Ehemalige Synagoge Kobersdorf

Ehemalige Synagoge Kobersdorf Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Ehemalige Synagoge Kobersdorf, Bühne und Veranstaltungsort, Schlossgasse 25, Kobersdorf.

✨ 𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐎𝐫𝐭 ✨In der Ehemaligen Synagoge Kobersdorf wird mit „𝐙𝐞𝐢𝐜𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐚𝐬...
19/06/2026

✨ 𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠 𝐚𝐧 𝐞𝐢𝐧𝐞𝐦 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐎𝐫𝐭 ✨

In der Ehemaligen Synagoge Kobersdorf wird mit „𝐙𝐞𝐢𝐜𝐡𝐧𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐠𝐞𝐧 𝐝𝐚𝐬 𝐕𝐞𝐫𝐠𝐞𝐬𝐬𝐞𝐧❞ ein eindrucksvolles Projekt von 𝐌𝐚𝐧𝐟𝐫𝐞𝐝 𝐁𝐨𝐜𝐤𝐞𝐥𝐦𝐚𝐧𝐧 präsentiert. Seine großformatigen Schwarz-Weiß-Porträts von Kindern und Jugendlichen, die Opfer des Nationalsozialismus wurden, machen Geschichte auf berührende Weise sichtbar – und setzen ein starkes Zeichen gegen das Vergessen. 🕯️🖤

Im Rahmen des Projekts findet ebenso die Buchpräsentation „𝐃𝐮𝐧𝐤𝐥𝐞𝐬 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐧❞ mit Autor 𝐇𝐞𝐢𝐧𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐦𝐦𝐞𝐫𝐬𝐜𝐡𝐥𝐚𝐠 statt. 📖✨

Der in Maria Saal lebende Autor hat das Projekt von Beginn an über 15 Jahre hinweg verfolgt und in seinem Buch dokumentiert. In „Dunkles Erinnern“ werden die Geschichten der ermordeten Kinder und Jugendlichen behutsam wieder sichtbar gemacht. Texte und Bilder verbinden sich zu einem eindringlichen Zeitbild, das durch seine Unabänderlichkeit erschüttert und berührt.

📍 Ehemalige Synagoge Kobersdorf
📅 𝐀𝐮𝐬𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠𝐬𝐞𝐫𝐨̈𝐟𝐟𝐧𝐮𝐧𝐠 𝐦𝐢𝐭 𝐁𝐮𝐜𝐡𝐩𝐫𝐚̈𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧: 𝐃𝐨, 𝟐𝟓. 𝐉𝐮𝐧𝐢 𝟐𝟎𝟐𝟔, 𝟏𝟗:𝟎𝟎 𝐔𝐡𝐫
🖼️ Besichtigung: Die Ausstellung kann an den Aufführungstagen der Schloss-Spiele Kobersdorf (30. Juni – 26. Juli) jeweils von 18:30 - 20:30 Uhr besichtigt werden.
🎟️ Eintritt: freie Spende

𝐄𝐢𝐧𝐞 𝐄𝐢𝐧𝐥𝐚𝐝𝐮𝐧𝐠 𝐳𝐮𝐦 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐧, 𝐈𝐧𝐧𝐞𝐡𝐚𝐥𝐭𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐇𝐢𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐮𝐞𝐧. 🕯️

🎶  𝐊𝐨𝐧𝐳𝐞𝐫𝐭-𝐀𝐁𝐎 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐡𝐞𝐦𝐚𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟 🎶Auch in der Saison 2026/27 wird die ehemalige Synagoge Kobersdorf ...
17/06/2026

🎶 𝐊𝐨𝐧𝐳𝐞𝐫𝐭-𝐀𝐁𝐎 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐡𝐞𝐦𝐚𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟 🎶
Auch in der Saison 2026/27 wird die ehemalige Synagoge Kobersdorf wieder zum Ort außergewöhnlicher musikalischer Begegnungen. Freuen Sie sich auf 𝐝𝐫𝐞𝐢 𝐞𝐢𝐧𝐳𝐢𝐠𝐚𝐫𝐭𝐢𝐠𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐮𝐧𝐠𝐞𝐧, die jüdisches Kulturerbe auf vielfältige Weise erlebbar machen.

