Dnjepr Dnjepropetrowsk

Dnjepr Dnjepropetrowsk Wir sind eine Plausch-Fussballmannschaft aus Siebnen, nehmen an lokalen Turnieren teil und kämpfen dabei um den Turnier- sowie den Festsieg.

Grümpi Aegeri 2023 de obligatorisch Teil isch verbi... Team 3 mit eim Sieg, zwei Unentschiede und einer Niederlage direk...
08/07/2023

Grümpi Aegeri 2023 de obligatorisch Teil isch verbi...

Team 3 mit eim Sieg, zwei Unentschiede und einer Niederlage direkt id Bierschwemmi.. Team 2 mit eim Sieg, eim Unentschiedä und zwei Niederlagä au direkt id Bierschwemmi.. üses Fanionteam, wo Titelverteidiger isch bid Fuessballer, isch mit vier Sieg und eim Unentschiede au id Bierschwemmi. Bedütet Platz zwei id Gruppephasä. Hey Aegeri Grümpi langet das zum witercho? Wäret froh um en Info. Wenn mir witer sind, gömer am Sechsi go liggä..

Grümpi Aegeri 2023 de obligatorisch Teil isch verbi... Team 3 mit eim Sieg, zwei Unentschiede und einer Niederlage direk...
08/07/2023

Grümpi Aegeri 2023 de obligatorisch Teil isch verbi...

Team 3 mit eim Sieg, zwei Unentschiede und einer Niederlage direkt id Bierschwemmi.. Team 2 mit eim Sieg, eim Unentschiedä und zwei Niederlagä au direkt id Bierschwemmi.. üses Fanionteam, wo Titelverteidiger isch bid Fuessballer, isch mit vier Sieg und eim Unentschiede au id Bierschwemmi. Bedütet Plqtz zwei id Gruppephasä. Hey langet das zum witercho? Wäret froh um en Info. Wenn mir witer sind, gömer am Sechsi go liggä..

Fahne auf HalbmastSamstag Mittag, Treffpunkt Neuhaus. Einer, der die sündigste Bar in der Innerschweiz führt, war vor la...
27/06/2023

Fahne auf Halbmast

Samstag Mittag, Treffpunkt Neuhaus. Einer, der die sündigste Bar in der Innerschweiz führt, war vor lauter Nervosität bereits 2 Stunden vorher eingetroffen, da er auf keinem Fall zu spät kommen wollte. Am Ende wartete man doch noch einige Minuten auf einen Akteur. Lukas Bösch kam wandernd aus Jona und er begründete die Verspätung mit einem Stau auf dem Panoramaweg durch eine Rentnergruppe. Da man aber sehr talentierte Porzellanautofahrer hat, holte man über den Ricken doch noch die Verspätung auf.

Die Nichtfussballer starteten dann um 15:00 Uhr ins Turnier, während die Fussballer in der Bierschwemme die Zapfhähne durchspülen liessen. Zur Tagesleistung muss nicht sehr viel gesagt werden. 55 Liter Bier, 4 Spiele, 4 Siege, 15 Tore, 3 Gegentore und ein supergeiler (R)andy Krauer. Zur Feier liess man dann Biere und Tische in die Höhe stemmen. Als es dunkel wurde, begab man sich noch (kurz) ins Festzelt, um noch einen kleinen Schlummi zu nehmen.

Morgens um 07:30 Uhr (nöd früeh... schei** früeh) startete dann das Turnier für die Fussballer. Und ja, wie soll man ihre Darbietung am ehesten Beschreiben? Eine durchaus kämpferische Leistung. Vorallem aber ein Kampf mit dem eigenen Körper. Immer diese Sonnenstiche durch die Scheinwerfer um drei Uhr Morgens. Die Feinmotorik war irgendwann zwischen Bier und Gin Tonic komplett flöten gegangen. Zum Glück hatte man vorgängig Klettschuhe eingepackt, so musste man die eigenen Treter nicht binden. Man holte lediglich sieben Punkte aus vier Spielen. So war es auch keine Überraschung, dass man einen Umweg über die Zwischenrunde gehen musste. Dort konnte man je ein Spiel gewinnen und verlieren. Dies reichte aber nicht fürs Weiterkommen.

