Alte Schmiede Literatur

Alte Schmiede Literatur Herzlich willkommen! Einlass 30 Min. vor Veranstaltungsbeginn (freie Platzwahl, freier Eintritt) von 14.00–18.00 geöffnet. https://www.alte-schmiede.at/

Das Literarische Quartier wurde auf Initiative der Stadt Wien im Jahre 1975 gegründet. Das Literaturprogramm der Alten Schmiede nimmt sich der Förderung der Arbeit zeitgenössischer österreichischer Autor*innen in Form von öffentlichen Veranstaltungen an. Dabei ist das Programm ästhetischer wie thematischer Vielfalt verpflichtet und bedient sich diverser Veranstaltungformate, die einer literaturint

eressierten Öffentlichkeit ein breites Spektrum literarischen Schaffens zugänglich machen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede ist frei. Die Galerie der Literaturzeitschriften, ein frei zugänglicher Leseraum, der einen Überblick über aktuelle Ausgaben österreichischer und internationaler Literatur- und Kulturzeitschriften bietet, ist derzeit Mo.–Fr. Darüber hinaus richten sich die Öffnungszeiten nach dem Veranstaltungsprogramm – zu finden auf unserer Homepage.

📅 Die Alte Schmiede im September ✨Die 52. Saison eröffnet Peter Henisch am 14.9. mit seinem neuen Roman "Muttersuchen" (...
29/07/2026

📅 Die Alte Schmiede im September ✨

Die 52. Saison eröffnet Peter Henisch am 14.9. mit seinem neuen Roman "Muttersuchen" (Residenz Verlag).

Mehr Informationen zum Programm im Herbst finden Sie hier: https://alte-schmiede.at/

Mia Couto

zum Nachsehen: Sprache als Bad Bank und WährungDonnerstag, 2. Juli 2026144. AUTOR*INNENPROJEKTAnn CottenProjektkonzeptio...
27/07/2026

zum Nachsehen: Sprache als Bad Bank und Währung

Donnerstag, 2. Juli 2026
144. AUTOR*INNENPROJEKT

Ann Cotten
Projektkonzeption, Moderation

Sandro Huber
Ilse Kilic
Kai Pohl
Kristin Schulz
Raik Stolzenberg
(Lesungen, Gespräch zur literarischen Designpolitik)

Das Symposium ORDNUNG UND EFFIZIENZ (2.–4.7.) befasst sich mit praktizierten Avantgarden und ihrer theoretischen Erfassung: »Wogegen richtet sich eine Avantgarde? Das Ende des Kalten Krieges versetzte die Schreibenden der eigenen Freiheit, die sich ›herausgenommen werden muss‹ (Bert Papenfuß), in eine gemeinsame Posthistoire – und auch sie wird momentan Historie. Zeit für eine Reflexion, um Taktiken gegen die Vereinzelung in der Diktatur des Markts ebenso wie gegen die Fürsorge einer unzeitgemäßen Bevormundung abzugleichen, damit ästhetische Codes auf ihre Resilienz geprüft werden können.« (A. Cotten)
Dem Auftakt in der Alten Schmiede folgen eine Abendveranstaltung am 3.7. (Einbaumöbel, IX., Stadtbahnbogen 97) und ein ganztägiges Symposium am 4.7. (»Assoziation zum Blauen Laub«, III., Dannebergplatz 11).

Ann Cotten, *1982; Mithg. der Zeitschrift Triëdere für Literatur und Theorie; PhD-Projekt »Misuseability. Vorarbeiten zu einer Ästhetik, die auch für Nichtmenschen funktioniert«. Zuletzt u.a.: Poller. Idyllen (2026).

Sandro Huber, *1997; Autor, 2022-2025 Mitherausgeber von Triedere - Zeitschrift für Theorie, Literatur und Kunst. Gedichte, Prosa, Übersetzungen u.a. in kolik, manuskripte, die horen.

Ilse Kilic, *1958; Prosa, Lyrik, Songs, Zeichnungen, Filme; Zeitschriftenherausgeberin und Verlegerin gem. mit Fritz Widhalm. Zuletzt (u.a.): Alter Ego. Mutprobe mit Zugaben (2025).