Do, 17.09.2026, 19:00 Uhr
𝐙𝐖𝐄𝐈𝐆 𝐑𝐄𝐋𝐎𝐀𝐃𝐄𝐃. 𝐃𝐈𝐄 𝐖𝐄𝐋𝐓 𝐕𝐎𝐍 𝐆𝐄𝐒𝐓𝐄𝐑𝐍. 𝐄𝐑𝐈𝐍𝐍𝐄𝐑𝐔𝐍𝐆𝐄𝐍 𝐄𝐈𝐍𝐄𝐒 𝐄𝐔𝐑𝐎𝐏Ä𝐄𝐑𝐒
Literarisch-musikalische Collage nach Stefan Zweig mit Werken u. a. von Zemlinsky, Haydn, Janáček und Schostakowitsch.

So, 18.10.2026, 11:00 Uhr
𝐉𝐄𝐖𝐈𝐒𝐇 𝐉𝐀𝐙𝐙 𝐊𝐎𝐍𝐙𝐄𝐑𝐓
Shmuel Barzilai & Elias Meiri – eine spannende Verbindung aus Klezmer, Gesang und Jazz.

So, 04.04.2027, 11:00 Uhr
𝐀𝐋𝐈𝐎𝐒𝐇𝐀 𝐁𝐈𝐙, 𝐂𝐇𝐑𝐈𝐒𝐓𝐈𝐀𝐍𝐄 𝐁𝐄𝐈𝐍𝐋 & 𝐀𝐋𝐄𝐗𝐀𝐍𝐃𝐄𝐑 𝐒𝐇𝐄𝐕𝐂𝐇𝐄𝐍𝐊𝐎
„In gebrochenem Wienerisch“ – Wiener Musik neu gedacht, zwischen Humor, Tradition und Vielfalt.

🎟️ 𝐀𝐁𝐎: 3 Konzerte € 65,-
ℹ𝐖𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐞 𝐈𝐧𝐟𝐨𝐬: https://tinyurl.com/ABO-Musik-26-27

𝐉𝐞𝐭𝐳𝐭 𝐀𝐛𝐨 𝐬𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐮𝐬𝐢𝐤 𝐢𝐧 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐦 𝐑𝐚𝐡𝐦𝐞𝐧 𝐞𝐫𝐥𝐞𝐛𝐞𝐧!

🕍📖 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐞𝐫𝐳𝐚̈𝐡𝐥𝐭 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 – 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝟔𝐁𝐞𝐰𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫: 𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐬𝐭𝐚𝐮𝐫𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐆𝐫𝐚𝐛𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐬 𝐯𝐨𝐧 𝐋𝐞𝐧𝐢 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐠...
16/06/2026

🕍📖 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐞𝐫𝐳𝐚̈𝐡𝐥𝐭 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 – 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝟔

𝐁𝐞𝐰𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐯𝐨𝐧 𝐄𝐫𝐢𝐧𝐧𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠𝐬𝐤𝐮𝐥𝐭𝐮𝐫: 𝐃𝐢𝐞 𝐑𝐞𝐬𝐭𝐚𝐮𝐫𝐢𝐞𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐝𝐞𝐬 𝐆𝐫𝐚𝐛𝐬𝐭𝐞𝐢𝐧𝐬 𝐯𝐨𝐧 𝐋𝐞𝐧𝐢 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐠-𝐙𝐰𝐞𝐛𝐧𝐞𝐫

Wusstet ihr, dass jüdische Friedhöfe in der jüdischen Tradition als „Beit Olam“ – als „Haus der Ewigkeit“ – bezeichnet werden?

Dieser Gedanke steht für die dauerhafte Beständigkeit der Grabstätte und die Unantastbarkeit der Totenruhe. Gerade im Burgenland zählen die 14 erhaltenen jüdischen Friedhöfe heute zu den wenigen sichtbaren Spuren jahrhundertealten jüdischen Lebens.