Doch man hatte noch ein heisses Eisen im Feuer. Die Nichtfussballer. Man qualifizierte sich durch die makellose Leistung am Vortag direkt fürs Viertelfinale. Das Spiel glich von Beginn an einem Pingpongduell. Es ging hin und her. Kurz vor Schluss führte man mit 3:2. Dann 5 Sekunden vor Ende, ein letzter hoher Ball in den Dnjepr Strafraum... aus dem Nichts kam eine verwirrte Ente geflogen und lenkte den Ball am verdutzten Mamuzic vorbei ins Tor. Sachen gibts. So kam es zum Penaltyschiessen.

Während Mamuzic ein Schuss halten konnte, versagten gleich zwei Dnjeprs die Nerven. Ein Penalty traf sogar eine Kuh auf der benachbarten Wiese. Der aufgebrachte Bauer drohte gleich mit der Polizei, da seine Bella anscheinend verletzt worden war. Erst ein unterschriebenes Trikot von Chefmuni Weber konnte diesen besänftigen. Pleiten, Pech und Pannen. So schieden leider auch die Nichtfussballer aus.

Erschöpft begab man sich dann auf den Heimweg. Vielen Dank ans Grümpeli Appezöll für die super Organisation und die etlichen Biermeter. Bis nächstes Jahr 🍻

Für Dnjepr geht es diesen Freitagabend weiter, mit dem Grümpi des FC Buttikon

Im Moment herrscht gähnende Leere in den Fussballstadien aller Welt. Keine Fans, der Ball rollt nicht und die Bierzapfhä...
22/06/2023

Im Moment herrscht gähnende Leere in den Fussballstadien aller Welt. Keine Fans, der Ball rollt nicht und die Bierzapfhäne tröpfeln höchstens ein bisschen vor sich her. Dies hat alles einen Grund. Die Grümpisaison steht an. Da weiss auch die Fifa, dass es keinen Zweck hat, mit diesem Wettbewerb zu konkurrieren. Da schickt man die Teams lieber in die Ferien.

Und dieses Wochenende steht das erste Grossturnier an. Die Australian Open ähm... Grümpeli in Appenzell. Dieses Turnier gehört auf jeden Fall zu den Grandslams des Grümpifussballs und das sind nicht die letzten Parallelen zum Tennisturnier in Australien. Man kämpft bei beiden mit der enormen Hitze. Temperaturen um die 40 Grad sind keine Seltenheit. Im Festzelt sogar noch deutlich mehr und dort wird im Verlauf des Samstags ohne Rücksicht der Beutel gefüllt. Die Kängurus wären schockiert, als Zeugen dieses Schauspiels.

Das Märchler Team Dnjepr reist wie in der Vergangenheit mit zwei Teams an. Die Vorbereitung der beiden Teams unterschied sich aber wesentlich. Während die Nichtfussballer erst zum Turnierstart am Samstag anreisen, sind die Fussballer bereits seit dem letzten Wochende im Appenzell auf dem Säntis einquartiert. Man will durch das Höhentraining die entscheidende Leistungssteigerung herausholen. Zudem sollten die gemeinsamen Aktivitäten wie Schafe schären, Kühe massieren und Hand in Hand über die Wiesen hüpfen, den Zusammenhalt stärken. Man wird auch erst am Samstag das Quartier auf 2500 Meter verlassen, um ein leichtes Footing um den Seealpsee zu absolvieren. Danach wird man sich geschlossen zum Sportplatz Wühre verschieben, um die spielenden Kollegen zu unterstützen. Abschliessend wird man im Romantikhotel Säntis gemeinsam dinieren und nächtigen. Die Fussballer werden hoffentlich Top erholt, am Sonntag Morgen um Halb Acht ins Turnier starten.

