Mallorca Food Club

Mallorca Food Club Private Chefs - Privatköche für Fincas, Yachten und Seminare.

Schau dir das an. Außen Kruste, innen rosa, der Saft bleibt drin, wo er hingehört.Ehrlich? Das ist keine Hexerei. Drei D...
17/06/2026

Schau dir das an. Außen Kruste, innen rosa, der Saft bleibt drin, wo er hingehört.
Ehrlich? Das ist keine Hexerei. Drei Dinge musst du beachten:

Erstens: gutes Fleisch kaufen. Vom Metzger, der weiß, wo's herkommt. Mit unseren Gewürzmischungen sparsam marinieren.
Zweitens: nicht zu Tode grillen. Iberico darf drinnen noch leicht rosa sein. Wer durchgrillt, bekommt Suppenfleisch.
Drittens: ruhen lassen, dann quer zur Faser schneiden. Punkt. Das ist der Trick, den die meisten unterschätzen. Wer längs schneidet, kaut länger. Wer quer schneidet, kaut Butter.

Ein bisschen Meersalz obendrauf. Mehr braucht's nicht.

Was du über Paella wahrscheinlich falsch weißt. Und warum das auf Mallorca okay ist.Fangen wir mit der unbequemen Wahrhe...
16/06/2026

Was du über Paella wahrscheinlich falsch weißt. Und warum das auf Mallorca okay ist.

Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit an: Paella ist nicht spanisch. Paella ist valencianisch. Und wenn du das einem Valencianer sagst, nickt er erleichtert. Endlich versteht's mal jemand.

Das Wort selbst ist banal. *Paella* heißt auf Valencianisch schlicht "Pfanne". Das berühmteste Gericht der iberischen Halbinsel ist also nach dem Kochgeschirr benannt, in dem es gemacht wird. So ehrlich war früher mal Küche.

Entstanden ist sie Mitte des 19. Jahrhunderts in der Albufera, dem Reisanbaugebiet südlich von Valencia. Männer kochten sie draußen über Orangenholz, mittags auf dem Feld, als Mahl für die Landarbeiter. Reis, Huhn, Kaninchen, ein paar Bohnen, Safran, fertig. Kein Meeresfrüchte-Spektakel. Keine Chorizo. Keine Erbsen. Schon gar keine Paprikastücke.

Die Valencianer haben darüber ein offizielles Manifest verfasst. Zehn Gebote der Paella. Wer Chorizo reintut, wird verbal gesteinigt. Jamie Oliver kann ein Lied davon singen.

Aber jetzt das Spannende.

Das, was wir heute "Paella" nennen, hat eine viel ältere Wurzel als das 19. Jahrhundert. Der Reis kam mit den Mauren. Ab dem 8. Jahrhundert brachten sie Reisanbau, Bewässerung und Safran auf die iberische Halbinsel. Ohne Maurenherrschaft keine Paella. Ohne arabisches Erbe kein Safranduft am Sonntag.

Und genau hier wird's für uns interessant.

Mallorca war jahrhundertelang Teil derselben Geschichte. Die Mauren waren auch hier. Sie brachten Orangen ins Sóller-Tal, Mandeln in die Tramuntana, Kurkuma und Cumin in die Inselküche. Wenn du auf Mallorca eine Paella isst, schmeckst du oft eine andere Note als in Valencia. Etwas wärmer, etwas zitrusfrischer, etwas orientalischer. Das ist kein Fehler. Das ist Erbe.

Deshalb ist unsere ARROZ-Mischung kein Versuch, die valencianische Paella zu kopieren. Sie ist die Paella, wie sie auf Mallorca gekocht wird, mit der Orangenschale aus Sóller und dem Cumin-Ton, der die arabische DNA der Insel mitschmeckt.

Was du über Paella wahrscheinlich falsch weißt. Und warum das auf Mallorca okay ist.Fangen wir mit der unbequemen Wahrhe...
15/06/2026

Was du über Paella wahrscheinlich falsch weißt. Und warum das auf Mallorca okay ist.

Fangen wir mit der unbequemen Wahrheit an: Paella ist nicht spanisch. Paella ist valencianisch. Und wenn du das einem Valencianer sagst, nickt er erleichtert. Endlich versteht's mal jemand.

Das Wort selbst ist banal. *Paella* heißt auf Valencianisch schlicht "Pfanne". Das berühmteste Gericht der iberischen Halbinsel ist also nach dem Kochgeschirr benannt, in dem es gemacht wird. So ehrlich war früher mal Küche.

Entstanden ist sie Mitte des 19. Jahrhunderts in der Albufera, dem Reisanbaugebiet südlich von Valencia. Männer kochten sie draußen über Orangenholz, mittags auf dem Feld, als Mahl für die Landarbeiter. Reis, Huhn, Kaninchen, ein paar Bohnen, Safran, fertig. Kein Meeresfrüchte-Spektakel. Keine Chorizo. Keine Erbsen. Schon gar keine Paprikastücke.

Die Valencianer haben darüber ein offizielles Manifest verfasst. Zehn Gebote der Paella. Wer Chorizo reintut, wird verbal gesteinigt. Jamie Oliver kann ein Lied davon singen.

Aber jetzt das Spannende.

Das, was wir heute "Paella" nennen, hat eine viel ältere Wurzel als das 19. Jahrhundert. Der Reis kam mit den Mauren. Ab dem 8. Jahrhundert brachten sie Reisanbau, Bewässerung und Safran auf die iberische Halbinsel. Ohne Maurenherrschaft keine Paella. Ohne arabisches Erbe kein Safranduft am Sonntag.

Und genau hier wird's für uns interessant.