Nach der Okkupation Österreichs 1938, der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung und der Zerstörung aller Gemeinden wurden die Friedhöfe über lange Zeit vernachlässigt oder geschändet. Viele Grabsteine verfielen – und mit ihnen drohten auch Namen, Lebensgeschichten und Erinnerungen zu verschwinden.

Ein besonderes Beispiel für die Bewahrung dieser Erinnerung ist die Restaurierung des Grabsteins von 𝐋𝐞𝐧𝐢 𝐛𝐳𝐰. 𝐑𝐞𝐛𝐞𝐤𝐤𝐚 𝐋𝐞𝐚 𝐒𝐜𝐡𝐚𝐠-𝐙𝐰𝐞𝐛𝐧𝐞𝐫, der Ehefrau des Rabbiners Avraham Schag-Zwebner. Ihr Grab befindet sich am Waldfriedhof in Kobersdorf – unweit der ehemaligen Synagoge.

Avraham Schag-Zwebner übernahm 1852 das Rabbinat in Kobersdorf. Während seiner Amtszeit wurde 1860 die Synagoge eröffnet. Seine Frau Lea verstarb 1863 an einer Lungenerkrankung. Jahrzehnte später, im Jahr 2025, regte Rabbiner Moshe Walles, ein direkter Nachfahre der Familie, die Restaurierung ihres Grabsteins an.

In der Folge wurde der Stein geborgen, fachgerecht konserviert und an seinem ursprünglichen Standort wieder aufgestellt. Dadurch konnte die Inschrift wieder lesbar gemacht und die Grabstätte würdig erhalten werden.

🕯️ Eine Geschichte über jüdisches Leben, Erinnerung und Verantwortung
📜 Ein Beispiel für den behutsamen Umgang mit historischem Kulturerbe
🕍 Teil unserer monatlichen Reihe „Synagoge erzählt Geschichte“

Beim diesjährigen wissenschaftlichen Symposium in Kobersdorf https://www.kulturzentren.at/kulturzentren/kongress-zentrum-eisenstadt/veranstaltungen/veranstaltung-1-2-2/wissenschaftliches-symposium-ungehoerte-stimmen-opfer-und-haeftlingsgruppen-im-burgenland-waehrend-der-ns-verfolgung/ werden außerdem Einblicke in die praktische Umsetzung solcher Restaurierungsmaßnahmen gegeben – von fachgerechten Vorgehensweisen bis hin zu Methoden, die bei der Reinigung und Sicherung historischer Inschriften unbedingt vermieden werden müssen.

👉 𝐃𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠 𝐤𝐨̈𝐧𝐧𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐥𝐞𝐬𝐞𝐧:
https://www.kulturzentren.at/kulturzentren/ehemalige-synagoge-kobersdorf/synagoge-erzaehlt-geschichte/

📷 Fotos: Misrachi Österreich
🔎 Die Übersetzung der Inschrift des Grabsteins findet ihr hier: www.der-transkribierer.at

𝐃𝐚𝐧𝐤𝐞 𝐟𝐮̈𝐫𝐬 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐧, 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐢𝐭𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧💙

UNGEHÖRTE STIMMEN – Opfer- und Häftlingsgruppen im Burgenland während der NS-Verfolgung Wer erinnert sich an jene Mensch...
14/06/2026

UNGEHÖRTE STIMMEN – Opfer- und Häftlingsgruppen im Burgenland während der NS-Verfolgung

Wer erinnert sich an jene Menschen, deren Schicksale lange im Schatten der Geschichte standen?

Am kommenden Mittwoch, den 17. und Donnerstag, den 18. Juni 2026 widmet sich das mittlerweile zum 5. Mal stattfindende wissenschaftliches Symposium den oft übersehenen Opfer- und Häftlingsgruppen der NS-Verfolgung. Im Mittelpunkt stehen neben der jüdischen Bevölkerung sowie Roma und Sinti auch politische Häftlinge, Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangene, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, Menschen mit Behinderung und weitere von den Nationalsozialisten ausgegrenzte und verfolgte Menschen.

Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich mit den „ungehörten Stimmen“ der Geschichte auseinanderzusetzen und gemeinsam über Erinnerung, Verantwortung und Menschlichkeit nachzudenken.

Die Vorträge des Symposiums sind kostenlos zugänglich.

📌 Veranstaltungsprogramm:
www.forschungsgesellschaft.at/synagoge
📌 Anmeldung erforderlich:
www.forschungsgesellschaft.at

📅 17. & 18. Juni 2026
🕥 jeweils von 10:30 bis 17:30 Uhr
🕍 Ehemalige Synagoge Kobersdorf

In Kooperation mit der Burgenländischen Forschungsgesellschaft

📚✨ 𝐑𝐮̈𝐜𝐤𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤: 𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧𝐭𝐮𝐦 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚̈𝐧𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐋𝐢𝐭𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫Ein spannender und nachdenklicher Abend in der 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬...
08/06/2026

📚✨ 𝐑𝐮̈𝐜𝐤𝐛𝐥𝐢𝐜𝐤: 𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧𝐭𝐮𝐦 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚̈𝐧𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐋𝐢𝐭𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫

Ein spannender und nachdenklicher Abend in der 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟 widmete sich am vergangenen Dienstag dem Thema 𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧𝐭𝐮𝐦 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚̈𝐧𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐋𝐢𝐭𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫.

Literaturwissenschaftler 𝐋𝐮𝐤𝐚𝐬 𝐏𝐚𝐥𝐥𝐢𝐭𝐬𝐜𝐡 führte in das Werk von 𝐏𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐖𝐚𝐠𝐧𝐞𝐫 und 𝐒𝐢𝐞𝐠𝐦𝐮𝐧𝐝 𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐥 ein und lenkte den Blick auf religiöse Themen, jüdische Motive sowie Fragen der Erinnerungskultur. Ausgehend von drei ausgewählten Texten entstand ein anregendes Gespräch über die Rolle der Literatur in der Auseinandersetzung mit Geschichte.

📖 𝐒𝐢𝐞𝐠𝐦𝐮𝐧𝐝 𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐥 stellte zwei lyrische Texte mit Bezug zur hebräischen Bibel vor, 𝐏𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐖𝐚𝐠𝐧𝐞𝐫 präsentierte sein Drama „März der 24.“. Dabei wurde deutlich, wie Literatur historische Erfahrungen und menschliche Schicksale begreifbar machen kann.

Dank der ausgezeichneten Vorbereitung von Lukas Pallitsch bot der Abend spannende Einblicke in das Werk der beiden Schriftsteller und eröffnete neue Perspektiven auf das Verhältnis von 𝐋𝐢𝐭𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫, 𝐑𝐞𝐥𝐢𝐠𝐢𝐨𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞.

🙏 Vielen Dank an alle Mitwirkenden und Besucher*innen für ihr Interesse!

🤝 Eine Kooperation mit dem 𝐅𝐨𝐫𝐮𝐦 𝐊𝐚𝐭𝐡𝐨𝐥𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐫 𝐄𝐫𝐰𝐚𝐜𝐡𝐬𝐞𝐧𝐞𝐧𝐛𝐢𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠:
https://www.martinus.at/erwachsenenbildung

🎻✨ 𝐊𝐚𝐦𝐦𝐞𝐫𝐦𝐮𝐬𝐢𝐤𝐚𝐛𝐞𝐧𝐝 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐡𝐞𝐦𝐚𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟Am 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐰𝐨𝐜𝐡, 𝟑. 𝐉𝐮𝐧𝐢 𝐮𝐦 𝟏𝟖 𝐔𝐡𝐫 gestalten Studierende der 𝐉𝐨𝐬𝐞𝐩𝐡...
01/06/2026

🎻✨ 𝐊𝐚𝐦𝐦𝐞𝐫𝐦𝐮𝐬𝐢𝐤𝐚𝐛𝐞𝐧𝐝 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐞𝐡𝐞𝐦𝐚𝐥𝐢𝐠𝐞𝐧 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟

Am 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐰𝐨𝐜𝐡, 𝟑. 𝐉𝐮𝐧𝐢 𝐮𝐦 𝟏𝟖 𝐔𝐡𝐫 gestalten Studierende der 𝐉𝐨𝐬𝐞𝐩𝐡 𝐇𝐚𝐲𝐝𝐧 𝐏𝐫𝐢𝐯𝐚𝐭𝐡𝐨𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐁𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚𝐧𝐝 einen eindrucksvollen Konzertabend zwischen solistischer Intensität und gemeinsamer Klangfülle.