Kommt doch vorbei, unterstützt und trinkt mit uns 1 - 2 Gläser Rotwein 🍷

Grümpeli Appezöll
FuPa Zürich
March24 & Höfe24

  10.07.2022 Aegeri Grümpi 🍻 + 🍔 + ⚽ + ☀️ + 🍻 + 🏆 =ES ÜBERRAGENDS WUCHEÄND
24/07/2022

10.07.2022 Aegeri Grümpi

🍻 + 🍔 + ⚽ + ☀️ + 🍻 + 🏆 =

ES ÜBERRAGENDS WUCHEÄND

11/07/2022

Vor luuter Fäschtä hemmer gestr gar nümä durä geh wie dä zweiti Tag in Aegeri gloffe isch..

Naja d Videos spräched eigentlich für sich sälber.

Me isch au am Sunntig nur so über Gägner hinweg gfägt!

Im Final hät dä Gägner glafered und Dnjeprs glieferet ⚽

Sieg i dä Königskategorie Fuessballer 🏆🍻🤯😎

FC Aegeri

Gruppespiel sind durä. Dnjeprs nanig ganz. Aber glii. s Fanionteam isch nur so dur d Gruppephasä marschiert. Torverhältn...
09/07/2022

Gruppespiel sind durä. Dnjeprs nanig ganz. Aber glii. s Fanionteam isch nur so dur d Gruppephasä marschiert. Torverhältnis 17:2. Vier Spiel, Zwölf Pünkt agseit. Differenz Null. Rassssiiiert!

Euses drü het i ihrnä vier Spiel keis Gegegol becho. Schlussendlich stönd zwei Sieg und zwei Unentschiede ufm Resultatsblatt.

Euses zwei hät vier Pünkt chöne hole i ihrere Gruppe. Damit staht fescht, dass üsäs Eis morn namao id Hosä muess. Evtl. winkt na es Duell mit de . Mir wärdets gse. Au üses Drüü isch als Gruppäzweitä witercho. Demit stellt Dnjepr erstmals zwei Teams i dä Zwüschärundi.

Presidänt Kraft hät umgehend es Alkoholverbot ab 15:00 Uhr verhängt. Es isch Mineralwasser agseit. 🚰💧

Etz gahts mal ab id Bierschwemmi go kredänze und dinniere

s Highlight vom JahrDie beschtä Tennisspieler vo dä Wält trätet momentan am prestigeträchtigschte Turnier vom Jahr ah. A...
07/07/2022

s Highlight vom Jahr

Die beschtä Tennisspieler vo dä Wält trätet momentan am prestigeträchtigschte Turnier vom Jahr ah. Au für d Fuessballspieler stoht ihres Wimbledon ah. Nur dases anstatt in London in Aegeri stattfindet. Au Dnjeprs reised wieder mit 28 Lüüt as legendäre Grümpi vom . Me stellt wieder drü Mannschafte.

Im gegesatz zu ihrem Pendant in England müend d Teilnehmer am Ägeri Grümpi au nöd unbedingt wiis trägä und anstatt Cüpli und tonnewis Erdbeeri mit Sahnä, wird vorallem tankwagäwiis Bier konsumiert. Während rund um d Tennismätch sehr uf d Etiquette gachtet wird, chas im Fäschtzelt au mal es bitzeli usartä. Da s letschtä Ägeri Grümpi, ufgrund de bekanntä Umständ, bereits drü Jahr her isch, freuet sich Dnjepr Akteure umso mehr. Einigi sind scho meh als es Jahrzähnt jedes Jahr am Start. Drum a derä Stell nu einigi Impressionä vo dä letschtä Jahrä.

Jahreszahlä chöntet ufgrund einiger Erinnerigslückä gschätzt si... 😎🤕🍻

Vorfreud stiigt!

