30/08/2026
Habt ihr vor zwei Wochen auch Sternschnuppen gesehen?
Ich einige.
Allerdings waren sie jedes Mal so schnell wieder verschwunden, dass ich, bis ich überhaupt realisiert hatte: Da war eine!, schon wieder vergessen hatte, mir etwas zu wünschen.
Und irgendwann kam mir ein Gedanke:
Vielleicht muss man sich auch gar nicht immer etwas wünschen. Vielleicht darf es manchmal reichen, kurz hochzuschauen und festzustellen:
Eigentlich ist gerade schon ziemlich viel
von dem da, was ich mir irgendwann
einmal gewünscht habe.
Und irgendwie passt dieser Gedanke auch ziemlich gut zur Hochzeitsplanung. Denn gerade dabei schauen wir so oft auf das, was noch fehlt.
Die Location, die noch gefunden werden muss.
Der Dienstleister, der noch nicht gebucht ist.
Die Entscheidung, die noch aussteht.
Die hundert kleinen Punkte, die noch auf der To-do-Liste stehen.
Dabei lohnt es sich vielleicht manchmal, den Blick umzudrehen und zu sehen, was längst da ist.
Zwei Menschen, die sich gefunden haben.
Die beschlossen haben, gemeinsam durchs Leben zu gehen. Die sich für eine Hochzeit entschieden haben.
Und vielleicht habt ihr sogar längst angefangen zu planen. Erste Entscheidungen getroffen. Gespräche geführt. Ideen verworfen. Andere gefunden, die sich plötzlich genau richtig anfühlen.
Vielleicht seid ihr schon viel weiter, als es sich gerade anfühlt. Man muss also vielleicht gar nicht bei jeder Sternschnuppe sofort überlegen, was noch fehlt und was man sich als Nächstes wünschen könnte.
Manchmal darf man einfach kurz hinschauen und erkennen, wie viele Wünsche längst Wirklichkeit geworden sind und wie viel man auf dem Weg dorthin schon geschafft hat.
Sonntagsgedanke.