DER WEG
Vor 7 Jahren haben wir uns dazu entschlossen im Fahrgastschiffbereich neue Wege zu gehen, raus aus dem verstaubten Images, das bei Tagesfahrten mit Ausflugdampfern meistens nur alte Menschen fahren. Die Analyse zeigte uns, zu 95% sehen fast alle Schiffe gleich aus, Grundfarbe weiß und dann haben sie entweder an der Seite rote, gelbe, blaue oder andersfarbe Streifen am Schiff
und Innen...
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hat man eine Inneneinrichtung gesehen, hat man alle gesehen. Und dann der Auftritt und das Marketing im Internet,
da können sich noch einige Webdesigner gutes Geld verdienen. Das war die Ausganglage vor 7 Jahren. Wir fragten uns, haben wir den Mut, den von uns angedachten neunen Weg mit vollem Risiko zu gehen, ohne zu wissen wie reagieren die Menschen darauf, nehmen Sie es an. Denn der Mensch ist meistens ein Gewohnheitstier
Haben wir das Durchhaltevermögen, die Kraft und reichen unsere finanziellen Mittel um die bestimmt eintretende Durststrecke nach dem Umbau zu überstehen? Wir konnten alles mit ja beantworten, denn wir kamen zu folgender Überlegung
Wir bauen das Erscheinungsbild des Schiff komplett um und sollte sich nach 2 Jahren herausstellen, das die Welt noch nicht bereit ist für unsere Idee, nehmen wir uns einen großen Eimer Farbe und streichen es wieder weiß. So begann der Umbau des Schiffes MS-Baden-Baden zum Piratenschiff, nicht nur die Innenausstattung bekam den Flair eines Piratenschiffes, NEIN die größte Veränderung erfuhr die Außenansicht des Schiffes, auf der Stahlaußenhaut wurde per Airbrushtechnik eine Holzplankenstruktur und viele andere kleine Details aufgesprüht, die die MS-Baden-Baden in ein altes Piratenschiff mit 100 Plätzen verwandelten und dadurch wurde auch ein einzigartiger Wiedererkennungswert geschaffen. Nur der Name war jetzt nicht mehr zeitgemäß, deshalb taufte wir die "MS-Baden-Baden" in "MS-Freibeuter" um. Das erste Jahr nach dem Umbau war finanziell sehr schlimm, die Menschen dachte es wäre ein Spielschiff für Kinder und wir mussten mit einer gekonnten PR und Marketingaktion dagegen anarbeiten. Ab dem zweiten Jahr ging es endlich bergauf und wir konnten bessere Umsatzzahlen generien, wie mit dem alten nicht umgebauten Schiff MS-Baden-Baden. In den folgenden Jahren stiegen die Umsatzzahlen sehr gut und wir wurden mit unserem Schiff zu einer Sehenswürdigkeit in Berlin. Da die MS-Freibeuter ein sehr altes Schiff war (Bj. 1936) wurden immer mehr Reparaturen am Schiffsrumpf notwendig und am Ende mache uns die SUK/TÜV so viele Auflagen, die unseren finanziellen Rahmen sprengten. So entschlossen wir uns Ende 2011 mit einem weinenden Auge, das Piratenschiff zu verkaufen. Es waren sechs arbeitsreiche, interessante und lehrreiche Jahre, in denen ich sehr viel über Michanismen im Reedergewerbe gelernt habe. Deshalb entschloss ich mich für meinen Teil erst einmal eine Schaffenspause einzulegen, um all die Eindrücke sacken zu lassen und um wieder Kraft zu schöpfen für neue Projekte. So verstrich fast das ganze Jahr 2012
Ende 2012 erhielt ich mehre Anrufe, von Eventagenturen und privaten Geschäftsleuten, die mir mitteilten, das sie das Piratenpartyschiff sehr vermissen und ob ich mich mit meiner Erfahrung an einer Neuschaffung eines größeren Piratenpartyschiff , mit meinen geistigem Wissen, nicht beteiligen könnte. Nach einigen intensiven Gesprächen hatten Sie mich davon überzeugt. Und so stehe heute hier und bringe all meine Erfahrung und neuen Ideen zu Papier,
denn einen Anspruch habe ich
Die MS-Freibeuter war mein Gesellenstück, das neue Piratenpartyschiff muss mein Meisterstück werden ...........
Eine neue Sehenswürdigkeit für Berlin, die über den Grenzen Berlins bekannt sein soll.