Süffiger SaisonstartLetztes Wochenende reiste man ans Grümpeli Appezöll. Erster Programmpunkt war zum Seealpsee zu reise...
01/07/2022

Süffiger Saisonstart

Letztes Wochenende reiste man ans Grümpeli Appezöll. Erster Programmpunkt war zum Seealpsee zu reisen, da dort eine Autogrammstunde anstand. Am Ende kamen fünf Dnjepr-Omas vorbei, um Unterschriften von ihren Enkeln zu erhalten. Danach ging es umgehend zurück ins Tal, um die Gruppenspiele der Nichtfussballer zu bestreiten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass man allen mindestens einen Schritt und mehrere Meter voraus war, gekonnt die Ellbogen einsetzte und sich stets bissig zeigte. Leider bezogen sich diese Attribute ausschliesslich auf die Bierschwemme und das Anstehen beim Essensstand. Man konnte lediglich das letzte Gruppenspiel gewinnen. Danach ging es umgehend wieder in die Bierschwemme, um das Aufwärmen für das Partyzelt zu absolvieren. Die Akteure des zweiten Teams, welche erst am nächsten Tag ins Geschehen eingriffen, erhielten von Präsident Kraft ein Alkoholverbot. Leider wurde auf dem Biermeter im Verlauf des Abends, öfters Rivella mit dem Bier verwechselt. Fazit: Am Ende waren sämtliche Mitglieder vollgetankt.

Am nächsten Morgen mussten dann die Fussballer ihre vier Gruppenspiele absolvieren. Das Positive war, dass alle Akteure anwesend waren. Leider konnte man nur ein Spiel für sich entscheiden. Somit ist man wie das andere Team souverän in der Gruppenphase hängen geblieben.

Saisonstart nach Mass(bier)...

Bereits Heute geht es für Dnjepr mit einem Heimspiel weiter. Man tritt mit einer Mannschaft beim Grümpi Buttikon an. Präsident Kraft rauchte die ganze Woche der Kopf. Er musste seine Mannschaftszusammenstellung nach der appenzeller Schmach nochmals überdenken. Dann kam ihm die Idee. Beim Abendlichen TV schauen, sah er einen Einstein Beitrag auf SRF2. Dort zeigte man einen Bericht über Grümpifussball. Die Studie ergab, dass man mit 48.3 Jahren, das ideale Verhältnis von Trinkfestigkeit, Erfahrung und fussballerisches Können hat. Deshalb holte sich Kraft einige Spieler von den Hirschlöchern ins Team. Ein Team, welches bereits in fünfter Generation erfolgreich Grümpis bestreitet. Vor fünf Jahren konnte sogar ein Dnjepr/Hitschlöcherteam das Grümpi in Buttikon gewinnen.

Also kommt vorbei und trinkt mit uns einige Rivella 🍻



18:22 vs. Atlaslogie Höpli

19:17 vs. lieber am Pool

20:01 vs. Chillig Promillig

Das Warten hat ein EndeEndlich startet die Grümpisaison 22. Nach zwei sehr speziellen Jahren mit sehr wenigen Turnieren,...
23/06/2022

Das Warten hat ein Ende

Endlich startet die Grümpisaison 22. Nach zwei sehr speziellen Jahren mit sehr wenigen Turnieren, beginnt für die Dnjepr Mitglieder wieder der Ernst des Lebens. Im letzten Jahr nahm man lediglich an einem Turnier teil. Leider verlor man in Wangen den Final. Der Schmerz sitzt auch noch heute Tief. Zum Glück konnte Präsident und Teilzeitphilosoph Michael Manuel Kraft seine Spieler noch rechtzeitig mit einem sehr tiefgründigen Spruch aufbauen: "Wenn ihr am Boden seid, dreht euch auf den Rücken. Dann könnt ihr die Sterne angucken, bis ihr wieder die Kraft habt, aufzustehen!"

Wow, Gänsehuut!