Unter dem Titel „𝐄𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐮𝐧𝐝 𝐠𝐞𝐦𝐞𝐢𝐧𝐬𝐚𝐦𝐞 𝐋𝐞𝐢𝐝𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐚𝐟𝐭❞ treffen Werke von 𝐏𝐚𝐮𝐥 𝐁𝐞𝐧-𝐇𝐚𝐢𝐦 auf das Streichquartett 𝐨𝐩. 𝟏𝟑 𝐍𝐫. 𝟐 𝐯𝐨𝐧 𝐅𝐞𝐥𝐢𝐱 𝐌𝐞𝐧𝐝𝐞𝐥𝐬𝐬𝐨𝐡𝐧 𝐁𝐚𝐫𝐭𝐡𝐨𝐥𝐝𝐲. Ben-Haims Sonate für Violine solo lässt die Violine als einsame, eindringliche Stimme erklingen — Mendelssohns Streichquartett entfaltet dazu ein vielschichtiges Geflecht voller Leidenschaft, Bewegung und Spannung. 🎶

Ein Abend, der ein besonders berührendes Konzerterlebnis verspricht. 🕍💫

📅 𝐌𝐢𝐭𝐭𝐰𝐨𝐜𝐡, 𝟑. 𝐉𝐮𝐧𝐢
🕕 𝟏𝟖 𝐔𝐡𝐫
📍 𝐄𝐡𝐞𝐦𝐚𝐥𝐢𝐠𝐞 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟
🎟️ 𝐄𝐢𝐧𝐭𝐫𝐢𝐭𝐭 𝐟𝐫𝐞𝐢
📩 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠: [email protected]

𝐀𝐮𝐬𝐟𝐮̈𝐡𝐫𝐞𝐧𝐝𝐞: Studierende der Joseph Haydn Privathochschule Burgenland
𝐋𝐞𝐢𝐭𝐮𝐧𝐠: Cornelia Gradwohl
𝐏𝐫𝐚̈𝐬𝐞𝐧𝐭𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧: Gerhard Krammer

In Kooperation mit der 𝐉𝐨𝐬𝐞𝐩𝐡 𝐇𝐚𝐲𝐝𝐧 𝐏𝐫𝐢𝐯𝐚𝐭𝐡𝐨𝐜𝐡𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞.

📚✨𝐑𝐞𝐦𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫: 𝐕𝐨𝐫𝐭𝐫𝐚𝐠 & 𝐆𝐞𝐬𝐩𝐫𝐚̈𝐜𝐡 𝐚𝐦 𝐃𝐢𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚𝐠, 𝟐. 𝐉𝐮𝐧𝐢, 𝟏𝟗 𝐔𝐡𝐫Wie lässt sich große, schwere Geschichte begreifen? Vielleic...
30/05/2026

📚✨𝐑𝐞𝐦𝐢𝐧𝐝𝐞𝐫: 𝐕𝐨𝐫𝐭𝐫𝐚𝐠 & 𝐆𝐞𝐬𝐩𝐫𝐚̈𝐜𝐡 𝐚𝐦 𝐃𝐢𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚𝐠, 𝟐. 𝐉𝐮𝐧𝐢, 𝟏𝟗 𝐔𝐡𝐫

Wie lässt sich große, schwere Geschichte begreifen? Vielleicht, indem wir sie durch einzelne Erfahrungen, literarische Stimmen und persönliche Perspektiven betrachten.