Kai Pohl, *1964 in Wittenburg, lernte Zerspanungsfacharbeiter und arbeitete unter anderem als Heizer, Kraftfahrer, Bühnenmaler und Regieassistent, bevor er von 1996 bis 2000 ein Studium Kommunikationsdesign an der FHTW Berlin absolvierte. 2006 gründeten Kai Pohl und Alexander Krohn den Verlag Epidemie der Künste. Pohl ist Herausgeber der Literaturzeitschrift floppy myriapoda sowie zahlreicher Lyrik-Anthologien wie z.B. der Reihe Schock Edition, Redaktionsmitglied der Zeitschrift Abwärts! und als Grafikdesigner tätig. Zuletzt erschien Sterne über Astrachan. 100 Gedichte im Autumnus Verlag.
Eine Cut-up-Rundschau gegenwärtiger Lyrikproduktion lieferten Kai Pohl, Kristin Schulz, Clemens Schittko und Katja Horn mit dem Buch Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik (Berlin: Distillery Press 2016). Ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Gegenwartssprachanalyse leistete das immer wieder fortgesetzte kollektive Langgedicht Who's who. https://edk.pappelschnee.de/

Kristin Schulz *1975 in Jena, ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin, Übersetzerin und Produzentin von Primärliteratur. Sie promovierte zu Heiner Müller und ist mit für die Heiner Müller-Werkausgabe, die Edition MÜLLER MP3. Tondokumente 1972–1995 und die Herausgabe mehrerer Texte von und über Thomas Brasch verantwortlich. Sie schreibt für Bühne und Komposition, Kinderbücher, Prosa und Lyrik.

https://www.youtube.com/watch?v=-Pxs8WP3RFg

Donnerstag, 2. Juli 2026Sprache als Bad Bank und Währung144. AUTO...

zum Nachsehen: Karl-Markus Gauß "Die Liebe kommt immer zu spätDrei Reisen." Zsolnay VerlagJohanna Öttl MODERATIONDas Rei...
21/07/2026

zum Nachsehen:

Karl-Markus Gauß "Die Liebe kommt immer zu spät
Drei Reisen." Zsolnay Verlag
Johanna Öttl
MODERATION

Das Reisen als Spurensuche, der nachträgliche Besuch als ›rechtzeitiges Zuspätkommen‹ sind Elemente eines literarischen Kartografierens im Werk von Karl-Markus Gauß. In Die Liebe kommt immer zu spät führt uns der Autor nach Bosnien zu Dževad Karahasan, auf den Spuren einer Anwältin und einer Schriftstellerin nach Slowenien und schließlich in die Obersteiermark; dass das Fremde und die Ränder auch im vermeintlich Vertrauten zu finden sind, zeigen Karl-Markus Gauß' Essays und Bücher dort, wo sie von unserer nächsten Umgebung handeln.

Karl-Markus Gauß, *1954. Autor, Publizist, 1991–2022 Hg. der Zeitschrift Literatur und Kritik. Zuletzt u.a.: Gedankenspiele über die Geselligkeit (2025).

Montag, 29. JuniKarl-Markus Gauß19:00Karl-Markus Gauß "Die Lieb...

Donnerstag, 2. JuliSprache als Bad Bank und Währung144. AUTOR*INNENPROJEKT19:00Ann CottenProjektkonzeption, ModerationSa...
02/07/2026

Donnerstag, 2. Juli
Sprache als Bad Bank und Währung
144. AUTOR*INNENPROJEKT
19:00

Ann Cotten
Projektkonzeption, Moderation

Sandro Huber
Ilse Kilic
Kai Pohl
Kristin Schulz
Lesungen, Gespräch zur literarischen Designpolitik

Ann Cotten, *1982; Mithg. der Zeitschrift Triëdere für Literatur und Theorie; PhD-Projekt »Misuseability. Vorarbeiten zu einer Ästhetik, die auch für Nichtmenschen funktioniert«. Zuletzt u.a.: Poller. Idyllen (2026).

