Frauensolidarität

Frauensolidarität feministisch-entwicklungspolitische Informations- und Bildungsarbeit

Die Frauensolidarität leistet Informations-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zu Frauen in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie zu globalen Machtverhältnissen aus feministischer Sicht. Sie trägt mit ihrer Arbeit zur Durchsetzung von Frauenrechten bei und engagiert sich für eine Welt frei von Sexismus, Rassismus und Homophobie. Als entwicklungspolitische Organisation steht sie im Dialog mit Frauenbewegungen aus dem Süden und stärkt durch Vernetzung das solidarische Handeln.

📻 Dienstag, 9. Juni 2026, 19-20 Uhr (live), Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0 ❤️‍🩹Broken Promises - D...
08/06/2026

📻 Dienstag, 9. Juni 2026, 19-20 Uhr (live), Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0

❤️‍🩹Broken Promises - Die Arbeit von LEFÖ für Betroffene des Frauenhandels

Der Verein LEFÖ - Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen setzt sich seit über vierzig Jahren mit und für Migrantinnen* für Gleichberechtigung, Partizipationsmöglichkeiten und die Verbesserung der Lebenssituation von Migrantinnen* in Österreich ein. LEFÖ war schon mehrfach bei den Women* on Air zu Gast. In dieser Sendung setzen wir den Schwerpunkt auf den Bereich Frauen*handel und sprechen mit Tamara Schmidt, Co-Leiterin der Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels (IBF) darüber, wie sich die Arbeit von LEFÖ und die Situation von Migrantinnen* und Betroffene von Frauenhandel inmitten der globalen Krisen verändert hat, und was LEFÖ dagegen tut.

Zu Wort kommt: Tamara Schmidt - Co-Leiterin der Interventionsstelle für Betroffene des Frauenhandels (IBF)

Sendungsgestaltung: Alessandra Romanelli, Ulrike Bey



Fotocredit: LEFÖ

Marlene hat zwei Monate in die Arbeitsbereiche der Frauen*solidarität hinein geschnuppert und uns tatkräftig unterstützt...
05/06/2026

Marlene hat zwei Monate in die Arbeitsbereiche der Frauen*solidarität hinein geschnuppert und uns tatkräftig unterstützt 💪

Wir haben sie gefragt, wie sie ihre Zeit bei uns gefunden hat und was sie von ihrem Praktikum auf ihren weiteren Weg mitnimmt 🔥

Du willst auch ein Praktikum bei uns machen? Dann schick uns gerne deinen Lebenslauf und ein kurzes Motivationsschreiben an unsere Office-Adresse - wir freuen uns auf dich!

Wir schauen auf eine spannende und tolle Veranstaltung zurück 🥰 Wir gratulieren den Gewinner_innen 🥳
03/06/2026

Wir schauen auf eine spannende und tolle Veranstaltung zurück 🥰 Wir gratulieren den Gewinner_innen 🥳

Die neue frauen*soli ist da 🎉Durch den autoritären Umbau internationaler und multilateraler Institutionen gewinnt die Id...
03/06/2026

Die neue frauen*soli ist da 🎉

Durch den autoritären Umbau internationaler und multilateraler Institutionen gewinnt die Idee eines "Multilateralismus von unten" wieder an Bedeutung.

Multilaterale Zusammenarbeit findet nicht nur zwischen Regierungen und in internationalen Organisationen wie der UNO statt, sondern auch in zivilgesellschaftlicher Kooperation, transnationalen Netzwerken und (queer-)feministischen Bewegungen.

Mit der Idee von einer transnationalen Zusammenarbeit von unten beschäftigen wir uns in dieser Ausgabe: es geht um Handlungsspielräume zivilgesellschaftlicher Akteur_innen, Solidarität mit kriegsbetroffenen Zivilbevölkerung und Geflüchteten, die Idee eines Demokratischen Weltfrauenkonföderalismus und vieles mehr.

Abonniere jetzt die Frauen*solidarität, erhalte drei Mal im Jahr globale Feminismus direkt ins Postfach und das Buch "Revolution der Frauen" von Sophia Boddenberg (mandelbaum kritik & utopie) als Geschenk noch dazu 🎀

Cover: Dafne Moreno

Heutiger Aktionstag 🔥Seit wann gibt es den Internationalen Tag der S*ggsarbeiter_innen? Am 2. Juni 1975 besetzten etwa 1...
02/06/2026

Heutiger Aktionstag 🔥Seit wann gibt es den Internationalen Tag der S*ggsarbeiter_innen?

Am 2. Juni 1975 besetzten etwa 100 S*ggsarbeiterinnen die Kirche Saint Nizier in Lyon, Frankreich. Ihre Aktion löste in ganz Frankreich einen Streik aus. Nach acht Tagen wurde die Besetzung von der Polizei geräumt.

Auch wenn der Protest keine Gesetzesreform zur Folge hatte, so entfachte sie doch den Funken für die heutige Bewegung für die Rechte von S*ggsarbeiter_innen in Europa.