Beim Vortrag „𝐉𝐮𝐝𝐞𝐧𝐭𝐮𝐦 𝐢𝐧 𝐝𝐞𝐫 𝐛𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚̈𝐧𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐋𝐢𝐭𝐞𝐫𝐚𝐭𝐮𝐫❞ spricht 𝐋𝐮𝐤𝐚𝐬 𝐏𝐚𝐥𝐥𝐢𝐭𝐬𝐜𝐡 mit den Autoren 𝐏𝐞𝐭𝐞𝐫 𝐖𝐚𝐠𝐧𝐞𝐫 und 𝐒𝐢𝐞𝐠𝐦𝐮𝐧𝐝 𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧𝐥 über Religion, jüdische Motive und thematische Verbindungslinien in ihrem Werk. ✍️🕍📖

Kurzentschlossene sind herzlich willkommen!

📅 𝐃𝐢𝐞𝐧𝐬𝐭𝐚𝐠, 𝟐. 𝐉𝐮𝐧𝐢
🕖 𝟏𝟗 𝐔𝐡𝐫
🎟️ 𝐄𝐢𝐧𝐭𝐫𝐢𝐭𝐭: 𝐅𝐫𝐞𝐢𝐞 𝐒𝐩𝐞𝐧𝐝𝐞
📩 𝐀𝐧𝐦𝐞𝐥𝐝𝐮𝐧𝐠: 0676/88 07 01 556
[email protected]

In Kooperation mit dem 𝙁𝙤𝙧𝙪𝙢 𝙆𝙖𝙩𝙝𝙤𝙡𝙞𝙨𝙘𝙝𝙚𝙧 𝙀𝙧𝙬𝙖𝙘𝙝𝙨𝙚𝙣𝙚𝙣𝙗𝙞𝙡𝙙𝙪𝙣𝙜 𝙙𝙚𝙧 𝘿𝙞𝙤̈𝙯𝙚𝙨𝙚 𝙀𝙞𝙨𝙚𝙣𝙨𝙩𝙖𝙙𝙩.

🕍📖 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐞𝐫𝐳𝐚̈𝐡𝐥𝐭 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 – 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝟓𝐃𝐢𝐞 𝐢𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐕𝐨𝐥𝐤𝐬𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟Wusstet ihr, dass es in Kobersdorf e...
29/05/2026

🕍📖 𝐒𝐲𝐧𝐚𝐠𝐨𝐠𝐞 𝐞𝐫𝐳𝐚̈𝐡𝐥𝐭 𝐆𝐞𝐬𝐜𝐡𝐢𝐜𝐡𝐭𝐞 – 𝐓𝐞𝐢𝐥 𝟓
𝐃𝐢𝐞 𝐢𝐬𝐫𝐚𝐞𝐥𝐢𝐭𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞 𝐕𝐨𝐥𝐤𝐬𝐬𝐜𝐡𝐮𝐥𝐞 𝐯𝐨𝐧 𝐊𝐨𝐛𝐞𝐫𝐬𝐝𝐨𝐫𝐟

Wusstet ihr, dass es in Kobersdorf einst neben der evangelischen und katholischen auch eine jüdische Volksschule gab?
Und dass erste Quellen zum jüdischen Schulwesen im Ort bis ins Jahr 1739 zurückreichen?

Eine schulpolitische Besonderheit machte es möglich, dass im Burgenland auch Religionsgemeinschaften Volksschulen betreiben durften. So entstand in Kobersdorf ein eigener jüdischer Bildungsalltag – getragen von der Kultusgemeinde und geprägt von engagierten Lehrern.

𝐈𝐠𝐧𝐚𝐳 𝐊𝐥𝐞𝐢𝐧 war ab 1897 mehr als 30 Jahre als Schulmeister tätig. Auf den Bildern ist er mit seinen Schülern sowie vor der jüdischen Schule von Kobersdorf zu sehen.
Mit dem „Anschluss“ 1938 endete dieses Schulwesen brutal: Die Schulen wurden geschlossen, die jüdische Bevölkerung vertrieben. Viele Kinder verloren ihre Heimat – rund ein Drittel der abgebildeten Kinder dürfte die NS-Zeit nicht überlebt haben.
Neueste Forschungen zeigen aber auch: Einige Kinder der jüdischen Volksschulen konnten durch sogenannte „Kindertransporte“ gerettet werden. Aus Kobersdorf wurden etwa zehn Kinder rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