Darum bisch du dä Presi!

Nun merkt man allen wieder die Vorfreude auf die Grümpisaison an. Anfangs Jahr war man noch mit völlig anderen Dingen beschäftigt. Da hiessen die typischen Aktivitäten z.B. für die Bootsprüfung zu lernen, um danach sicher den Hafen der Ehe ansteuern zu können oder am Wochenende ins Valsertal zu reisen, um diverse Mineralwasser zu degustieren. Doch seit einigen Wochen hat Präsident Kraft die Schrauben angezogen. Es fing mit ganz kleinen Dingen an, wie das Austauschen der Milch in den morgendlichen Cornflakes mit Bier oder auch das Ersetzen der Listerine Mundspühlung durch feinsten Stolichnaya Billigwodka. Doch es gab auch grössere Umstellungen des Tagesablaufs. Jeder Akteur erhielt von Dnjepr-Spielleiter Paddy Züger die Bravo Hits Five Malle-Edition, um textsicher in den Festzelten zu sein. Auch der Körper musste wieder gestählt werden. Der vereinseigene Physiotherapeut Jan Binder hat jedem Akteur elf verschiedene Fitnessübungen zusammengestellt. Das einzige was man dazu braucht ist eine Kiste Bier und eine Flasche Wasser als Deko.

Doch auch das eigene Off-Field Equipment musste aus dem Winterschlaf geweckt werden. Der atemberaubende Biermeter wurde von der internen BSZ-Gruppe abgeschliffen und neu lackiert, die Dnjepr Fahne von einer Dnjepr Oma gebügelt. Zudem mussten etliche Snusbeutel abgepackt und mehrere Schnupfmarken miteinander vermischt werden. Eine Wissenschaft für sich. Da lohnte sich für den Dnjepr-Akteur Züger die einjährige Anlehre als Chemie- und Pharmatechnologe zu Coronazeiten.

Dieses Wochenende reist man ins ferne Appenzell um an bekannten Grümpeli Appezöll teilzunehmen. Man stellt wie bereits vor drei Jahren wieder zwei Teams. Während die Nichtfussballer bereits am Samstag ins Turniergeschehen eingreifen, griff man bei den Fussballern zu einem taktischen Kniff. Man reist auch am Samstag mit dem Nichtfussballer Team an. Die Töggeli bleiben aber in der Tasche. Man absolviert die Gruppenspiele erst am Sonntag. So kann man sich in aller Ruhe an die fremde Kultur, das tropische Klima, die unbekannte Sprache und auch die Zeitverschiebung gewöhnen. Ein altes Sprichwort besagt ja zudem: zuerst das Vergnügen und dann die Arbeit. Sinnvoller Nebeneffekt: man spart Wasser, da man nur einmal in die halben Hosen und duschen muss.

Save the Planet!

Präsidiale NewsUnser Präsident Kraft hatte gestern ein Interview mit FuPa Zürich, der grössten Fussballnachrichtenseite ...
27/01/2022

Präsidiale News

Unser Präsident Kraft hatte gestern ein Interview mit FuPa Zürich, der grössten Fussballnachrichtenseite weltweit. Man traf sich um Neun Uhr Morgens im Baur au Lac in Zürich um mehr als zwei Stunden über die vergangene Saison, sowie den aktuellen Stand der Mannschaft für die neue Grümpisaison zu reden. Kraft strotzte nur vor Selbstvertrauen. Auf die Frage, ob man dieses Jahr wieder Titel holen wird, entgegnete er nur: "This Year is our Year!"

FuPa Wintercheck: Dnjepr Dnjepropetrowsk

The Hitze GamesLetzten Samstag startete endlich die Fussballsaison 2021. Der STV Wangen SZ  führte sein zehntes Grümpi d...
17/08/2021

The Hitze Games

Letzten Samstag startete endlich die Fussballsaison 2021. Der STV Wangen SZ führte sein zehntes Grümpi durch. Da man der Titelverteidiger ist, brannten die Dnjepr Akteure umso mehr darauf, den Titel wieder in die Ukraine zu holen.