Sandro Huber, *1997; Autor, 2022-2025 Mitherausgeber von Triedere - Zeitschrift für Theorie, Literatur und Kunst. Gedichte, Prosa, Übersetzungen u.a. in kolik, manuskripte, die horen.

Ilse Kilic, *1958; Prosa, Lyrik, Songs, Zeichnungen, Filme; Zeitschriftenherausgeberin und Verlegerin gem. mit Fritz Widhalm. Zuletzt (u.a.): Alter Ego. Mutprobe mit Zugaben (2025).

Kai Pohl, *1964 in Wittenburg, lernte Zerspanungsfacharbeiter und arbeitete unter anderem als Heizer, Kraftfahrer, Bühnenmaler und Regieassistent, bevor er von 1996 bis 2000 ein Studium Kommunikationsdesign an der FHTW Berlin absolvierte. 2006 gründeten Kai Pohl und Alexander Krohn den Verlag Epidemie der Künste. Pohl ist Herausgeber der Literaturzeitschrift floppy myriapoda sowie zahlreicher Lyrik-Anthologien wie z.B. der Reihe Schock Edition, Redaktionsmitglied der Zeitschrift Abwärts! und als Grafikdesigner tätig. Zuletzt erschien Sterne über Astrachan. 100 Gedichte im Autumnus Verlag.
Eine Cut-up-Rundschau gegenwärtiger Lyrikproduktion lieferten Kai Pohl, Kristin Schulz, Clemens Schittko und Katja Horn mit dem Buch Fünfzigtausend Anschläge. Schwarzbuch der Lyrik (Berlin: Distillery Press 2016). Ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Gegenwartssprachanalyse leistete das immer wieder fortgesetzte kollektive Langgedicht Who’s who. https://edk.pappelschnee.de/

Kristin Schulz *1975 in Jena, ist Literatur- und Theaterwissenschaftlerin, Übersetzerin und Produzentin von Primärliteratur. Sie promovierte zu Heiner Müller und ist mit für die Heiner Müller-Werkausgabe, die Edition MÜLLER MP3. Tondokumente 1972–1995 und die Herausgabe mehrerer Texte von und über Thomas Brasch verantwortlich. Sie schreibt für Bühne und Komposition, Kinderbücher, Prosa und Lyrik.

Das Symposi

Dienstag, 30. JuniSonja vom Brocke19:30Sonja vom BrockeBlauer TonGedichte. KookbooksFlorian Huber MODERATIONIn Sonja vom...
30/06/2026

Dienstag, 30. Juni
Sonja vom Brocke
19:30

Sonja vom Brocke
Blauer Ton
Gedichte. Kookbooks

Florian Huber MODERATION

In Sonja vom Brockes Schreiben geraten Begriffe und Dinge in Bewegung. Ihre Gedichte trotzen etablierten Denkgewohnheiten und Haltungen, beharren stattdessen auf dem Eigensinn der in ihnen zur Sprache kommenden tierischen wie menschlichen Akteure. Vielleicht tragen deshalb so viele Texte ihres neuen Gedichtbandes ein Datum, das bei der Lektüre auch an Überlegungen von Paul Celan erinnert: »[S]chreiben wir uns nicht alle von solchen Daten her? Und welchen Daten schreiben wir uns zu?«
F. Huber

Sonja vom Brocke, *1980; ihre Gedichte wurden u.a. ins Englische, Arabische, Rumänische übersetzt. Zuletzt u.a.: Mush. Gedichte (2020).

Florian Huber, *1981; Autor, Kulturwissenschaftler; zuletzt u.a.: der schreiber schreibt. Zu Heimrad Bäckers Nachschrift (2022).