🕯️ Eine Geschichte über Bildung, jüdisches Leben und Verfolgung
📚 Ein Beitrag gegen das Vergessen
🕍 Teil unserer monatlichen Reihe „Synagoge erzählt Geschichte“

👉 𝐃𝐞𝐧 𝐠𝐞𝐬𝐚𝐦𝐭𝐞𝐧 𝐁𝐞𝐢𝐭𝐫𝐚𝐠 𝐤𝐨̈𝐧𝐧𝐭 𝐢𝐡𝐫 𝐡𝐢𝐞𝐫 𝐧𝐚𝐜𝐡𝐥𝐞𝐬𝐞𝐧:
https://www.kulturzentren.at/kulturzentren/ehemalige-synagoge-kobersdorf/synagoge-erzaehlt-geschichte/

📷 Bild 1: Ignaz Klein mit seinen Schülern, 1921
📷 Bild 2: Die jüdische Schule von Kobersdorf mit Lehrer Ignaz Klein

𝐃𝐚𝐧𝐤𝐞 𝐟𝐮̈𝐫𝐬 𝐋𝐞𝐬𝐞𝐧, 𝐓𝐞𝐢𝐥𝐞𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐌𝐢𝐭𝐝𝐞𝐧𝐤𝐞𝐧.💙

🎻 𝐏𝐚𝐯𝐞𝐥 𝐒𝐡𝐚𝐥𝐦𝐚𝐧 & 𝐁𝐨𝐤𝐢 𝐑𝐚𝐝𝐞𝐧𝐤𝐨𝐯𝐢𝐜 𝐟𝐞𝐚𝐭. 𝐁𝐞𝐧𝐣𝐲 𝐅𝐨𝐱-𝐑𝐨𝐬𝐞𝐧 – 𝐊𝐥𝐞𝐳𝐦𝐞𝐫 & 𝐖𝐢𝐫 🎶Zwei Musiker, zwei Lebensgeschichten, eine gren...
28/05/2026

🎻 𝐏𝐚𝐯𝐞𝐥 𝐒𝐡𝐚𝐥𝐦𝐚𝐧 & 𝐁𝐨𝐤𝐢 𝐑𝐚𝐝𝐞𝐧𝐤𝐨𝐯𝐢𝐜 𝐟𝐞𝐚𝐭. 𝐁𝐞𝐧𝐣𝐲 𝐅𝐨𝐱-𝐑𝐨𝐬𝐞𝐧 – 𝐊𝐥𝐞𝐳𝐦𝐞𝐫 & 𝐖𝐢𝐫 🎶

Zwei Musiker, zwei Lebensgeschichten, eine grenzenlose Leidenschaft für Musik: 𝐏𝐚𝐯𝐞𝐥 𝐒𝐡𝐚𝐥𝐦𝐚𝐧 𝐮𝐧𝐝 𝐁𝐨𝐤𝐢 𝐑𝐚𝐝𝐞𝐧𝐤𝐨𝐯𝐢𝐜 verbinden in ihrem neuen Programm persönliche Erinnerungen mit zeitgenössischen Klängen und entführen ihr Publikum in die faszinierende Klangwelt des jüdischen Osteuropas 𝐟𝐚𝐬𝐳𝐢𝐧𝐢𝐞𝐫𝐞𝐧𝐝𝐞 𝐊𝐥𝐚𝐧𝐠𝐰𝐞𝐥𝐭 𝐝𝐞𝐬 𝐣ü𝐝𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐎𝐬𝐭𝐞𝐮𝐫𝐨𝐩𝐚𝐬. 🎻🎹