Nicht nur die Akteure brannten. Die Temperaturen stiegen bereits zum Turnierstart kurz vor Mittag auf gefühlte 180 Grad Unter- und Oberhitze. Im ersten Spiel trafen die Dnjeprs dann auf Bro Bro Bröh ähm... STV Eschenbach SG . Diese haben anscheinend neuerdings den gleichen Ausrüster wie das Lachner Grümpiteam. Normalerweise haben die Dnjeprs, aufgrund Müdigkeit, Mühe in ein Turnier zu starten. Die Gründe Abends zuvor, waren jeweils vielseitig. Durchzechte Nächte, mehrere Stunden Lesen von erotischen Liebeskrimis oder auch ausufernde Tupperwarepartys. Doch dieses mal kam es ganz anders. Dnjepr kontrollierte das Spiel von der ersten Minute an. Man zirkulierte den Ball gekonnt in den eigenen Reihen und liess damit den Gegner laufen. So war es dann auch keine Überraschung als sich nach einigen Minuten Binder über die Seite durchtankte und flach nach Innen Spielen konnte. Höpli schlug aber ein desolates Luftloch. Glücklicherweise stand am hinteren Sechzehner noch Ziganek. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und konnte so zur Führung einschieben. Kurz vor Ende hatte noch Pfister die Chance, nach einer butterweichen Flanke Böschs, mittels Roundhouse-Kick das Skore zu erhöhen. Der Ball flog aber knapp am Lattenkreuz vorbei. So blieb es beim knappen, aber verdienten Eins zu Null. Start nach Mass.

Apropo Mass. Nach einem kühlendem Mass Bier stand bereits das zweite Spiel an. Man traf auf TuRi aus Reichenburg. Auch in diesem Spiel bestimmte man von Anfang an das Geschehen. Bereits in der ersten Minute tankt sich Binder in typischer Bindermanier durch. Das heisst, man läuft durch den Gegner und man verliert den Ball fünf Mal, aber über Umwege kommt dieser immer wieder zurück. Vor dem Tor spielte er quer zu Höpli. Dieser scheiterte aber am starken Torhüter. Eine Zeigerumdrehung später, war es wieder Binder, welcher den Ball mit einem Freistoss knapp am Gehäuse vorbei schoss. In dieser Partie ging man mit den zahlreichen Chancen zu fahrlässig um. Kurz vor Ende hatte sogar TuRi die Chance auf den Sieg. Ihr Weitschuss flog aber einen Meter am Pfosten und dem verdutzten Dnjepr-Goalie Huber vorbei. Schlusspfiff, Unentschieden.

Im letzten Gruppenspiel traf man auf den Einheimischen STV und wieder das gleiche Bild. Dnjepr kontrollierte die ersten Minuten. Aber gegen Mitte des Spiels änderte sich das. Das Geschehen verschob sich vor das Tor der Dnjeprs. Entweder hielt Huber mirakulös oder ein Verteidigerbein von Haudegen Schättin oder seinen Lehrlingen war noch im Weg. Aus dem Nichts aber die Führung für Dnjepr. Binder stürmte unnachahmlich aufs Tor. Man wähnte sich bei einer Folge von Tsubasa. Er lief und lief. Der letzte Verteidiger rutschte auf seinem eigenen Angstscheiss aus. Damit war für Binder der Weg frei. Gekonnt schob er den Ball über den Torwart vorbei ins Tor. Die Wangner hatten am Ende aber noch eine Riesenchance mit einem platzierten Schuss in die Ecke. Die Katze Huber hielt aber überragend und damit auch den Sieg fest.

