utopie? Und: what's in your mind?

✨ Kleiner Disclaimer: was Dunia im Interview erzählt hat, wurde im Schnitt nicht verändert, allerdings wurde die Aufnahme gekürzt, um das Zusehen auf dieser schnellen Plattform so angenehm wie möglich zu gestalten ✨

EFEU - queer-feministischer Bildungsverein  braucht deine Unterstützung!Aus dem Nichts kommt die Nachricht vom Bildungsm...
05/08/2026

EFEU - queer-feministischer Bildungsverein braucht deine Unterstützung!

Aus dem Nichts kommt die Nachricht vom Bildungsministerium: ca. die Hälfte der jährlichen Basisfinanzierung wird gestrichen. Nun stehen der Fortbestand der Bibliothek, das pädagogische Beratungsangebot und sogar die Miete auf dem Spiel!

Hilf EfEU dabei fortzubestehen und am besten noch weitere 40 Jahre queer-feministische Bildungsarbeit zu machen!

✨Hier gibts mehr Infos und den Spendenaufruf: https://www.gofundme.com/f/40-jahre-efeu-unsere-bildungsarbeit-braucht-unterstutzung?attribution_id=sl:75b56a91-5c08-4852-b51a-ff50c75121b3&lang=de_AT&ts=1783950405&utm_campaign=man_sharesheet_dash&utm_content=amp20_t1&utm_medium=customer&utm_source=copy_link

Fyi falls ihr uns im August erreichen wollt ✌️
01/08/2026

Fyi falls ihr uns im August erreichen wollt ✌️

Juli ist Disability Pride Monat 🥳 Disability bedeutet Behinderung, und Pride bedeutet Stolz. Ähnlich wie beim Pride-Mona...
29/07/2026

Juli ist Disability Pride Monat 🥳

Disability bedeutet Behinderung, und Pride bedeutet Stolz. Ähnlich wie beim Pride-Monat der LGBTQ+-Community macht auch der Disability Pride-Monat auf die Rechte von Menschen mit Behinderungen aufmerksam und setzt ein Zeichen gegen Diskriminierung.

Der Disability Pride Month entstand in den 1990er Jahren in den USA, als im Juli 1990 der „Americans with Disabilities Act“ (ADA) unterzeichnet wurde. Dieses Bundesgesetz soll die Rechte von Menschen mit Behinderungen sicherstellen. Im selben Jahr fand in Boston eine der ersten Disability-Pride-Veranstaltungen statt.

Auch in Österreich gewinnt der Disability Pride Month zunehmend an Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist das Haus der Geschichte Österreich (hdgö), das den Disability Pride Month mit kostenlosen Kurzführungen und Beiträgen zur Disability History aufgreift. Auch der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) informiert über die Geschichte und Bedeutung des Disability Pride Month und setzt damit ein Zeichen für Inklusion und Gleichberechtigung.

Der Disability Pride Month bietet die Gelegenheit, die Vielfalt von Menschen mit Behinderungen sichtbar zu machen und daran zu erinnern, dass Selbstbestimmung, Teilhabe und Gleichstellung keine Selbstverständlichkeit sind, sondern Rechte, für die sich Menschen mit Behinderungen seit vielen Jahrzehnten einsetzen.

Du möchtest mehr erfahren? Wir haben drei Medien aus der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik für dich herausgesucht!

🤝Tanzanian women in their own words: stories of disability and illness
von Sheryl Feinstein und Nicole C. D'Errico, https://go.exlibris.link/XBm1pLQp
🤝Racialized bodies, disabling worlds: storied lives of immigrant Muslim women
von Parin Dossa, https://go.exlibris.link/7GYr9qL6
🤝Gender and Disability: The Experiences of Microaggressions Against Women with Disabilities in the Philippines von Christelle Ancha und Juin Reduta, https://go.exlibris.link/bY1gVkJW

Du möchtest mehr Frauen*solidarität? Dann lass uns ein 🧡 da, ✍ unter unserem Beitrag, 💾 den Beitrag für später und 💘 ihn mit deinen Freund_innen!

🕯💔✊Das Attentat zum Christopher Street Day am 25. Juli in Berlin hat uns tief erschüttert. Eine Frau wurde getötet und m...
27/07/2026

🕯💔✊

Das Attentat zum Christopher Street Day am 25. Juli in Berlin hat uns tief erschüttert. Eine Frau wurde getötet und mehr als ein Dutzend Personen teilweise schwer verletzt. Den mutmaßlichen Täter, einen 21-jährigen Islamisten, hat die Polizei während des Einsatzes zur Festnahme erschossen. Unsere Solidarität gilt queeren Personen und ihren Angehörigen in Berlin und weltweit.

Sofort wurden Rufe nach härteren Strafgesetzen, mehr Befugnissen für die Polizei und einer härterer Migrationspolitik laut. Und Fragen tauchten auf, etwa wieso die Justiz einen Gefährder, noch dazu ohne Fußfessel, freilässt und einen 21jährigen Täter nach der Jugendgerichtsbarkeit verurteilt hat.

Dabei geht es nicht um einen juristischen Einzelfall, denn: Weltweit steht das Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und inter Personen nach Jahrzehnten rechtlicher Fortschritte im Kreuzfeuer des Rückbaus. Demokratisch errungene Rechte werden ihnen aberkannt, öffentliche Räume und die Sichtbarkeit queeren Lebens in Frage gestellt.

Totalitäre, autoritäre und anti-demokratische Kräfte zeigen sich in der rechten und radikal-konservativen Politik ebenso, wie im Islamismus. Sie greifen weltweit Frauenrechte und Menschenleben an, die von der patriarchalen Vorstellung von Heterosexualität und Geschlecht abweichen.

Daher gilt es nicht weniger, sondern mehr Geld für Demokratieförderung und -bildung bereitzustellen, ebenso für starke zivilgesellschaftliche Institutionen, für Präventions- und Ausstiegsprogramme und queer-feministische Informationsarbeit.

Gleichzeitig braucht es unseren gesellschaftlichen Konsens, sich konsequent für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und queere Rechte einzusetzen, ebenso wie für Frauen- und Menschenrechte. Nur so lassen sich autoritäre-rechte Kräfte wie der Islamismus in die Schranken weisen.

Es ist jetzt wichtig gemeinsam zu trauern, füreinander da zu sein und gegen Hass und Gewalt ein Zeichen zu setzen.

Kommt zur Mahnwache am 29. Juli um 18 Uhr bei der Deutschen Botschaft in Wien.

Adresse

Sensengasse 3
Wien
1090

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

01-3174020

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