Dienstag, 30. JuniDICHTER*INNEN LESEN DICHTERIN18:00Florian HuberRegina MenkeSonja vom BrockeüberElfriede GerstlElfriede...
30/06/2026

Dienstag, 30. Juni
DICHTER*INNEN LESEN DICHTERIN
18:00

Florian Huber
Regina Menke
Sonja vom Brocke
über
Elfriede Gerstl

Elfriede Gerstls Texte entziehen sich literaturgeschichtlichen Einordnungen ebenso beharrlich wie einer Vereinnahmung als Lebenshilfe oder Kommentar zum aktuellen Zeitgeschehen. Immer noch faszinieren die darin beschlossene Vielstimmigkeit sowie ihre Lust am poetischen Widerspruch. Zeitlebens verfasste Gerstl eine Literatur, die sich mit dem Vorgefundenen nicht zufriedengeben konnte und mit der bloßen literarischen Feststellung von Tatsachen nicht abfinden wollte.
F. Huber

Elfriede Gerstl, 1932–2009. Gedichte, Essays, Prosastücke, Arbeiten für den Rundfunk. Überlebte als Kind jüdischer Eltern die nationalsozialistische Verfolgung in mehreren Wiener Verstecken. Werkausgabe in 5 Bänden im Literaturverlag Droschl (2012–2017).

Florian Huber, *1981; Autor, Kulturwissenschaftler; zuletzt u.a.: der schreiber schreibt. Zu Heimrad Bäckers Nachschrift (2022).

Regina Menke, *1997. Texte in Zeitschriften und Anthologien; am Institut für Sprachkunst in Wien Abschlussarbeit zur Barocklyrikerin Sibylla Schwarz.

Sonja vom Brocke, *1980; ihre Gedichte wurden u.a. ins Englische, Arabische, Rumänische übersetzt. Zuletzt u.a.: Mush. Gedichte (2020).

Montag, 29. JuniKarl-Markus Gauß19:00Karl-Markus GaußDie Liebe kommt immer zu spätDrei Reisen. Zsolnay VerlagJohanna Ött...
29/06/2026

Montag, 29. Juni
Karl-Markus Gauß
19:00

Karl-Markus Gauß
Die Liebe kommt immer zu spät
Drei Reisen. Zsolnay Verlag

Johanna Öttl MODERATION

Das Reisen als Spurensuche, der nachträgliche Besuch als ›rechtzeitiges Zuspätkommen‹ sind Elemente eines literarischen Kartografierens im Werk von Karl-Markus Gauß. In Die Liebe kommt immer zu spät führt uns der Autor nach Bosnien zu Dževad Karahasan, auf den Spuren einer Anwältin und einer Schriftstellerin nach Slowenien und schließlich in die Obersteiermark; dass das Fremde und die Ränder auch im vermeintlich Vertrauten zu finden sind, zeigen Karl-Markus Gauß‘ Essays und Bücher dort, wo sie von unserer nächsten Umgebung handeln.

Karl-Markus Gauß, *1954. Autor, Publizist, 1991–2022 Hg. der Zeitschrift Literatur und Kritik. Zuletzt u.a.: Gedankenspiele über die Geselligkeit (2025).

Die Woche in der Alten Schmiede (vor der Sommerpause) ✨
28/06/2026

Die Woche in der Alten Schmiede (vor der Sommerpause) ✨

zum Nachsehen:Aris Fioretos: Das graue Buch (Sonderzahl Verlag)Andrea Zederbauer MODERATIONFür Aris Fioretos beginnt all...
26/06/2026

zum Nachsehen:
Aris Fioretos: Das graue Buch (Sonderzahl Verlag)

Andrea Zederbauer
MODERATION

Für Aris Fioretos beginnt alles mit einer Fortbewegung, weg von bekannten Welten. Dieser 1994 auf Schwedisch erschienene und nun erstmals auf Deutsch vorliegende Essay begibt sich mit Homer ans Ufer des grauen Meeres, um in der Auseinandersetzung mit literarischen und philosophischen Texten die Vagheit als Form und Zustand zu untersuchen. Mit seinem Interesse für das Unbestimmte, Unsichere, den Halbschlaf, den Übergang entwickelt Fioretos ein feines Sensorium für eine Welt in Grau. Dessen Unschärfe erschließt er sich mit einer ausweichenden, zugleich aber ausschweifenden – im Kern also essayistischen – Schreibweise und verwandelt dabei das Beiläufige in bleibende, unvergessliche Bilder.
(A. Zederbauer)

Montag, 4. Mai 2026Aris Fioretos: Das graue Buch (Sonderzahl Verl...

Adresse

Schönlaterngasse 9
Wien
1010

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

Telefon

+43 1 512 83 29

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