Als Gesamtdritter von Zwölf erreichte man locker die Viertelfinals. Da traf man auf den TSV Galgenen und man konnte bereits früh in Führung gehen. Kurzfassung. Sprint Binder, Luftloch Ziganek, Hackentor Höpli und damit 1:0. Ein Hauch von Ronaldo (Der Brasilianer). Einfach ohne Speckröllchen. Wenige Minuten später dann das Slapstick Tor des Tages. Chipball Schättin auf Binder, welcher aber am Torhüter scheitert. Schmid köpft den Abpraller Richtung Tor. Binder verlängert diesen ebenfalls mit dem Kopf. Latte. Der Ball fliegt über den verdutzten Torhüter zurück zu Binder. Dieser lässt sich dieses Mal mit dem Kopf aber nicht nochmals bitten und erhöht damit die Führung. Kurz vor Ende konnte noch Höpli nach einem Freistoss Pass von Pfister zum Drei zu Null Endstand treffen.

Im Halbfinal traf man wieder auf den STV Wangen. Aber dieses Mal auf ihre Zweitvertretung. Das Spiel war durchgehend hart umkämpft. Es brauchte etwa zehn Minuten und ein Geniestreich von Ziganek um in Führung zu gehen. Weiter hoher Ball auf die Dnjepr-Legende. Scorpionkick in einer Höhe von etwa 2.50 Meter direkt zu Binder. Schuss und Goal! Da fragt man sich, wer ist diese Ibrahimovic. Noch nie von ihr gehört. Viel Beweglicher und noch Älter dieser Teufelskerl Ziganek. Das tägliche Yogatraining hat gefruchtet. Kurz vor Ende die Riesenchance für den Gegner. Hoher Ball auf Laib. Gekonnte Drehung. Weltklasse Parade von Huber. Finaleinzug!

Im Finale traf man wieder auf den STV Wangen 1. Den beiden Teams und den Zuschauern sah man die Anspannung und die Hitze an. Da war es nicht verwunderlich, dass beide Teams sich anfangs auf die Defensive beschränkten, um keine Fehler zu machen. Man beschnupperte sich gegenseitig. Dnjepr-Schättin wurde dies aber zu langweilig. So entschied er sich kurzerhand von der Mittellinie abzuziehen. Die berühmtberüchtigte Jerrybombe. Das Geschoss flog aber am Tor vorbei. Einige Minuten später fand eine Flanke Höplis Binder in der Mitte. Aber eine gekonnte Parade von STV-Schättin verhinderte die Dnjepr Führung. Dieser blieb im Mittelpunkt des Geschehens. Etliche Male wehrte er Mirakulös die Dnjepr Versuche ab. Auch ein Binder Freistoss, welcher sich gefährlich um die STV Mauer drehte fand in Schättin den Meister. Doch auch die Wagner kamen zu ihren Chancen. Nach einem Freistoss Pass schoss man knapp über das Gebälk. So war es nicht erstaunlich, dass es in die Verlängerung ging. Es gab dieses Jahr erstmals eine neue Regel. Jede Minute musste von beiden Teams jeweils ein Spieler das Spielfeld verlassen, bis das entscheidende Tor fällt. Das Finale war nichts für schwache Nerven. Das Spiel ging hin und her und die Spieler wurden immer weniger. Dann der letzte Unterbruch. Zwei gegen Zwei. Ein Auskick von Huber flog knapp am verwahrlosten STV-Tor vorbei. Damit war der Ballbesitz auf Seiten der Wangner. Da ihr Torhüter Schättin aufgerückt war, hatten sie ein Überzahlspiel gegen Binder. Querpass zu Goalie Schättin. Dieser stand nun alleine vor Huber. In eiskalter Stürmermanier schob er den Ball in die nahe untere Ecke. Turniersieg für den STV. Damit sind sie nun Rekordtitelträger mit drei Siegen. Dnjepr folgt mit zwei. Was für eine schmerzhafte Niederlage. Herzliche Gratulation an den STV Wangen 1 an dieser Stelle. Ein spannendes und faires Spiel.

Adresse

Sportplatz Wühre
Appenzell
9050

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