Ezekiel

Ezekiel ... it's all about "bass • love • dance"
Cologne based DJ, author and artist. Kölner DJ, Künstler & Veranstalter

27/05/2026

Wenn ein Festival DJs bucht, die mehrere Tausend Euro Gage bekommen - was bekommen dann eigentlich die Gewinner:innen eines DJ-Contests?

Nur Exposure und Reichweite?
Nur die Chance, kurz spielen zu dürfen?

Ich mache mir darüber im Reel mal meine Gedanken und bin gespannt auf euren Input.

25/05/2026

Support muss nicht immer groß sein.

Manchmal reicht es schon, einen Beitrag zu teilen, ein Set anzuhören, ein Like dazulassen oder kurz sichtbar zu zeigen: Ich sehe, was du machst.

Gerade wenn Künstler:innen, DJs oder Veranstaltende anfangen, können solche kleinen Gesten extrem viel ausmachen.

Aber klar: Es ist auch viel geworden. Zu viele Posts, zu viele Projekte, zu viele Anfragen nach Likes, Saves und Kommentaren.

Wie geht ihr damit um? Supportet ihr aktiv - oder klickt ihr mittlerweile eher weg?

23/05/2026

Feiern kostet immer etwas.
Die Frage ist nur: Wer bezahlt es?

Anlage, Technik, Personal, Security, GEMA, Deko, Werbung und DJs fallen nicht vom Himmel.

Ich glaube, wir müssen ehrlicher darüber sprechen, dass „kostenlos feiern“ oft nur bedeutet, dass die Kosten irgendwo anders landen.

Am Ende bleibt die Frage:

Woran entscheidet ihr, wer euer Geld wert ist?
Line-up? Location? Sound? Kollektiv? Atmosphäre?

Schreibt es gern in die Kommentare.

Diese Momente im Set, wenn rotes Licht, Nebel, Raum und Sound ineinandergreifen. Wenn man komplett eintaucht, der Fokus ...
21/05/2026

Diese Momente im Set, wenn rotes Licht, Nebel, Raum und Sound ineinandergreifen. Wenn man komplett eintaucht, der Fokus hinter den Decks schärfer wird und die Tracks langsam miteinander verschmelzen.

Genau das macht solche Abende für mich aus.

Danke an alle, die dabei waren und den Vibe mitgetragen haben.

21/05/2026

Wer erklärt Techno - aus welcher Perspektive und mit welchem Background?

Techno Influencer sind nicht automatisch ein Problem. Schwierig wird es da, wo persönliche Meinungen plötzlich wie feste Regeln klingen: So ist Techno. So musst du aussehen. So musst du feiern. Besonders dann, wenn die eigenen Szene-Erfahrungen noch sehr begrenzt sind und man bislang nur in wenigen Bereichen unterwegs war.

Eine Kultur, die so viele verschiedene Räume, Szenen und Geschichten hat, lässt sich nicht auf eine einzige Schablone quetschen.

Wie seht ihr das? Machen Techno Influencer einen guten Job - oder fehlt oft die Differenzierung?

19/05/2026

Performance vs. Immersion:
Bruch in der Techno-Szene?

Viele sprechen aktuell über offene Gräben in der Techno-Welt. Oft wird diese Bruchlinie über Genres beschrieben. Ich glaube aber, dass der eigentliche Konflikt an einer anderen Stelle liegt: bei der Frage, was Feiern überhaupt sein soll.

Die einen suchen Performance, Hooks, Mitsingen, Sichtbarkeit und kollektive Energie. Die anderen suchen Immersion, Dunkelheit, lange Tracks und das Gefühl, mit der Musik zu verschmelzen.

Beides hat seine Berechtigung. Aber genau da entsteht gerade viel Unverständnis.

Seht ihr diese zwei Feierkulturen auch - oder ist die Einteilung zu einfach gedacht?

Voll im Fokus hinter den Decks.Diese Momente im Set, wenn man komplett in den Sound eintaucht und die Tracks langsam mit...
18/05/2026

Voll im Fokus hinter den Decks.

Diese Momente im Set, wenn man komplett in den Sound eintaucht und die Tracks langsam miteinander verschmelzen - genau das macht es für mich aus.

Danke an alle, die da waren und den Abend mitgetragen haben.

17/05/2026

Gästeliste ist in der Clubkultur immer ein brisantes Thema.

Für mich gibt es dabei einen klaren Unterschied: Gästeliste ist professioneller Kontext - also für Geschäftspartner:innen, Kolleg:innen, andere DJs oder Szene-Kontakte.

Für Freund:innen gibt es eher eine Friends List: günstiger Eintritt, aber fair kalkuliert, damit kleine Events und unabhängige Veranstalter:innen nicht draufzahlen.

Denn persönliche Nähe kann nicht automatisch bedeuten: kostenloser Eintritt.

Wie seht ihr das?

14/05/2026

Oben ohne im Club: Freiheit? Privileg? ... oder Problem?

Einige DJ-Kolleg:innen bitten inzwischen offen darum, Shirts anzulassen. Manche Clubs machen daraus eine klare Regel. Und ja: Ich kann das absolut nachvollziehen.

An der Stelle auch klar solidarisch mit , die das Thema öffentlich angesprochen hat: Anfeindungen, Hate und persönliche Angriffe gehen gar nicht. Punkt. Man kann über alles sprechen, auch kontrovers. Aber nicht auf dieser Ebene.

Gleichzeitig ist das Thema komplizierter, wenn man genauer hinschaut.

Wer fühlt sich dadurch sicherer – und wer verliert dadurch vielleicht auch eine Form von Ausdruck, Kontakt oder Sichtbarkeit?

Für mich erzeugt das einen persönlichen Struggle. Nicht, weil ich Regeln ignorieren will, sondern weil oben ohne für mich auch Begegnungen und soziale Interaktionen ermöglicht hat.

Darum geht die Frage auch an euch: Wie gehen wir mit diesem Thema sinnvoll um?

11/05/2026

Diesen Donnerstag, das wird großartig, wir freuen uns auf Euch 🫶

10/05/2026

Sober Raving wird gerade oft als Lifestyle-Entscheidung diskutiert.

Aber was bedeutet es eigentlich für Clubs?

Clubs sind nicht nur Kulturorte, sondern auch Eventgastronomie. Wer sober raved, konsumiert oft weniger und meistens günstiger. Wenn sich das Konsumverhalten verändert, verändert sich irgendwann auch die wirtschaftliche Grundlage.

Weniger Thekenumsatz heißt nicht automatisch weniger Kosten. Technik, Personal, Miete, Security und Betrieb müssen trotzdem bezahlt werden.

Also die eigentliche Frage:

Wenn weniger an der Bar konsumiert wird, wären Gäste dann bereit, höhere Eintrittspreise oder andere Modelle zu akzeptieren, um das aufzufangen?

Wie seht ihr das?

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