Ihre Musik kennt keine Grenzen: 𝐊𝐥𝐞𝐳𝐦𝐞𝐫, 𝐓𝐚𝐧𝐠𝐨, 𝐊𝐥𝐚𝐬𝐬𝐢𝐤 𝐮𝐧𝐝 𝐉𝐚𝐳𝐳 verschmelzen mit Einflüssen aus dem Balkan, Osteuropa und Lateinamerika zu einem lebendigen, überraschenden Klangbild. 𝐕𝐢𝐫𝐭𝐮𝐨𝐬𝐢𝐭ä𝐭, 𝐈𝐦𝐩𝐫𝐨𝐯𝐢𝐬𝐚𝐭𝐢𝐨𝐧, 𝐇𝐮𝐦𝐨𝐫 𝐮𝐧𝐝 𝐆𝐞𝐟ü𝐡𝐥 machen dieses Konzert zu einem besonderen Erlebnis 𝐛𝐞𝐬𝐨𝐧𝐝𝐞𝐫𝐞𝐧 𝐄𝐫𝐥𝐞𝐛𝐧𝐢𝐬. 🎼

📅 𝐒𝐨𝐧𝐧𝐭𝐚𝐠, 𝟑𝟏.𝟎𝟓.𝟐𝟎𝟐𝟔, 🕚 𝟏𝟏:𝟎𝟎 𝐔𝐡𝐫
📍 Ehemalige Synagoge Kobersdorf
🎟 𝐓𝐢𝐜𝐤𝐞𝐭𝐬: https://tinyurl.com/Pavel-Shalman-Boko-Radenkovic

🕯️ 𝐍𝐒-𝐄𝐮𝐭𝐡𝐚𝐧𝐚𝐬𝐢𝐞 𝐚𝐦 𝐁𝐞𝐢𝐬𝐩𝐢𝐞𝐥 𝐁𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚𝐧𝐝Im Rahmen eines eindrucksvollen Vortrags am Mittwoch, 22. Mai skizzierte 𝐇𝐞𝐫𝐛𝐞𝐫𝐭 ...
22/05/2026

🕯️ 𝐍𝐒-𝐄𝐮𝐭𝐡𝐚𝐧𝐚𝐬𝐢𝐞 𝐚𝐦 𝐁𝐞𝐢𝐬𝐩𝐢𝐞𝐥 𝐁𝐮𝐫𝐠𝐞𝐧𝐥𝐚𝐧𝐝

Im Rahmen eines eindrucksvollen Vortrags am Mittwoch, 22. Mai skizzierte 𝐇𝐞𝐫𝐛𝐞𝐫𝐭 𝐁𝐫𝐞𝐭𝐭𝐥, wie Menschen mit Beeinträchtigungen, psychischen Erkrankungen sowie sozial ausgegrenzte Personen während der Zeit des Nationalsozialismus systematisch entrechtet, verfolgt und ermordet wurden.

Der NS-Staat sprach Menschen aufgrund angeblich „minderwertigen Erbguts“ das Lebensrecht ab. Ausgrenzung, Zwangssterilisationen, Gesundheitsprüfungen, Gutachten und sogenannte „Erbkarten“ wurden zu Werkzeugen eines menschenverachtenden Systems. Ärzt:innen, Behörden, Lehrer:innen und viele weitere waren Teil dieser Maschinerie – viele schauten weg.

Besonders erschütternd: Die systematischen Tötungen begannen bereits bei Kindern. Auch im Burgenland wurden Menschen Opfer der NS-Euthanasie. Allein im Landes-Alters- und Sicherheitsheim in Neudörfl wurden rund 60 Menschen ermordet.

Dieser Vortrag hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Erinnerung, Aufarbeitung und klare Haltung sind. Die Verbrechen der NS-Euthanasie mahnen uns, wohin Ausgrenzung, Rassismus und die Entwertung menschlichen Lebens führen können.

𝐔𝐧𝐬𝐞𝐫𝐞 𝐕𝐞𝐫𝐚𝐧𝐭𝐰𝐨𝐫𝐭𝐮𝐧𝐠 𝐛𝐥𝐞𝐢𝐛𝐭: die Würde jedes Menschen zu schützen – und jeder Form von Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten. 🤝

Adresse

Schlossgasse 25
Kobersdorf
7332

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