Mallorca war jahrhundertelang Teil derselben Geschichte. Die Mauren waren auch hier. Sie brachten Orangen ins Sóller-Tal, Mandeln in die Tramuntana, Kurkuma und Cumin in die Inselküche. Wenn du auf Mallorca eine Paella isst, schmeckst du oft eine andere Note als in Valencia. Etwas wärmer, etwas zitrusfrischer, etwas orientalischer. Das ist kein Fehler. Das ist Erbe.

Deshalb ist unsere ARROZ-Mischung kein Versuch, die valencianische Paella zu kopieren. Sie ist die Paella, wie sie auf Mallorca gekocht wird, mit der Orangenschale aus Sóller und dem Cumin-Ton, der die arabische DNA der Insel mitschmeckt.

Drei Dinge solltest du außerdem wissen, bevor du das nächste Mal Reis in eine flache Pfanne wirfst.

**Erstens.** Eine Paella wird nicht umgerührt. Das ist kein Risotto. Wer rührt, ruiniert.

**Zweitens.** Das beste Stück liegt am Boden. *Socarrat* nennen die Valencianer die hauchdünne, geröstete Reiskruste, die in den letzten Minuten entsteht, kurz bevor's verbrennt. Wer am Ende mit dem Löffel nicht den Pfannenboden abkratzt, hat das Spiel nicht verstanden.

**Drittens.** Die richtige Paella-Pfanne ist flach und weit. Nicht hoch. Jeder Reiskorn will Bodenkontakt. Wer das ignoriert, kocht Risotto im falschen Topf.

Und für die wahre Mallorca-Erfahrung gibt's hier noch einen Geheimtipp, den Touristen nie auf der Karte finden: **Arròs Brut**. Der "schmutzige Reis" der Insel. Suppiger, dunkler, würziger Reis mit Wild, Schnecken, Innereien. Das ist, was Mallorca am Sonntag isst, wenn niemand zuschaut.

Und ja, unsere ARROZ funktioniert auch dafür.

Salz. Granatapfel. Salat. Drei Messer. Ein bisschen Holz darunter.Mehr braucht es nicht, um anzufangen.Das Beste an mall...
12/06/2026

Salz. Granatapfel. Salat. Drei Messer. Ein bisschen Holz darunter.
Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

Das Beste an mallorquinischer Küche ist nicht das fertige Gericht.
Es ist der Moment, bevor du das erste Mal zugreifst wenn alle Zutaten schon vor dir liegen und du dir denkst: das wird gut.

11/06/2026

Zwischen Reben, Tradition und mediterranem Flair 🍇🍷

Heute nehmen wir euch mit auf eine Weinprobe in einer mallorquinische Bodega.
Hier treffen handwerkliche Leidenschaft, regionale Rebsorten und die einzigartige Landschaft der Insel aufeinander. Vom ersten Schluck bis zum letzten Sonnenstrahl – ein Erlebnis für alle Sinne.

Welcher Wein würde bei euch als Erstes ins Glas kommen? 🍷✨

VisitMallorca MallorcaMoments Weinliebhaber Inselgenuss MediterranerLifestyle

Schick das einer Person, die das unbedingt für dich kochen soll. 😍
10/06/2026

Schick das einer Person, die das unbedingt für dich kochen soll. 😍

Unsere Küche der Fincas verbindet mallorquinische Tradition mit moderner Genusskultur. Authentische Aromen, ausgewählte ...
10/06/2026

Unsere Küche der Fincas verbindet mallorquinische Tradition mit moderner Genusskultur. Authentische Aromen, ausgewählte Zutaten und die besondere Atmosphäre der Insel – auf jedem Teller.

All unsere Events und unsere "Küche der Fincas" haben viel mit Emotionen zu tun.Ohne sensorische Sinne entsteht kein Ver...
09/06/2026

All unsere Events und unsere "Küche der Fincas" haben viel mit Emotionen zu tun.
Ohne sensorische Sinne entsteht kein Vertrauen in Produkte, Dienstleistung und Handwerk.
Wir lieben, brauchen und pflegen diesen direkten Kontakt zu unseren Gästen.

Wo anders nennt man das "Live-Cooking". Bei uns auf Mallorca ist das Normalität und gehört einfach zu jedem Event dazu.

Mallorca riecht nach gegrillten Gambas, Knoblauch und einem Spritzer Zitrone. MARISC ist unsere Hommage an die Hafentave...
04/06/2026

Mallorca riecht nach gegrillten Gambas, Knoblauch und einem Spritzer Zitrone.
MARISC ist unsere Hommage an die Hafentavernen der Insel: fruchtig, pikant, mit feiner Schärfe von Chili und Piment d'Espelette.

Perfekt für Gambas, Tintenfisch, Langusten oder Fisch vom Grill.

Profi-Trick aus unserer Privatkoch-Küche:
Tintenfisch immer VOR dem Frittieren würzen. Die Aromen ziehen ins Fleisch ein und karamellisieren beim Braten. Der Unterschied — riesig.

100 % Bio. Ohne Salz, ohne Zucker, ohne Geschmacksverstärker.
Jetzt im Shop: mallorcafoodclub.com

Manchmal braucht es keine großen Worte.Nur dieses eine Gefühl, wenn man ankommt und sofort spürt: Ich bin willkommen.Ein...
02/06/2026

Manchmal braucht es keine großen Worte.

Nur dieses eine Gefühl, wenn man ankommt und sofort spürt: Ich bin willkommen.

Ein Lächeln, eine offene Tür, ein liebevoll gedeckten Tisch – und aus einem Ort wird ein Zuhause auf Zeit.

Das erste Gefühl, willkommen zu sein, bleibt oft länger in Erinnerung als alles andere. ✨

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