🤓drei Bücher aus der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik zum Weiterlesen:

👉Prekäre Freizügigkeiten: S*ggsarbeit im Kontext von mobilen Lebenswelten osteuropäischer Migrantinnen in Berlin, https://go.exlibris.link/5MKrdL0T
👉S*ggsarbeit als transnationale Zone der Prekarität, https://go.exlibris.link/NpMGwT22
👉S*ggsarbeit: Feministische Perspektiven, https://go.exlibris.link/NFnK4Y91

Weiterlesen bei uns in der C3-Bibliothek für Entwicklungspolitik und auf www.centrum3.at

Heute beginnt bei uns der Pride Month, in dem die Sichtbarkeit und das politische Selbstbewusstsein von LGBTIQ-Personen ...
01/06/2026

Heute beginnt bei uns der Pride Month, in dem die Sichtbarkeit und das politische Selbstbewusstsein von LGBTIQ-Personen gefeiert werden 🥰

Die Ursprünge dieses Montas geht zurück auf Kämpfe lesbischer, schwuler und queerer Personen und Aktivist_innen, insbesondere auf den Aufstand, der aufgrund Polizeira**ien im Stonewall Inn entstand.

Auch heute noch sind queere Menschen oft von Repression durch Polizei und Staat betroffen. Auch heute noch erleben sie Hass, Diskriminierung und G3walt. Dennoch organisieren sie Pride Festivals und Paraden, um auf ihre Stärke, ihr Selbstbewusstein und ihre Menschlichkeit hinzuweisen

🏳️‍🌈Kakuma Pride
2018 schrieben Qu**rs in Kenia Geschichte. Erstmals fand eine LGBTQ Pride in einem Flüchtlingscamp statt. Das Kakuma Camp ist eines der größten weltweit und entstand 1992, als die “Lost Boys of Sudan” während des Zweiten Sudanesischen Bürgerkriegs aus dem Südsudan geflohen waren. Im Camp erleben LGBTIQ-Personen oft G3walt und Diskriminierung durch andere Geflüchtete oder Ortsansässige. Auch zu T0desfällen aufgrund von Homophobie und Q***rfeindlichkeit kam es bereits.
Die Kakuma Pride ist ein mutiger Moment der Sichtbarkeit an einem Ort, der Selbstbestimmung auf so vielen Ebenen nicht zulässt.

🏳️‍🌈Kampala Pride
In Uganda findet seit 2012 das Uganda Pride Festival statt. Von Anfang an wurde das Festival durch Polizeirazzien gestört und kam es zu Verhaftungen dutzender Aktivist_innen. Seit fünf Jahren findet im Rahmen des Festivals, nicht weit von der Hauptstadt Kampala am Victoriasee, auch die Pride Parade statt. Und das obwohl Diskriminierung, Hass und Vorurteile gegen LGBTIQ-Personen stark verbreitet und Homosexualität kriminalisiert und verfolgt wird. 2023 unterzeichnete Präsident Museveni ein "Anti-Homosexualität-Gesetz", das für gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen eine bis zu lebenslange Haftstrafe vorsieht. Bereits der "Versuch" dazu kann mit bis zu 10 Jahren Haft bestraft werden. Sogenannte "schwerer Homosexualität" könnte sogar die T0desstrafe bedeuten. Auch das positive Sprechen über Homosexualität soll bestraft werden, was Homofeindlichkeit befördert.

🏳️‍🌈Budapest Pride
2025 feierte die Budapest Pride Parade ihr 30-jähriges Jubiläum. Es war die größte ihrer Geschichte - trotzdem sie offiziell von dem damaligen Minister-präsidenten Orbán verboten wurde. Rund 200.000 Menschen kamen, um gegen die Repression der ungarischen Regierung und für Demokratie, Gleich-stellung und Versammlungsfreiheit zu demonstrieren.

🏳️‍🌈Stonewall Riots
In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 fand eine Razzia der New Yorker Polizei im Stonewall Inn statt. Die Bar im Greenwich Village war damals einer der wenigen sicheren Orte für die LGBTI-Community in der Stadt. Homosexualität war in den meisten US-Bundesstaaten noch illegal. Mehrere Tage währte der Aufstand an. Am entschlossensten kämpften Schwarze, hispanische und trans Personen, wie Sylvia Rivera und Marsha P. Johnson. Der Protest begründete die heutige Pride-Bewegung. Ein Jahr später, am 28. Juni 1970, fand der erste "Christopher Street Liberation Day" statt - die erste Pride-Demonstration überhaupt. Seitdem hat sich der Juni weltweit als offizieller Pride-Monat etabliert.

🤝Du willst mehr Frauen*solidarität? Dann interagiere mit unserem Content, abonniere unsere Zeitschrift, besuche die C3-Bibliothek und werde aktiv!

📻Dienstag, 2. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0 🌎My Voice, My Choice? Abtreibun...
01/06/2026

📻Dienstag, 2. Juni 2026, 19-20 Uhr, Globale Dialoge - Women on Air bei Radio ORANGE 94.0

🌎My Voice, My Choice? Abtreibung in der EU

Die Europäische Bürger*inneninitiative „My Voice, My Choice“ hat mit über 1,1 Millionen Unterschriften die EU zum Handeln bewegt. Doch der Kampf für sichere Abtreibungen geht weiter: Flora Bachmann von der Organisation Aufstehn und Kathi vom Verein Changes for Women erklären, warum Frauen in Österreich und Europa noch immer mit rechtlichen Hürden, hohen Kosten und gesellschaftlichem Stigma konfrontiert sind.

Die Ärztin Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice spricht über den feministischen Kampf für reproduktive Rechte in Malta. Dort ist ein Schwangerschaftsabbruch nur erlaubt, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Für ungewollt Schwangere bedeutet das oft: keine medizinische Hilfe und illegale Wege. Viele bestellen Abtreibungspillen online, andere reisen ins Ausland.

Auch in Österreich bleiben reproduktive Rechte eingeschränkt. Schwangerschaftsabbrüche sind zwar straffrei, aber stehen im Strafgesetzbuch. Darüber hinaus ist die Zugänglichkeit eingeschränkt: Ungewollt Schwangere müssen teils in andere Bundesländer reisen und hohe Kosten für eine Abtreibung aufbringen. Nicht alle können sich dies ohne Weiteres leisten. Über den Einfluss der Klassenzugehörigkeit auf den Zugang zu reproduktiven Rechten sprechen Brigitte Theißl und Sylvia Köchl.

Sendungsgestaltung: Ines Stiermeier

Zu Wort kommen:
Flora Bachmann von Aufstehn
Kathi von Changes for Women
Natalie Psaila Stabile von Doctors for Choice Malta
Brigitte Theißl und Sylvia Köchl sprachen bei der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ über den Einfluss von Klassenherkunft auf den Zugang zu reproduktiven Rechten.

Eine vollständige Aufnahme der Veranstaltung „feminismen diskutieren: Kinder, Küchentisch und Klasse“ vom 21.04.2026 ist unter folgendem Link zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=pGnmfGZUBMA

Sprache: Deutsch und Englisch

Fotocredit: Črt Piksi

Auch heute sind wir am , kommt an unserem Stand vorbei und lernt uns kennen ☺️Du willst mehr Frauen*solidarität? Folge u...
31/05/2026

Auch heute sind wir am , kommt an unserem Stand vorbei und lernt uns kennen ☺️

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Komm zum Aktionstag International S*ggs Workers' Day am 2. Juni 2026 um 17 Uhr in den Votivpark ☂ Die Arbeits- und Leben...
31/05/2026

Komm zum Aktionstag International S*ggs Workers' Day am 2. Juni 2026 um 17 Uhr in den Votivpark ☂

Die Arbeits- und Lebenssituationen von (migrantischen) S*ggsarbeiter_innen in Österreich sind nach wie vor von prekären Bedingungen geprägt. Diskriminierung, Stigmatisierung und zunehmende Forderungen nach restriktiven Gesetzen, speziell auf EU-Ebene, verschärfen die Situation von S*ggsarbeiter_innen.

Wir fordern:
☂ Anerkennung und Rechte
☂ die politische und gesellschaftliche Entstigmatisierung von S*ggsarbeit
☂ eine gewaltfreie Gesellschaft für alle S*ggsarbeiter_innen

Geschichtlicher Hintergrund zum Aktionstag:
Am 2. Juni 1975 besetzten etwa 100 S*ggsarbeiterinnen die Kirche Saint Nizier in Lyon, Frankreich. Auf ihrem Transparent am Kirchturm stand: „Unsere Kinder wollen nicht, dass ihre Mütter ins Gefängnis kommen“. Ihre Aktion sorgte für Schlagzeilen in den nationalen und internationalen Medien und löste in ganz Frankreich einen Streik aus.

Trotz der landesweiten Resonanz der Proteste weigerte sich die Polizei, auf die Forderungen der Demonstrant_innen einzugehen. Schließlich räumte die Polizei die Kirche nach acht Tagen.

Die Besetzung und der Streik hatten zwar keine Gesetzesreform zur Folge, entfachten allerdings den Funken für die heutige Bewegung für die Rechte von S*ggsarbeiter_innen in Europa.

LEFÖ, S*ggsarbeiter_innen-Selbstorganisationen Red Edition und Q***r S*ggs Workers Collective, Trans* S*ggs Works Berlin, maiz, PiA, IBUS und SXA Frauen*service Graz, Amnesty International Österreich, Netzwerk Frauenrechte, Aids Hilfe Wien laden ein.

Wir sind am , kommt uns besuchen, wir freuen uns auf euch 🥰 und bitte vergesst nicht einen ☂️ einzupacken 😄
30/05/2026

Wir sind am , kommt uns besuchen, wir freuen uns auf euch 🥰 und bitte vergesst nicht einen ☂️ einzupacken 😄

Adresse

Sensengasse 3
Wien
1090

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 15:00
Dienstag 09:00 - 15:00
Mittwoch 09:00 - 15:00
Donnerstag 09:00 - 15:00
Freitag 09:00 - 14:00

Telefon

01-3174020

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